Die Philharmonie-Konzerte: Vorher…



In der "Dirigenten-Garderobe" der Philharmonie diskutieren wir noch einmal die Reihenfolge der Lieder und die Besonderheiten, auf die es zu achten gilt.


Lockeres Einsingen vor dem Soundcheck. Ebenso wie auf der Bühne gibt Sari auch hier den Ton an....


...zumal andere mit dieser Aufgabe schlicht überfordert sind.


Unser Choreograph Theo Vagedes (links) gibt letzte Anweisungen zu den Bewegungen (Bild gestellt, Anm.d.Red.)


Schon während des Soundchecks unverschämt gute Laune bei
Kralle (Ralph Heymann), der zusammen mit Igor Kavulek für uns am Mischpult saß.


Clemens macht autogenes Training - mit mäßigem Erfolg.


Wenn beim Soundcheck die Nervosität zu groß wird, hilft natürlich nur noch der Alkohol...


Unser Butler "Herr B." (Sascha Bauer) bereitet sich auf seinen Auftritt vor.

...und nachher: Partytime!



Unser CD-Produzent Uwe "Uwwe" Baltrusch mit unserem Live-Mixer Igor Kavulek beim Kölsch-Empfang im "Künstlerfoyer" in der Philharmonie.


Eva Kavulek (Igors Frau) und Examenskandidat Sari


Dän mit Ranga Yogeshwar und Ferenc' Mutter.


Igor & Kralle mischen die WISE GUYS ab und den Kölsch-Empfang auf.


Unsere Choreografen Nana Eger und Theo Vagedes diskutieren die Leistung ihrer Schutzbefohlenen.


Ferenc mit Helmut Rehmsen (u.a.WDR2-Mittagsmagazin) und dessen Familie.


Dän mit Cousins David & Jo sowie Onkel Georg.


Pfiff um 1:30 Uhr aus dem letzten Loch: Die Philharmonie-Orgel



Zeitungsberichte:

Kölnische Rundschau, 21.9.00:

Lachmuskelkater

Von Matthias Corvin
Seit einiger Zeit ziehen die "Wise Guys" (auf Deutsch: Die Besserwisser) durch das Land und unsere Plattenläden: Fünf Sänger, die gekonnt A-cappella-Gesang mit spritziger Stand-up-Comedy verschmelzen. Zum fünften Mal gastierten sie nun in der ausverkauften Philharmonie. Vor allem die knappen Anmoderationen von Daniel Dickopf gönnten den Lachmuskeln des Publikums keine Verschnaufspause. Von ihm stammen auch die sprachlich geschliffenen Texte der Songs, deren Musik mal aus der eigenen Feder stammt, mal von Kollegen übernommen wird.
Manchmal verschwimmt die Grenze sogar: So haben die "Wise Guys" - nach eigener Aussage - den amerikanischen Jungstar Britney Spears nicht nur einst entdeckt, sondern auch die original zunächst auf deutsch verfassten Versionen ihrer aktuellen Hits "Huch, ich tat es erneut" und "Schlag mich Baby noch einmal" geschrieben. Wer hätte das geahnt! Und nach einer flotten, zungenschnalzenden Version von Tom Jones' "Sex Bomb", die Bassist Ferenc Husta in Glitzerjacke aufs Parkett legte, war die Menge ohnehin aus dem Häuschen. Doch werden auch sehr, sehr ernste Themen in ihren eigenen Songs angesprochen. Etwa die tragische Liebe eines Kölners, der sich aus Versehen in eine Düsseldorferin verliebt wie in "Nein, nein, nein (sie kam aus Düsseldorf am Rhein)", ein Lied, das Anfang dieses Jahres als Single veröffentlicht wurde.
Geschickt beschäftigen sie sich aber auch mit einem wirklich ernsten Thema, der Ausländerfeindlichkeit. Dabei nehmen sie ihr eigenes Volk auf die Schippe, denn im Lied "Zur Lage der Nation" - in dessen Refrain die Sänger martialische Marschmusik imitieren - wird der Vorschlag gemacht, die Mauer wieder aufzubauen - diesmal jedoch nicht zwischen den Deutschen, sondern um Deutschland herum.
Neben ihrem Comedy-Talent und ihrer sängerischen A-Cappella-Unermüdlichkeit meistern die fünf Kölner auch ausgeklügelte Tanz-Choreografien. Alles kommt dabei mit unglaublicher Lockerheit über die Bühne.
Die riesige Fangemeinde jubelte, klatschte rhythmisch im Takt, gab Clemens Tewinkel zum 30. ein spontanes Geburtstagsständchen und ließ die Sänger erst nach drei knackigen Zugaben von der Bühne.



Kölner Stadt-Anzeiger, 22.9.00:

Wurde Britney Spears von den Wise Guys entdeckt?

Von Norbert Ramme
Sie haben keine Scheu vor großen Namen. Mit viel Witz und musikalisch gekonnt parodieren die Wise Guys die Hits ihrer großen Sangeskollegen Tina Turner (Golden Eye), Tom Jones (Sexbomb) und Udo Jürgens (Griechischer Wein). Beim zweitägigen Gastspiel in der ausverkauften Philharmonie, bei dem das A-Cappella-Quintett von "Pausenclown" Sascha Bauer in der Rolle eines tollpatschigen Butlers unterstützt wurde, setzten die Sänger noch eins drauf. Im Vorfeld des Auftritts von Britney Spears in der Kölnarena (13.11) verrieten sie, dass die weltweit erfolgreiche Gesangs-Millionärin einst von ihnen entdeckt und gefördert worden sei. "Wir haben alle ihre Hits geschrieben - zunächst auf Deutsch. Da sie das nicht akzentfrei singen konnte, haben wir alle Verse wortwörtlich ins Englische übersetzt", sagte Daniel Dickkopf (man schreibt das übrigens nur mit "ck", also "Dickopf" - die Red.). Neben "Huch, ich tat es erneut" auch den Vorgänger "Schlag mich, Baby, noch einmal". Und diesen Titel sangen die fünf nicht nur, sondern setzten es auch geschickt pantomimisch in Szene. Das war mehr als ein Konzertabend. Das war amüsantes Entertainment.


Den zweiten Artikel hatte Rita ja schon ins Gästebuch geschrieben (vielen Dank dafür). Dass der Kölner Stadt-Anzeiger uns diesmal nicht komplett unter den Tisch hat fallen lassen, erfüllt uns natürlich alle mit geradezu weihnachtlicher Freude. Noch schöner wäre es jedoch, wenn nächstes Mal jemand kommt, der sich das Konzert auch tatsächlich anschaut (so wie der Kollege von der Kölnischen Rundschau). Aber wir wollen ja nicht gleich vermessen werden.


 
 
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