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Wenn sie tanzt

Text und Musik: Daniel "Dän" Dickopf
Arrangement: Edzard Hüneke

Auch wenn's mir nichts bringt,
ich seh sie noch umringt von all den Leuten in dem Schuppen
Im Scheinwerferlicht durch den Rauch von hundert Fluppen
seh ich ihr Gesicht, wie sie sich bewegt,
die Arme angelegt, sie tanzt nur für sich
interessiert sich nicht für fremde Blicke aus der Menge,
schwebt und genießt ihre Freiheit im Gedränge,
alles um sie rum zerfließt,
völlig selbstvergessen,
vom Augenblick besessen

Wenn sie tanzt, wenn sie tanzt,
wenn sie ganz in der Musik versinkt,
in dem Moment ertrinkt
und ihr gar nicht auffällt,
dass die Welt die Luft anhält
Wenn sie tanzt, wenn sie tanzt,
wenn sie ganz in der Musik versinkt,
in dem Moment ertrinkt
und ihr gar nicht auffällt,
dass sie alles in den Schatten stellt


Sie hat mich nicht entdeckt,
ich halte mich versteckt und fühl mich wie ein kleiner Junge
kurz am Weinglas nippen,
die Spitze ihrer Zunge gleitet über ihre Lippen,
sie schaut in meine Richtung
Wahrheit oder Dichtung?
Als sie eng an mir vorbeischleicht,
sich durch's Haar streicht,
hat sie mich berührt
Bild ich mir das ein?
Hab ich was gespürt?
Sie holt sich noch 'n Wein
und lässt sich wieder treiben,
schwer zu beschreiben

Wenn sie tanzt, wenn sie tanzt,
...


Ich stehe da und kann's nicht fassen,
was passiert hier?
Was ist gescheh'n?
Will keinen Augenblick verpassen,
kann den Blick nicht von ihr lassen,
es gibt nichts zu reden,
nix zu sagen,
ich will sie nur noch einmal seh'n,
noch einmal bei ihr steh'n,
wenn sie tanzt, wie sie tanzt...

Wenn sie tanzt, wenn sie tanzt,
...

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