mehr KontrastKontrast
SchriftgrößeAAA

Nonverbale Kommunikation

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf
Leadstimme: Dän, Sari, Clemens

Zu mancher Zeit an manchem Ort ist jegliches gesproch’ne Wort
je ein gesproch’nes Wort zuviel. Schweigen hat mehr Stil.

Lädt dich deine Traumfrau ein,
zum ersten Mal bei ihr zu sein
und zieht dich nach dem dritten Wein
am Hemd ins Schlafzimmer hinein,
dann kannst du große Reden schwingen,
kannst einen langen Vortrag bringen,
von Liebe und so schönen Dingen,
mit Worten, die fantastisch klingen.
Doch besser wär in diesem Falle schon
die Wahl von

Nonverbaler Kommunikation.
Nonverbale Kommunikation.


Willst du in ’ne Kneipe gehn,
in der nur Fans aus Schalke stehn,
empfehle ich dir ganz extrem
von manchen Dingen abzuseh’n:
Sage nie, auch wenn’s so ist:
„Schalke spielt den letzten Mist!“
und dass du Fan von Dortmund bist.
Es sei denn, du bist Masochist.
Denn sonst bekommst du garantiert als Lohn
’ne Ladung

Nonverbale Kommunikation...
Ein Austausch ganz besondrer Sorte:
Gefühle zeigen ohne Worte!


Wenn du auf der Bühne bist
und denkst, dass es jetzt lässig ist,
aus Euphorie beim Singen
von vorn ins Publikum zu springen;
wenn dann die Leute, die da stehn,
plötzlich auseinandergehn,
und, anstatt schön mitzumachen,
laut über den Aufprall lachen.
Dann hast du Recht: Das ist ’ne Art von Hohn
in Form von

Nonverbaler Kommunikation...
Schmeißt jemand nach dir mit ’ner Torte,
ist das ein Statement ohne Worte.

Seite zurück