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Nichts (Meine Strassen)

MUSIK & TEXT: DÄN 10/12

Ich geh durch meine Straßen.
Ich lauf durch mein Revier.
Ich war noch niemals weg.
Und deshalb bin ich hier.
Ich geh heut so zum Hürth Park
heut ist ein schöner Tag,
weil ich das Einkaufszentrum
so richtig gerne mag.

Ich geh durch meine Straßen.
Die Luft ist klar und kühl.
Doch plötzlich krieg ich voll so
das komische Gefühl.
Es scheint so, dass das keiner
so außer mir so spürt.
Ich glaub es droht Gefahr so,
für mein geliebtes Hürth.

Ich geh ins Einkaufszentrum,
und bin so voll schockiert,
denn aus heit’rem Himmel,
urplötzlich, da passiert:

Nichts. Absolut nichts.
Alles so wie immer.
Die Leute kaufen ein. Sonst passiert:
Nichts. Absolut nichts.
Völlig tote Hose.
Genau so muss das sein.

Ich geh durch meine Straßen.
Ich lauf durch meinen Ort.
Ich war schon immer hier und deshalb -->
war ich noch nie fort.
Ich seh die Reihenhäuschen,
die Gärten schön und grün.
Ich mag’s, wenn auf den Wiesen
die Gänseblümchen blühn.

Ich geh durch meine Straßen.
Ich trag die Zeitung aus.
Frau Schmitz ist, wenn ich Glück hab,
jetzt gerade nicht zu Haus.
Ich mache meine Route,
ich komme gut voran.
Doch vorne an der Ecke
denk’ ich: „Oh Scheiße, Mann!“

Denn hinter dieser Ecke,
ich hab das gleich gecheckt,
hinter dieser Ecke,
was hat sich da versteckt?

Nichts. Absolut nichts.
Alles so wie immer.
Die Straße völlig leer. Und außer mir:
Nichts. Absolut nichts.
Völlig tote Hose.
Das lieb ich hier so sehr.

Immer wenn ich denke, dass irgendwas passiert,
das hab ich jetzt kapiert,
ganz sicher, dann passiert:

Nichts.....

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