mehr KontrastKontrast
SchriftgrößeAAA

Opener A

Wenn ich ganz allein auf dieser Bühne wär,
Dann wär’ schon optisch diese riesengroße Bühne viel zu leer.
Und ich könnte ja nur eine Stimme singen,
Mal ganz im Ernst: Das würd’ es echt nicht bringen!
Ich wüsst’ auch nicht, was ich zwei Stunden lang erzählen soll,
Und hier oben wär’s so einsam und der Saal so furchtbar voll.
Und darum bin ich froh, dass ich nicht ganz allein hier steh’,
Sondern dass ich hier gleich neben mir den Sari seh’.

Wenn wir dann zu zweit auf dieser Bühne wär’n,
Dann würde sich das Publikum bestimmt schon bald beschwer’n.
Die würden sagen: „Ihr beliebt ja wohl zu scherzen.
Wir ham die Schnauze voll von euren blöden Terzen!“
Und dann würden wir’s probier’n mit einem albernen Gesicht,
Aber für den ganzen Abend reicht das leider nicht.
Und darum sind wir froh, dass wir nicht nur zu zweit hier steh’n,
Sondern dass wir hier gleich neben uns den Clemens seh’n.

Wenn wir drei auf dieser Bühne wär’n, dann wär’n wir ein Terzett,
Und was die Akkorde angeht, wär’ das schon ganz nett.
Dann könnten wir schon hübsche Sachen singen,
Doch es würde immer noch nicht richtig klingen.
Und die Leute würden sagen: „Mann da fehlt doch irgendwas!“
Denen würden wir entgegnen: „Ihr habt Recht, es fehlt der Bass!“
Und darum sind wir froh, dass wir nicht nur zu dritt hier steh’n,
Sondern dass wir hier gleich neben uns den Ferenc seh’n.

Wären wir zu viert auf dieser Bühne hier,
Dann wär das schon mal schlecht, jetzt geht die Gage schon durch vier.
Außerdem fehlte den Liedern noch der Schwung,
Und schlechte Reime störten unseren Gesung.
Deshalb würden wir uns schnell noch einen suchen und
Der würde dann das Schlagzeug machen notfalls mit dem Mund
Und darum sind wir froh, denn fünf ist eine wunderbare Zahl.
Fünf ist ganz besonders für Quintette optimal.
Von uns aus kann’s jetzt los geh’n, denn wir haben durchgezählt,
Und wir sind uns ziemlich sicher, dass von uns heut keiner fehlt!

Seite zurück