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Teufelskreis

MUSIK & TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF

Wir alle sitzen wieder hier in uns'rer großen Runde,
Wir sitzen und erzählen schon seit einer guten Stunde.
Es ist ein schöner Abend, endlich wieder hier,
Doch plötzlich merke ich, ich schau die ganze Zeit zu dir.
Ich schau zu dir und hoffe dabei, du bemerkst mich nicht.
Du sprichst mit einer Freundin, ich sehe dein Gesicht.
Und wieder einmal ist es so: Ich schau zu dir und staune.
Als Gott dich schuf, da hatte er wohl richtig gute Laune.

Ich würd dir gerne sagen, dass du schön bist,
doch damit ich mich das trau,
müsst' ich ganz viel trinken,
und schließlich wär' ich blau.
Würde ich dann zu dir hingehn
und dir sagen, du bist toll,
wär ich ja schon voll,
und du nähmst mich nicht für voll.
Ein solches Phänomen bezeichnet man, soweit ich weiß
als „Teufelskreis“.

Wie machst du das, dich so perfekt und sicher zu bewegen?
Ich schau dich an und bin dabei begeistert und verlegen.
Grade streichst du dir ganz selbstvergessen durch die Haare.
Ich kenn dich schon so lange, gefühlte hundert Jahre,
doch ich finde, dass du echt mit jedem Jahr noch schöner bist.
Ein Umstand, der mir fast ein bisschen unheimlich ist.
Wo soll das enden? Du bist doch schon jetzt so wunderbar.
Manchmal denke ich, das ist dir selber gar nicht klar, und deshalb

würd' ich dir gern sagen, dass du schön bist...

Du wirst also nie erfahren, dass ich dich verehr'
und dass ich dich traumhaft find', vielleicht sogar noch mehr.
Doch so erspar ich uns die Peinlichkeit, und jetzt mal echt:
Du kommst auch ohne meinen Liebesschwur ganz gut zurecht!

Aber auch wenn ich 's dir gegenüber nie erwähn':
Ich bleib dein Fan!

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