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Diskographie

Cover der CD Achterbahn

Unsere Studio-CD "Achterbahn" erschien am 26.9.2014! Das Studio-Album haben wir erstmals selbst aufgenommen und produziert. Die "Achterbahn" ist ein reines A-cappella-Album. Erstmals bieten wir unseren Fans neben dem "normalen" Album auch eine Deluxe-Version an.

Die CD im Wise Guys Shop kaufen.

Albuminformationen

Achterbahn

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Unser Titelsong ist ein ziemliches Energiepaket und musste die CD einfach "eröffnen".
Den ursprünglichen Text (nachzuhören in der Demofassung auf der Deluxe-Version) fanden wir ein bisschen zu verkopft, denn eigentlich trifft es die Musik viel besser, eine Achterbahnfahrt zu beschreiben, ohne philosophisch zu werden. Beim Fotoshooting auf der "Kolossos" haben wir bei unseren drei Runden auch schnell gemerkt, dass man bei einer solchen Fahrt eher nicht soooo die Ruhe hat, tiefgründig nachzudenken.
"Achterbahn" ist einfach die Überschrift, Schlagzeile und Inhaltsangabe für das Album. Ich denke, dass diese CD die Achterbahnfahrt des Lebens in Musik und Wort stärker abbildet als jedes Wise-Guys-Album zuvor.

Eddi: Manchmal verändert sich das Gefühl für eine Nummer. Am Anfang konnte ich mit "Achterbahn" noch nicht so viel anfangen. Mittlerweile ist es eigentlich der Track, den ich immer wieder hören will. Neben ein paar anderen. Ehrlich gesagt, neben ziemlich vielen anderen ... jedenfalls gefällt mir total gut, wie in der Aufnahme der Spaß rüberkommt, den man bei einer Achterbahnfahrt auch empfindet.

Nils: Dieser Titel ist einer der Songs auf dem Album, wo Musik und Text eine einzigartige Symbiose miteinander eingehen, wie sie selten bei anderen Titeln zu finden ist. Als Dän uns das Demo das erste Mal in Pronsfeld vorspielte, empfand ich gleich beim erstmaligen Hören eine wahre musikalische Achterbahnfahrt, die mich sofort mitriss. Das langsame Hochfahren der Gondel bis zum höchsten Punkt und dann das schnelle Abwärtsschießen. Dies spiegeln die Strophen und die Refrains in perfekter Weise wider. Super passt auch zu der Nummer, dass sie von Eddi und Sari zusammen interpretiert wird. Jeder macht es auf seine Art großartig. Was Andrea und Bill jetzt aus der Studioversion gemacht haben, ist der absolute Wahnsinn. Für mich die Fahrt auf einer der schnellsten Achterbahnen der Welt.

Sari: Ein waschechter Titelsong, der nicht nur die Verschiedenartigkeit der Album-Songs programmatisch umschreibt, sondern auch gut auf unsere Situation im vergangenen Jahr beschreibt. Es ist viel passiert und wir hatten so manches Mal das Gefühl, steil bergab zu rasen, ohne zu wissen, ob wir dabei abstürzen, oder nur Anlauf nehmen, um über den nächsten Hügel zu fahren. Das Gute daran war immer, dass wir die Hochs und Tiefs gemeinsam genommen haben. Und wir würden uns jederzeit wieder hinten anstellen. Möge die Fahrt noch lange weiter gehen.


Ein dickes Ding

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Das "dicke Ding" habe ich tatsächlich schon 2007 angefangen! Den Refrain hatte ich musikalisch und textlich als erstes fertig. Auch die ersten beiden Strophen. Und dann blieb das Lied jahrelang in der "Schublade", also in meinem Rechner, liegen. Immer wieder mal schaute ich mir den Text an und erinnerte mich an die Melodie, und ich suchte nach dem Ende, der Auflösung. Was ist das dicke Ding? Was löst es aus? Wie kommt es wieder weg, was passiert damit? Und dann hatte ich im Jahr 2013 in einem entspannten Moment plötzlich die Erleuchtung: Nichts. Es gibt keine Antworten. Es ist eben einfach ein dickes Ding. Ich denke, nur so konnte der Song funktionieren. Die Nummer macht uns auch live enorm viel Spaß.

Eddi: Der Videodreh von "Ein dickes Ding" ist der erste, den einer von uns als Produzent in der Hand hielt - ich. Es war für mich eine neue Erfahrung, aus der ich sehr viel gelernt habe - was natürlich auch heißt: bei der ich viele Fehler gemacht habe. Gleichzeitig hat mir das Ganze immens viel Spaß gemacht. Ich werde nie vergessen, wie 10.000 Köpfe beim Open-Air im Tanzbrunnen dem imaginären "Dicken Ding" hinterherguckten oder 10 Tage später 200 Leute auf der Domplatte erschienen, um beim Dreh mitzumachen.

Nils: "Ein dickes Ding" ist für mich ein typischer Wise-Guys-Song. Eine gute Prise Humor, eine Leichtigkeit in der Musik und ein ganz dickes Augenzwinkern. Dän schafft es immer wieder, Themen in einen Song zu packen, wo man sich später fragt: Wie ist er eigentlich darauf gekommen? Genial finde ich an dieser Nummer, dass einfach nicht aufgeklärt wird, was dieses dicke Ding überhaupt ist. Ich glaube, jeder von uns fünfen und von den Zuschauern im Konzert hat eine andere Vorstellung vom dicken Ding. Und das kann auch gerne so bleiben.

Sari: Ich habe ein Faible für solche Stücke!! Etwas fällt vom Himmel. Keiner weiß, was es ist. Und am Ende des Songs sind alle genau so schlau wie vorher - ein herrlicher Nonsens!
Das "Dicke Ding“ war ziemlich schnell das Lieblingsstück meiner Kinder, nachdem wir zu Hause die ersten Demos von den neuen Stücken angehört hatten. Offenbar teilen sie meinen bzw. unseren Humor, und nicht zuletzt deshalb wollte ich bei dieser Nummer gerne die Hauptstimme singen.

Ich bin wie ich bin


Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Dieser Titel entstand als einer der letzten Songs für das Album. Hier war die Musik zuerst fertig. Eine Uptempo-Nummer, die zum Refrain hin richtig Fahrt aufnimmt. Aber das Thema hatte ich auch schon seit vielen Jahren auf dem Zettel. Es geht keinesfalls um Trotz und Starrköpfigkeit, und sicher ist es wünschenswert, wenn man in der Lage ist, Dinge an sich selbst zu verändern, wenn man das als nötig erkannt hat. Dennoch ist es enorm wichtig, den Mut aufzubringen, sich selber treu bleiben, auch wenn man von außen "plattgemacht" werden soll. Vielleicht hilft dieses Lied ja sogar dem Einen oder Anderen dabei, sich nicht unterbuttern zu lassen – ganz gleich, ob das in einem der "sozialen" Netzwerke oder im wahren Leben passiert.
Mein Kommentar zur "Russenchor"-Stelle: Andreas Idee, bekloppt, aber gut. Also Wise Guys.

Eddi: Wenn man einer skurrilen Idee eine Chance gibt, kann sie stilprägend für eine Nummer sein. In diesem Fall dachte Andrea an den russischen Chor im Mittelteil, und diese Stelle im Song zählt für mich zu den herausragenden auf diesem Album. Im Übrigen liebe ich diese Nummer, weil sie rockt und dabei dem Gefühl Ausdruck verleiht, individuell und einzigartig zu sein und das auch gegen Widerstände vertreten zu können.

Nils: Dieser Song ist für mich ein ganz starker Kandidat auf dem Album. Er entstand sehr spät vor dem letzten Studioblock und ich bin sehr froh, dass er es auf das Album geschafft hat. Ich war bei der Entstehung des Demos hautnah dabei, weil ich es zusammen mit Dän bei mir im Keller aufgenommen habe. Und schon die Demoversion hatte mich total gepackt. Der Song beinhaltet für mich Power, Power und nochmals Power. Ich liebe die lauten verzerrten E-Gitarren und diesen mystischen Backgroundchor. Es erinnert mich teilweise an Rammstein oder andere Metalgruppen. Eine schöne rockige Nummer, der Eddi mit seiner Hauptstimme die nötige "Dreckigkeit" verleiht.

Das Sägewerk Bad Segeberg

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Ein richtiger Blödel-Song. Es hat verdammt viel Spaß gemacht, ihn zu schreiben. Und es macht genau so viel Spaß, ihn zu singen! Übrigens gibt es in der Stadt Bad Segeberg gar kein Sägewerk. Schade eigentlich.

Eddi: Wir haben dieses Lied schon mehr als einhundert Mal aufgeführt und immer noch muss ich regelmäßig gegen das Lachen ankämpfen. Gleichzeitig birgt sie richtig Party-Potenzial - genial!

Nils: Was für eine Nummer. Ich glaube, geboren aus der Idee, meinen Sägesound, den ich ab und zu im Gesangsduell mit Eddi im Konzert einsetze, in einem Lied zu verarbeiten.
Ich erinnere mich noch genau, als Dän mir den Text präsentierte und sagte er hätte ein neues Lied, dass ich doch prima singen könnte. Ich habe ihn das erste Mal in meinem Leben verflucht. Normalerweise benötige ich nur wenige Tage, um einen Text auswendig zu lernen. Bei diesem Lied brauchte ich geschlagene drei Wochen, bis ich es einigermaßen fehlerfrei singen konnte.
Jetzt ist es einer meiner Lieblingstitel. Live die Reaktionen des Publikums zu beobachten, ist jedes Mal eine Freude.
Die Studioversion besitzt soviel Dampf und so einen rollenden Groove, dass man einfach nicht still sitzen kann.

Ein Engel

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Ich werde immer wieder mal gefragt, welchen meiner eigenen Songs ich eigentlich am liebsten mag. "Radio" ist für mich immer unter den "Top 3" gewesen, zuletzt kam "Tief im Süden" dazu. "Ein Engel" ist für mich im Moment ganz weit oben. Ich bin glücklich, dass dieses Lied so geworden ist, wie es ist. Eddi macht als Hauptstimme einen Superjob, und auch für Andreas Aufnahme und Bills Mix bin ich sehr dankbar. Ich glaube, dieser Song wird für mich immer ganz weit oben stehen. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Leute, die ihn schon gehört haben, ihn unterschiedlich deuten.

Eddi: Einer meiner Lieblings-Songs in unserem Programm und auf dieser CD. Für mich eine Ballade, die jedem Trost verleiht, egal in welcher Situation. Mir selbst tut es stets gut, sie aufzuführen oder anzuhören.

Nils: Für mich ist dieser Song eine der schönsten Balladen auf diesem Album. Er ruft in mir die stärksten Emotionen hervor und lässt mich jedes Mal in die Harmonien eintauchen. Dieser Song bringt live schon so viel positives Feedback hervor, dass ich gespannt bin, welche Reaktionen auf die Aufnahme folgen werden. Einer der emotionalsten Songs des Albums.

Sari: "Jaaa!!“ So muss eine Wise-Guys-Ballade auf einem Album klingen! Dieser Song ist in meinen Augen einfach perfekt. Das animierte Video dazu ist kongenial geworden und ich liebe jedes Detail daran (vielen Dank an Dom für dieses wunderbare Video!).

Andrea: It took me about 12 months to carve this ballad into something special. I feel very blessed I had the chance to work on such a beautiful composition, and I thank Dän for letting me free to express myself through his composition. Since the first day I heard the song it reminded me of the worlds described by the American writer Richard Bach.


Ans Ende der Welt

Musik: Nils Olfert / Erik Sohn; Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Nils und Erik arbeiteten fast die gesamte Woche unseres österreischischen Kreativblocks in Großarl an der Musik für diesen Track. Einen Text hatten sie nicht, Nils sang ein paar Fantasie-Phrasen, um die Melodie darzustellen. Wir waren alle sofort völlig begeistert von der Musik, die so völlig anders ist als alles, was wir je gemacht haben. Als ich den Song hörte, dachte ich einmal mehr, dass es für die Wise Guys ein Riesengewinn ist, jetzt so viele Songwriter an Bord zu haben. Eine solche Musik wäre mir einfach nicht eingefallen, und ich liebe den Titel.
Die Musik transportiert schon so klare und eindeutige Emotionen, die sich zudem noch in Strophen und Refrain so eindeutig unterscheiden, dass es mir nicht sehr schwer fiel, einen Text dazu zu schreiben. Das Ergebnis ist eine eigenartige, faszinierende Mischung aus HipHop und Ballade, aus Bedrohlichkeit und Geborgenheit… und das ganze a cappella.

Eddi: Die Melodie von Nils und Erik wurde auf kongeniale Weise von Dän vertextet, nachdem Nils einen Text nach der Art aufgesungen hatte: "Ich singe Silben, die aus mir herausfließen". Es war viel vermeintlicher Nonsens dabei, aber der Sound von Nils' Text hat Dän anscheinend zum Inhalt der Strophen inspiriert. Ich liebe den Kontrast zwischen Strophen und Refrains in diesem Song.

Nils: Dieser Song ist eine Gemeinschaftsproduktion von Erik Sohn, Dän und mir, entstanden letztes Jahr in Großarl. Der Anfang war echt schwer. Ich hatte nur eine Grundidee, in welche stilistische Richtung der Song gehen sollte. Erik und ich waren uns erst ziemlich uneins, wie die Harmonien in diesem Song sein sollten, so dass wir in den ersten Versuchen nicht auf einen Nenner kamen. Aber von einer Sekunde auf die andere klappte es auf einmal, und der Song wuchs und wuchs. Da ich keinen Text hatte, sang ich erst irgendwelche Silben, die mir in den Kopf kamen. Dän hat dann aus diesem Kauderwelsch einen echt genialen und passenden Text für diese Nummer geschrieben. Das Ergebnis auf dieser CD hat meine höchsten Erwartungen übertroffen und ich bin schwer gespannt, wie diese Nummer bei den Zuhörern und Fans ankommen wird.

Sari: … ist für mich die große Überraschung auf diesem Album. Bis zu dem Zeitpunkt, als uns Nils und Erik das Demo zum ersten Mal vorgespielt hatten, hätte ich mir nie vorstellen können, dass es mal einen Wise-Guys-Song in dieser Art geben könnte. Die finale Version mit den präzisen Rhythmen, den scharfkantigen Sounds und den rollenden Beats haut mich einfach um und der Schlagzeuger in mir macht Party!!


Keine gute Idee

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Wenn man mal nur den Text, die Melodie und die Harmonien betrachtet, ist dieser Song eigentlich siebzehn Jahre verspätet. Er wäre auch glatt als Lied auf der "Alles im grünen Bereich" durchgegangen. Aber dann hat Andrea die Nummer aufgenommen, und durch ihn und durch Bills Mix klingt sie plötzlich so, als hätte man uns 1997 mit einer Zeitmaschine aus den Bad Münstereifeler WKI-Studios ins L.A. des Jahres 2014 gebeamt. Schöne Mischung aus alt und neu! Die Inspiration zu dem Song kommt aus dem Internet: Das Video "Dumb ways to die", mit dem eigentlich für Vorsicht bei der Nutzung des Londoner Nahverkehrs geworben wird, hat mir die Grundidee geliefert.

Eddi: Für mich gilt anscheinend: Es ist "keine gute Idee", einen Song zu unterschätzen - leider passierte mir genau das am Anfang mit dieser Melodie, obwohl oder vielleicht weil sie auf die gute alte A-cappella-Tradition der Wise Guys zurückgreift. Mittlerweile zaubert das Lied mir jedesmal, wenn ich es höre, ein Lächeln ins Gesicht. Stark!

Nils: Dieser Song löst bei mir jedes Mal ein Lächeln aus. Ich liebe die Melodie und die Art, wie Sari diesen Song interpretiert. Er erinnert mich stark an „Singing in the rain“, und genau diese Leichtigkeit trägt auch dieser Song in sich. Ich glaube fest, dass dieses Lied eine ganz starke Live- Nummer werden wird.

Sari: Dieser Song ist in meinen Augen ein archetypischer Wise-Guys-Song und er erinnert mich sehr an einige unserer alten Songs, wie zum Beispiel „Alles im grünen Bereich“. Obwohl der Text aus einer Auflistung von Dingen besteht, mit denen man sich mindestens schwer verletzen kann, strahlt die textliche Verarbeitung und die Musik große Leichtigkeit aus. Diese Kombination ist typisch für den Humor, mit dem wir Fünf unterwegs sind, und der wahrscheinlich einen Teil unseres Erfolges ausmacht.
Es war einer der Songs, bei dem lange nicht feststand, wer die Hauptstimme singen wird, und mich hat es eigentlich zufällig getroffen, worüber ich mich sehr freue.
Beim Einsingen im Studio habe ich ständig gelächelt, das stützt die Leichtigkeit, die der Song für mich hat, man kann das ganz gut raushören. In den Strophen habe ich zunächst jede zweite Zeile gesungen und anschließen die fehlenden Teile dazwischen. Dadurch überlappen die einzelnen Punkte der Auflistung kaum merklich, was dem Song einen ziemlichen Zug nach vorne gibt.

Andrea: This song barely made it to this album. I'm glad it did. Although I do like to use technology to make a better musical experience for our listeners, the reason why I love to sing a cappella is because everything is natural. I know, it's probably a contradiction.
Anyway, this song perfectly balances my idea of natural a cappella supported by technology. I hope it was a good idea to put it on "Achterbahn"...

Lächeln lernen

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Auch dieser Song ist ein bisschen "Old School". Er fasst natürlich die Wise-Guys-Philosophie in einigen Punkten zusammen, aber eigentlich ist der Hintergrund der Entstehung dieses Liedes sehr viel ernster:
Ingrid Lestrade, Leiterin des Goedgedacht-Projekts in Südafrika, das wir im Frühjahr 2015 besuchen wollen, erzählte uns bei einem Besuch in Deutschland von den Kindern der verarmten Landarbeiter dort, die in den Weinbergen arbeiten. Seit Generationen erhalten sie kaum Geld, sondern Weindeputate als Entlohnung. Alkoholismus und totale Verwahrlosung sind die Folge.
Ingrid erzählte uns, dass die Kinder, wenn sie zum ersten Mal in das Projekt kommen, nicht lächeln können. Sie haben es nicht gelernt, weil sie zu Hause niemanden haben lächeln sehen, weil es keinen Grund für sie gab, jemals zu lächeln. Es war sehr berührend, dann Fotos dieser Kinder zu sehen – mit strahlendem Lächeln, das sie bei Goedgedacht tatsächlich "gelernt" haben. Weil man sich um sie kümmert, weil man sie bestärkt, weil man ihnen Bildung, Selbstbewusstsein und Liebe zukommen lässt.
Das alles war der Grund für diesen Song. Ich dachte mir, wie absurd es doch ist, dass so vielen von uns hierzulande das Lächeln schwerfällt, wo wir es doch so viel leichter haben. Und es eigentlich ja auch längst gelernt haben, zu lächeln. Wir wenden es nur viel zu selten an.
Natürlich kommt diese tiefere Ebene des Liedes nicht von allein zum Vorschein, aber sie war Grund und Auslöser, es zu schreiben.

Eddi: Unser "Show-Opener" bei der Antidepressivum-Tour bewirkt wunderbarerweise auch in aufgenommener Form, dass ich lächeln "muss". Dafür bekommt er von mir 100 Punkte!

Nils: Bei dieser Aufnahme liebe ich den Einsatz der Percussion und den Groove der Nummer. Sie ist so genial im Reggea-Stil produziert, dass ich mich direkt in die Karibik versetzt fühle. Kombiniert mit dem lockerflockigen Text ist sie eine echte „Feelgood“-Nummer.


Dein Blick

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Auch über dieses Lied bin ich sehr froh. Nach langer Zeit mal wieder eine komplett homophone Ballade. Wir alle singen den Text, wodurch sich ein ganz besonderes Klangbild ergibt. Bills Mix fasziniert mich.

Eddi: Für mich sollte eine solche schöne, homophone (= von allen mit Text gesungene) Ballade auf möglichst natürliche Art eingesungen werden, bei der jegliche Orientierung an einem Metronom von vornherein ausgeschlossen wird. Ich freue mich sehr, dass uns eine derart dynamische und lebendige Aufnahme gelungen ist.

Nils: Selten hatten wir eine Nummer auf einem Album, wo so viel Emotionalität und Dynamik in der Aufnahme verblieben ist. Ich liebe die Präsenz von Däns Hauptstimme, die einem förmlich ins Gesicht springt. Trotzdem behält die Nummer diese gewisse Intimität, die das Zuhören so angenehm gestaltet.
Bei dieser Aufnahme liegen für mich Live-Klang und CD- Aufnahme nicht weit voneinander entfernt. Was der CD noch mal eine andere Farbe gibt.
Andrea: This is a classic, old style vocal arrangement. And the one where I must sing a good German. I was very stressed about it, but I think it does sound ok, no? I think I blend pretty well, and the vowels are German enough. Well done me!

Generation Hörgerät

Musik: Eddi Hüneke; Text: Eddi Hüneke / Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Dieser Song wurde erst im Januar 2014 fertig. Sehr schöne Disconummer über uns und unsere schwerhörigen Altersgenossen, entspannt tanzbar. Und ich durfte mich in der zweiten Songhälfte textlich noch ein bisschen austoben, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Eddi: Die Idee, der zunehmend schwerhörigen Disco-Generation mit einem Discosong ein Denkmal zu setzen, konnte mir vermutlich nur an einem Ort kommen: Auf dem Örtchen. Davon unabhängig freue ich mich schon auf die Seventies-Choreografie dazu...

Nils: Dieser Titel von Eddi schaffte es noch im letzten Moment auf die CD. Der Song lebt für mich von dem eingängigen Dance-Rhythmus und dem sehr witzigen Text. Als ich das Demo das erste Mal hörte, fühlte ich mich sofort in die Zeit der Bee Gees zurückversetzt. Nicht, dass ich da schon gelebt hätte, aber die Songs dieser Band sind mir dennoch sehr präsent. Also gibt es nur eins bei dieser Nummer: Tanzen, tanzen, tanzen,........

Antidepressivum

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Wir hatten einen wahnsinnigen Spaß bei der Aufnahme (ich stand auf der Terrasse) in Großarl in Österreich. Der Song hat Energie und macht einfach gute Laune, und es ist das erste Lied mit unserem neuen Sound: Transparent, alle Stimmen hörbar, gezielte Effekte, spürbarer Spaß. Für mich markiert das Lied wirklich den Beginn eines neuen Zeitalters der Wise Guys – ein weiterer Schritt in die Richtung, uns zu finden.

Eddi: Ich werde nie vergessen, wie Dän im Sommer 2013 auf der sonnenüberfluteten Terrasse unseres österreichischen Ferienhauses die Hauptstimme zu diesem Song einsang, wir uns nur Stunden später den ersten Mix aus Kalifornien anhörten und spürten, dass wir in die neue Ära des selbst-produzierten Wise-Guys-Sounds eintraten. Und ich höre auch nie einen Hubschrauber vorbeifliegen, ohne danach - zumindest innerlich - zu singen: "Na-na-na-na-na-na...."

Nils: Diese Nummer symbolisiert für mich den Aufbruch in eine neue Ära. Es ist die erste Nummer, die von Andrea produziert wurde, und die unseren neuen Sound gestartet hat. Das Einsingen der Nummer hat soviel Spaß gemacht. Ich erinnere mich, dass ich nachts um zwei Uhr mit Andrea zusammen meine Parts eingesungen habe, und wir hatten dermaßen viel Spaß dabei! Ich liebe die Frische und Freude, die man dieser Nummer anhört, was sich meiner Meinung nach im gesamten Album „Achterbahn“ fortsetzt.

Andrea: It is of course the first song I ever recorded with the guys. And also the song I'll always remember because it actually proved me that long cables sometimes come in handy! To record Dän singing on the roof balcony, I used my two 10 metre cables, through the window, up on to balcony. That thing put a huge smile on my face for the whole weekend!

Ich kann nur den Refrain

Musik: Nils Olfert; Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Dieser Song war eigentlich schon zur "Klassenfahrt" fertig und hätte bereits dort aufgenommen werden können, aber ich bin froh, dass er nun unsere "Achterbahn" bereichert. Der Text war zuerst entstanden, und weil Nils (noch?) keine eigenen Songtexte schreibt, stellte ich ihm ihn zur Verfügung. Das Ergebnis finde ich super!!
Der Song hat eine ausführliche Feuerprobe bestanden, denn er war bei unserer "Antidepressivum"-Tour früh im Programm (drittes Lied) und schaffte es dennoch überall, die Leute zum Mitsingen zu bringen – und das, obwohl das Lied ja den Konzertbesuchern völlig neu war. Großes Kompliment an Nils.

Eddi: Hier bewies uns Nils zum ersten Mal, dass er in der Lage ist, einen Text von Dän zu vertonen und daraus richtig gute Popmusik zu machen. Mich versetzt diese Aufnahme in Mitsinglaune und damit bewirkt sie genau das, was sie tun soll.

Nils: Mein allererster Song für die Wise Guys, der es ins Live-Programm und auf die CD geschafft hat. Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, dass ich eigene Songs schreiben und diese dann auf CD veröffentlicht würde, hätte ich denjenigen für bescheuert erklärt. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich auf Borkum von Dän diesen Text bekam und ich großen Respekt hatte, da ich dem Text natürlich musikalisch gerecht werden wollte. Als ich das Ergebnis dann den Jungs vorspielte und sie den Titel gut fanden, war ich tierisch erleichtert. Ich glaube, dass ich das letzte Mal so aufgeregt war, als ich mich bei den Wise Guys beworben hatte und vorsingen musste.

Alles so schön bunt hier

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Möglicherweise ist das hier ein Song, der uns als Band besser gefällt als den Fans; dieses Phänomen hatten wir schon zwei- oder dreimal. Ich liebe diesen Titel, der einfach nur mit ziemlich opulenten Bildern spielt und eine Sinnfrage eigentlich gar nicht duldet. Die Aufnahme von Andrea und der Mix von Bill sind genial.

Eddi: Wenn Dän musikalisch und vielleicht auch textlich Melancholie mit anderen Emotionen mischt, ist stets mit starken Songs zu rechnen. Vielleicht ist das der Grund, dass dieser Titel von Anfang an einer meiner Favoriten auf dem Album gewesen ist. Ich mag die schönen Harmonien, den space-igen Text, das verschachtelte Arrangement und die melancholische Melodie.

Nils: Dieser Titel ist für mich musikalisch absolut genial. Irgendwie erinnert er mich an die James-Bond-Titelmelodien. Ich liebe die Harmonien und die leicht melancholisch gesungene Hauptstimme von Dän. Beim Text frag ich mich immer noch: Beruht das auf Tatsachen? zwinker Der Mix und die Produktion von Bill und Andrea sind einfach wunderschön, einfach zum "in den Farben schweben".

Andrea: This is probably the best song I ever produced. It sounds exactly how I wanted it to sound, and I love every second of it, from the beginning to the end. It's very rare that I like something so much. I squeezed into it all my love for the Beatles and Pink Floyd, remembering them through Dän's vision of this magical and colourful world. My favourite.

Küss mich

Musik: Eddi Hüneke / Erik Sohn; Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Ein Lied, dass wir alle mochten, aber nicht richtig wussten, wie wir es umsetzen sollten. Die Lösung mit Jasmin gefällt mir sehr gut, sie singt die Nummer richtig schön charmant. Genauso locker und unkompliziert, wie die Aufnahme klingt, war auch die Arbeit mit ihr im Studio.

Eddi: Den Text von Dän von 2009 vertonten Erik und ich bereits 2010; danach blieb der Song liegen, bis Nils 2013 auf die Idee kam, dass er vielleicht besser aus weiblicher Sicht gesungen werden sollte. Dass wir Jasmin Wagner für einen Gastauftritt gewinnen konnten, freut mich außerordentlich. Ich bin sehr glücklich darüber, dass unsere angejazzten Harmonieführungen so schön von den Jungs eingesungen und am Ende von Jasmins Melodie gekrönt wurden. Endlich, nach vielen Jahren Schubladenschicksal, klingt das Lied genau so geschmeidig, wie wir es uns gewünscht haben.

Nils: Ich bin richtig froh, dass Jasmin Wagner bei diesem Song die Hauptstimme eingesungen hat. Ursprünglich war der Titel eigentlich schon abgeschrieben worden, da keiner von uns sich in der Verkörperung der Hauptstimme sah. Durch Jasmin ist dieser Titel wie der Phönix aus der Asche gestiegen und bringt für mich eine weitere ganz besonders schöne Note mit auf dieses Album. Außerdem finde ich es sehr reizvoll, ab und zu mal einen musikalischen Gast auf einer CD zu haben.

Dankbar für die Zeit

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Ich habe sehr lange immer wieder an diesem Lied gearbeitet. Zufrieden war ich erst, nachdem ich eine textliche Anregung von Sari und Eddi erhalten hatte, mehr auf den tatsächlichen Moment des Abschiednehmens, der Beerdigung, einzugehen.
Wir haben dieses Lied 2013/14 bei unseren Konzerten der "Antidepressivum"-Tour gesungen. Es war vielleicht der Titel, auf den wir die meisten Reaktionen bekommen haben. Einige Konzertbesucher, die zuvor eine Abschiedserfahrung gemacht hatten, fühlten sich von dem Song "kalt erwischt", nicht zuletzt deshalb haben wir uns entschieden, ihn auf dem Album weit nach hinten zu packen. Eine große Mehrheit äußerte sich jedoch ausgesprochen positiv, zu unserer Verwunderung sogar mehrfach Menschen, die erst ganz kurz zuvor jemanden verloren hatten.
Bei uns im Büro wird sehr häufig gefragt, wann denn endlich die Aufnahme kommt und ob man den Text vorab haben könne. Vielleicht gibt es zu wenige Songs zum Thema Tod und Abschied. Und wahrscheinlich wird allgemein zu wenig darüber gesprochen.

Eddi: Ein Lied, das einen unfassbar schweren Zweck erfüllt: Emotional vom Tod zu erzählen, ohne kitschig zu sein. Chapeau an den Textdichter und Komponisten Dän, und auch an Nils, der die Tiefe des Textes jedesmal live ausfüllt und auch bei der Aufnahme verkörpert. Mich berührt das Lied immer wieder.

Nils: Dieser Titel war für mich eine ganz besondere Herausforderung, da ich normalerweise bisher eher die lustigen und nicht so nachdenklichen Titel bei den Wise Guys gesungen habe. Ich wollte aber einmal unter Beweis stellen, dass ich auch einem solchen Thema gerecht werden kann. Deshalb fragte ich Dän, ob ich den Titel singen könnte.
Die Verbindung von Text und Melodie sind Dän in diesem Titel besonders gut gelungen. Auf der einen Seite die schwere Melancholie in den Strophen und dann das trotzdem Hoffnungsvolle in den Refrains. Kein Song von uns hat bisher live so viele Emotionen hervorgerufen, und bei keinem anderen Song habe ich so viele positive Rückmeldungen bekommen. Ich bin froh, dass wir uns auch solch schweren Themen annehmen und sie musikalisch umsetzen können.

Immer für dich da

Musik & Text: Daniel "Dän" Dickopf

Dän: Ich möchte demnächst gerne mal eine kleine Solo-CD machen und hätte mir "Immer für dich da" sehr gut als einen der Songs darauf vorstellen können, schön mit Gitarren und Bass… aber dann gefiel das Lied auch den Wise Guys, insbesondere Sari, so sehr, dass es mit auf die "Achterbahn" musste. Und die Wise Guys haben bei mir natürlich jederzeit Priorität.

Eddi: Eine Rockballade, die sich ebenfalls aus einem Nischendasein zu einem meiner Lieblingssongs hochgearbeitet hat. Was vielleicht noch wichtiger ist: Eine gute Botschaft, um unser Album abzuschließen.

Nils: Für mich ist dieser Titel der Top-Kandidat, um das Album ausklingen zu lassen. Er verkörpert so viel positive Ausstrahlung und Energie, dass der Bogen für mich komplett geschlossen wird. Es ist eine ausgewachsene Pop- Ballade, die vom Original-Demo zum Endprodukt für mich noch mal eine ganze Strecke gewachsen oder erwachsener geworden ist. Geniale Produktion und Mischung.

Sari: Ich habe sehr lange keine Ballade mehr gesungen, früher waren es meist welche mit einer lustigen Wendung ("Sie bricht mir das Herz" oder "Warum hast du das getan“). Daher war ich ganz heiß darauf, diese wunderschöne Nummer zu singen. Außerdem wollte ich wissen, ob mir Balladen überhaupt liegen und ob meine Stimme inzwischen zu so einem Song passt. Während der Song in Däns Demo noch viel getragener klang und deutlich langsamer war, ist im Verlauf der Produktion daraus eine Pop-Ballade geworden. Das hat dem Lied gut getan und ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich. Wir haben den Song bewusst ans Ende der CD gesetzt, weil er musikalisch und inhaltlich den perfekten Schlusspunkt setzt.

Trackliste

1. Achterbahn

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2. Ein dickes Ding

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3. Ich bin wie ich bin

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4. Das Sägewerk Bad Segeberg

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5. Ein Engel

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6. Ans Ende der Welt

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7. Keine gute Idee

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8. Lächeln lernen

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9. Dein Blick

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10. Generation Hörgerät

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11. Antidepressivum

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12. Ich kann nur den Refrain

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13. Alles so schön bunt hier

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14. Küss mich

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15. Dankbar für die Zeit

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16. Immer für dich da

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Erstmals bieten wir unseren Fans neben dem "normalen" Album auch eine Deluxe-Version an. Die Deluxe-Version der "Achterbahn" enthält zusätzlich folgende Songs auf einer separaten Bonus-CD:
LIVE-VERSIONEN:

1. Der Bär groovt

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2. Ich weiß nicht, was ich singe

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3. Der Spargelstecher von Vögelsen

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4. Sing!

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SONGWRITER-DEMOS:

5. Alles so schön bunt hier

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6. Dein Blick

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7. Generation Hörgerät

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8. Immer für Dich da

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ORIGINAL A CAPPELLA DEMOS:

9. Frei

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10. Achterbahn

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11. Okay

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12. Multiplex

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STUDIO-TRACK:

13. Brasil

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