Unser Trip nach Dresden - die Fotostory

Am heiligen Sonntag hatten wir immerhin schon um 9:00 Uhr den ICE ab Köln Hbf genommen, um pünktlich zur ersten Probe in Dresden zu sein. "Da fahren wir mal lieber mit dem Zug - ist weniger anstrengend, umweltfreundlicher und außerdem stehen wir dann nicht im Stau!".
Planmäßig wäre ein Umsteigen in Frankfurt gewesen, das allerdings ausfiel, weil wir eine halbe Stunde zu spät dort ankamen und der Anschluss-ICE bereits ohne uns losgefahren war.


Der ICE is wech...Ferenc und Clemens schwellen die Halsschlagadern, Eddi weint und Sari versucht, sich mit einem Frustkauf zu beruhigen: Einer Tüte Mäusespeck vom Bahnsteigsautomaten. Dän ist gezwungen, diese traumatische Situation für die Nachwelt im Bild festzuhalten.



Ein kurzer fachmännischer Check der nächsten Verbindungen lässt keinerlei Zweifel offen:



Der nächste ICE fährt in zwei Stunden. Wir versuchen per Handy, uns bei Bahnchef Mehdorn persönlich zu beschweren, aber er ist angeblich nicht zu erreichen, weil er seinen Anschlusszug in Hamm verpasst hat, nachdem die rechte vordere Zugstute einen Fußbruch erlitten hatte.



Wir verkürzen uns die Wartezeit in der malerischen Frankfurter Innenstadt mit einem Besuch des indischen Restaurants "The Gay Lord" (übersetzt "Der schwule Fürst"). Eddi belehrt uns, dass "gay" früher "fröhlich" geheißen habe, stößt damit aber auf taube Ohren...



...da Ferenc sich mit seinem neuen ALDI-Notebook beschäftigt.



Die Weiterfahrt im ICE von Frankfurt nach Dresden steht ganz im Zeichen intensiver Gespräche...



...und abwechslungsreicher Kommunikation. Die Erkenntnis, dass auch dieser zweite ICE inzwischen 35 Minuten Verspätung hat,...



...kann uns alte Bundesbahn-Hasen nicht mehr aus der Fassung bringen. Ferenc hat davon ohnehin nichts mitbekommen...



...weil er soeben eine neue Funktion an seinem ALDI-Notebook entdeckt hat. Die schönste Begegnung in diesem Zug ist aber zweifellos das Vorbeischleichen eines Bahnangestellten, der für die Entsorgung des Abfalls zuständig ist: Auf seinem Namensschild steht doch tatsächlich 'E.Unzeitig'. Spontan wählen wir Herrn Unzeitig zum Bahn-AG-Mitarbeiter des Jahres.
Aufgrund unserer satten Verspätung hat die Autovermietung in Dresden-Neustadt bereits geschlossen. Der bestellte Mietwagen muss leider auf uns verzichten - bezahlen müssen wir ihn wohl trotzdem. Aber die Deutsche Bahn AG hat vorgesorgt: Als besondere Serviceleistung steht direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs ein Haufen Taxis (bzw. Taxen) rum.



Mit dem Taxi geht's direkt in die Dresdener Messehalle zur Probe für die Fernsehshow. Wir sind fast drei Stunden zu spät. In der Kantine des MDR treffen wir unsere Techniker Igor Kavulek und Reinhard Klose. Die Wiedersehensfreude wird getrübt, als die beiden uns hämisch vorrechnen, dass sie mit dem Auto von Köln nach Dresden nur die Hälfte der Zeit gebraucht haben. Wir beschließen, beide sofort zu feuern. Allerdings erst nach der Sendung. Wir sind doch nicht blöd.
Die Probe dauert zwei Stunden; wir werden freundlicher Weise vom "Shuttle"-Service (Auto-Fahrdienst) in unser Hotel gebracht. Auf dem Weg dorthin beantwortet der freundliche MDR-Mitarbeiter unsere Frage, was man denn am Sonntagabend in Dresden noch unternehmen könne, mit einem entschiedenen "gar nichts!" in breitestem Sächsisch. Daher beschließen wir, den Abend an der Hotelbar zu beschließen.


Am nächsten Tag bleibt uns etwas Zeit für einen Stadtbummel. Dabei versetzt uns der gerade im Aufbau befindliche Weihnachtsmarkt in eine festliche, aber nachdenkliche Stimmung, und beschließen, Erinnerungsfotos fernab der hinlänglich bekannten Hochglanz-Ästhetik zu machen...



...was uns auch eindrucksvoll gelingt: Sari und Clemens vor einem Plattenbau. Es muss vor der Wende in Dresden unglaublich viele Plattenfirmen gegeben haben.



Andere Dresden-Fotos geraten uns hingegen etwas langweilig...


Der Tag der Fernsehshow selbst steht ganz im Zeichen des Wartens. Um 15:00 Uhr treffen wir im Studio in der Messehalle ein und haben bis 20:15 Uhr verschiedene Proben, die insgesamt 10% der Zeit in Anspruch nehmen. Den Rest der Zeit verbringen wir in unserem luxuriösen Aufenthaltsraum: Unsere Garderobe ist, wie alle anderen, ungefähr sechs Quadratmeter groß und äußerst gemütlich.

Ferenc beschäftigt sich mit seinem neuen ALDI-Notebook.



Auch Sari, Clemens, Igor und Reinhard beschäftigen sich mit Ferenc' neuem ALDI-Notebook, denn dort beginnt soeben der Film "Mars attacks!", den Ferenc als DVD in sein neues ALDI-Notebook geschoben hat...



...und schließlich beschäftigen sich auch die Kollegen der Kölner Rockband "Brings" mit Ferenc' neuem ALDI-Notebook, was unsere Garderobe noch gemütlicher macht. Sage noch einer, Computer zerstörten die Kommunikation!


Hinter den Kulissen trifft Sari auf den Standesbeamten, der ihn verheiratet hat und der ebenfalls in der Show zu Gast sein wird.



Weitere gute Bekannte aus Köln: Tünnes und Schäl (auf dem Bild im Hintergrund).



Igor, Reinhard und Ferenc beschäftigen sich in der Zwischenzeit mit Reinhards altem Notebook, das er allerdings irgendwo anders gekauft hat.



Reinhard sorgt während der Show im Ü-Wagen für die richtige Mischung des Sounds, während Igor für die Beschallung im Studio zuständig ist. Hier freut sich Reinhard, dass man ihm das Mischpult an die Wand genagelt hat. Ist für ihn mal was Anderes.



Die Show ist vorbei. WDR und MDR laden zum Empfang bei Sauerbraten, Kölsch, Pils, Reibekuchen und Würstchen. Hier beschäftigt Ferenc sich gerade mit seinen Freunden und mit Peter Brings von "Brings".



Die Party wird immer lustiger: Igor, Dän (mit Gabel) und Reinhard tanzen Sirtaki.



Eddi mit Kingsize Dick, bekannt von der CD "WISE GUYS live".



Eddi mit Fritz Pleitgen, dem Intendanten des WDR, der ihm im Gespräch sagt, wir seien "einer der Höhepunkte der Show" gewesen. Wenn das mal keine hohe Auszeichnung ist...


Gruppenfoto mit dem Tanzpaar der Prinzengarde (Regimentstochter, oder so ähnlich, und Tanzoffizier, ebenfalls oder so ähnlich). Heimweh nach Köln kommt jedenfalls nicht auf.



Der Abend klingt an der Hotelbar aus, und zwar mit Liedern von Brings,...



...den WISE GUYS...



...und Wicky Junggeburth, der einige richtig lustige Lieder sang, während Herr Antwerpes...



...diesmal nur zuhört und vielleicht über sein neues Lebensmotto nachdenkt ("Moderieren geht über regieren"). Jedenfalls singt er nicht.



Als es dann richtig spät geworden ist, setzt sich Kai Engel von Brings (übrigens der Sohn von Tommy Engel) noch an das Piano. Wenn die Erinnerung nicht trügt, spielen wir überwiegend Beatles- und alte Bläck-Fööss-Lieder...



...und Ferenc beschäftigt sich erstmals mit Kunstfotografie: Eine Portraitstudie von Christian Blüm, Drummer bei "Brings" (mit denen wir übrigens, wie man sieht, jede Menge Spaß hatten - und vielleicht sogar irgendwann mal was zusammen machen wollen...).



"Superjeile Zick"!



Dieses Bild muss irgendwann kurz vor Feierabend entstanden sein...am nächsten Morgen ging's dann wieder nach Kölle, wobei ein bis zwei von uns geringfügig verstrahlt wirkten.
Dass wir auf dem Rückweg in Frankfurt erneut den Anschlusszug verpassten (und zwar um 4 Minuten), deshalb eine S-Bahn nach Mainz nahmen, dort in einen normalen IC stiegen und insgesamt eine Stunde zu spät in Köln waren, dürfte ja keinen mehr ernsthaft überraschen, oder?


 
 
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