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Mein Morgen am Meer

Der Wind ist abgekühlt in der Nacht.
Es weht ein leichter Wind.
Alles schläft, die Insel ist noch nicht erwacht.
Nur eine Mutter und ihr Kind
sitzen fröhlich auf der Wippe,
im Sand ne blaue Schippe,
ich laufe barfuß bis zum Wassersaum.
Die unbegreiflich freie Sicht,
alles strahlt in gelbem Licht.
Ein Augenblick, noch schöner als ein Traum.

Mein Morgen am Meer
mein Morgen am Meer
Die Sorgen kommen nicht hinterher
an meinem Morgen am Meer.

Ich geh am Wasser lang, weg vom Ort.
Alles scheint unendlich weit.
Freiheit ist auf einmal mehr als nur ein Wort.
Ich atme durch. Ich habe Zeit,
einfach geradeaus zu gehen
und mich nicht umzudrehn.
Kein Mensch läuft vor mir her, ich bin allein.
Und plötzlich lache ich vor Glück,
ich will noch lange nicht zurück.
Es ist so schön, mal ganz für mich zu sein.

Mein Morgen am Meer...

Der Wind frischt auf und pustet mir den Staub aus den Gedanken
und gibt mir das Gefühl, er hebe unsichtbare Schranken.
Und nach langer Zeit krieg ich es erstmals wieder hin,
an den Weg zu glauben, auf dem ich gerade bin.

Mein Morgen am Meer...

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