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Björns Blog

11.04.2017: Verrückt aber geil

Vor den Osterferien standen noch zwei Termine mit den Wise Guys an.
Der Erste war ein Auftritt in München. Dort gab es ein öffentliches Bürgerfest der Deutschen Bahn zum Baubeginn einer neuen S-Bahn-Strecke. Deutsche Bahn? Wise Guys? Klar, dass auch wir bei dem Zusammenhang dachten, dass wir vor allem wegen des Songs eingeladen wurden, dort aufzutreten. Umso erstaunter waren wir, als es dann kurz vor dem Auftritt hieß, wir sollten doch bitte genau das nicht tun. Schließlich sei ja der neue Vorstand der DB da und auch der Verkehrsminister und überhaupt und sowieso. In einem kurzen Gespräch konnten wir die Entscheidungsträger vor Ort davon überzeugen, dass viele Gäste, die uns kennen, natürlich den Deutsche Bahn-Song erwarten würden und wir uns auch ungern zensieren lassen. Wir haben den Song dann gesungen und bis jetzt hat es keine Beschwer darüber gegeben. zwinker

Dann die Totalnacht. Ich muss schon zugeben, dass ich im Vorfeld ganz schön aufgeregt war. Nicht so sehr wegen der neuen Songs, die ich ja nur für diesen Abend gelernt hatte. Sondern vielmehr wegen des langen Tags an sich und der Frage, wie das Mammutkonzert konzentrationsmäßig zu bewältigen ist. Außerdem war ich gespannt, wie sich die Stimmung im Publikum halten würde. Ich wusste ja schon, dass die verrücktesten Fans die Nacht vor der Halle verbringen oder zumindest sehr früh anreisen würden.
Da ich das Phänomen Totalnacht auskosten wollte, hab ich mich dann schon mittags zur Halle begeben. Die Schlange war zu dem Zeitpunkt schon ziemlich lang und ging um mehrere Ecken. Überall waren fröhliche, wenn auch z.T. müde Gesichter zu sehen. Von der Stimmung her würde ich es eher mit einem Familientreffen vergleichen. Am Liebsten hätte ich mich irgendwo dazu gesetzt, zumal ja auch die Sonne schien. Aber ich musste ja noch ein bisschen üben. zwinker
Die Zeit bis zum Konzert war rel. lang, aber auch vollgepackt. Soundcheck, FC-Spiel, Outfits sortieren, Essen, Ausruhen und so weiter. Zum Glück wich die Anspannung irgendwann der Vorfreude. Ich wollte das es endlich losging.
Die Stimmung war von Beginn an großartig. Ich selbst wollte dem Ganzen aber noch nicht trauen und ließ die Handbremse im ersten Set noch halb angezogen. Der erste Set verging wie im Flug - ein Phänomen, dass sich durch den weiteren Abend zog. Am Ende kam mir der Abend zwar lang vor. Aber auf keinen Fall doppelt so lang, wie ein normales Konzert. Da hat Mr. Adrenalin wieder seine volle Power bewiesen. Dadurch dass die Pausen auch so kurz waren (15 Minuten reichen grade mal zum Umziehen und zusätzlich wahlweise zum Essen oder Rauchen) senkte sich der Adrenalinspiegel zu keiner Zeit. Sicher auch ein Vorteil, zumindest während des Konzerts. Allerdings war das Loch nach Ende der Anspannung umso größer.
Stimmungsmäßig war der Abend auf jeden Fall bis zum Schluss der Wahnsinn. Wenn es danach ging, hätte ich noch mindestens einen, vielleicht auch noch zwei Sets machen können. Es war schon so eine Art Rausch. Danke dafür an alle, die da waren. zwinker
Fazit des Abends: diese Totalnacht ist verrückt, macht aber unheimlich viel Spaß. Und 80 Songs wären sicher auch möglich gewesen.
Zu guter Letzt ein großer Dank an unsere Chefin Tine Großmann, für die die Totalnacht ein noch viel längerer und intensiverer Marathon ist!!! Ich bin froh, dass sie auch bei den Alten Bekannten an den Fäden zieht.

Euch allen schöne Ostern und, falls ihr welche habt, erholsame Ferien grins

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