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Paris

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf
Leadstimme: Dän

Ein Frühlingsabend in Paris.
Das Wetter ist ein bisschen mies:
Il fait très froid und dann il pleut –
ich werde nass und denk: „Och nö!“
Ich rette mich ins Grand Café,
wo ich den Kellner überseh.
Ich weiche aus und stoß frontal
zusammen mit einer Chantal.
„Nix passiert? Da bin ich froh!“
Ich order erst mal zwei Merlot.
Wir setzen uns und auf den Schreck
hauen wir die zwei Merlot gleich weg.
Ich sag zu ihr: „Je suis allemand,
und mein Francais ist nicht so bon.
Wenn’s mir erlaubt ist, sag ich „du“ –
oder bleiben wir beim „vous“?

Oh la la, Paris ist wie ein Paradies,
denn wie es aussieht hat l’amour
tous les jours Hochkonjunktur.
Oh la la, Paris ist wie ein Paradies,
als Stadt der Liebe, kein Klischee,
so wunderschön wie eh und je.


Sie ist charmant, diese Chantal,
und redet wie ein Wasserfall.
Wie schad, dass ich kein Wort versteh.
Doch als ich ihre Augen seh,
sag ich zu ihr: „Chère mademoiselle,
normal verlieb ich mich nicht schnell,
doch deine Augen, ja, les yeux,
die sind so unwahrscheinlich bleu!
Ach, sag mir doch: Qu’est-ce que tu pense?
Hab ich denn überhaupt ’ne Chance?
Ist es verlorene Liebesmüh’?
Sagst du zu mir ‚Rien ne vas plus?’“
Ich nehme zärtlich ihre Hand.
Draußen der erste Autobrand.
Ein hochromantischer Moment,
als bald die halbe Straße brennt.

Oh la la, Paris...
...doch leider bin ich, sagt Chantal,
malheureusement nicht ganz ihr Fall.


Ein Frühlingsabend in Paris.
Das Wetter ist ein bisschen mies:
Il fait très froid und dann il pleut –
ich werde nass und denk: „Och, nö!“

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