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Diskographie

Cover der CD frei!

"Frei!" Unser zehntes Album stürmte im Februar 2008 gleich von 0 auf 2 in den deutschen Albumcharts - unser größter Chartserfolg! Vor unserer CD lag lediglich Amy Winehouse, die just in der Vorwoche fünf Grammys eingestrichen hatte. Durch Platz 5 in der zweiten und dritten Woche gelang es uns zudem erstmals, ein Album länger als eine Woche in den Top Ten zu halten. "Frei!" ist ein überwiegend fröhliches, optimistisches Album mit extrem unterschiedlichen Songs. Zu den Favoriten der Fans zählen "Es ist nicht immer leicht", "Sonnenschein", das ruhige "Wir hatten eine gute Zeit", "Jeden Samstag" und natürlich das abgedrehte "Alles in die Luft". Im hinteren Teil finden sich größere Balladen wie "Herbst am See" und "Das Wasser", die ebenfalls enorm viel positives Feedback hervorriefen. "Paris" gibt es neben der A-cappella-Version auch noch in einer Live-Fassung unter Mitwirkung der Bremer Philharmoniker.

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Albuminformationen

Kommentare zu den Songs von Dän.

1. Am Anfang

Am Anfang ist unser neuer Opener - für die Bühne und für das Album. Der Text stellt ein Zitat aus dem Film "Matrix" auf den Kopf ("Everything that has a beginning has an end") - denn alles was ein Ende hat, muss ja auch mal irgendwie angefangen haben. Das Ganze ist natürlich eher augenzwinkernd als tiefgründig, aber der Song ist tatsächlich ein guter Anfang. Die Musik, die ich für diesen Song zunächst geschrieben hatte, wurde von Erik Sohn und Eddi noch mal kräftig überarbeitet; so bekam der Titel seine jetzige Energie und Wirkung.

2. Relativ

Von den 20 verschiedenen Titeln auf der "Frei!" ist Relativ der älteste. Er kam schon bald nach der Veröffentlichung des Albums "Radio" in unser Bühnenprogramm und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit. Dieser Song entstand ziemlich zügig - das ist nicht immer, aber doch oft ein gutes Zeichen. Hier habe ich den Eindruck, dass Text und Musik schon aus einem Guss kommen und alles stimmig ist. Die Idee kam, glaube ich, tatsächlich während einer Unterhaltung, in der mein Gegenüber das Wort "relativ" relativ oft benutzte...

3. Es ist nicht immer leicht

Dieser Titel entstand ganz kurz vor Toreschluss bei der "Frei!"-Produktion, es war das letzte Lied, das ich für diese CD schrieb. Reizvoll fand ich die Idee, eine besonders leichte Melodie zu schreiben, obwohl der Text ja das Gegenteil behauptet. Und jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Aktualität noch ein Weilchen vorhält. Die Wiederholung des letzten Refrains haben wir mit vielen Zusatzstimmen richtig schön "aufgebrezelt". Da ist es manchmal einfach toll, die Studiomöglichkeiten auszuschöpfen. Eine CD ist eben einfach etwas anderes als die Live-Situation - im Guten wie im Schlechten.

4. Ich will zu dir

Ein Liebeslied. Hier hatte ich zuerst die Refrainmelodie, was man vielleicht auch merkt. Das Stück geht ohne große Umschweife los und kommt musikalisch und textlich gleich auf den Punkt. Wie genau man die Situation des Erzählers hier deuten will, ist wie immer jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist Ich will zu dir durch die Musik, aber auch durch dieses "will" viel kompromissloser als andere Liebeslieder, die ich geschrieben habe.

5. Die ersten warmen Tage

Jetzt zu Karneval lief ein wirklich uraltes Lied der Bläck Fööss in der Kneipe: "Wenn de Sonn schön schingk". Als ich das hörte, fiel mir auf, dass das inhaltlich nicht so weit weg ist von Die ersten warmen Tage. Es geht einfach darum, dieses Wohlbehagen, dass man manchmal im Frühling hat, in Musik und Wort zu verwandeln. Ich finde, dass der Song sehr gut zu Clemens' Stimme passt.

6. Alles in die Luft

Alles in die Luft sollte eigentlich "Hier fliegt gleich alles in die Luft" heißen, aber das kriegt man ja auf kein CD-Cover. Jedenfalls hatte ich den Text mit zum Kreativblock nach Borkum gebracht und ihn dann Erik und Eddi zur Vertonung überlassen. ich hatte nicht die geringste Ahnung, wie man aus diesem Text, der dreimal die Richtung wechselt, ein Lied machen soll. Aber die beiden lösten das mit links. Die Musik ist genial. Und völlig anders als alle anderen Wise-Guys-Songs vorher.

7. Schiller

Schon vor Jahren riet uns ein guter Kumpel, mal eine A-cappella-Version von Michael Jacksons "Thriller" zu wagen. Vor etwas mehr als einem Jahr war es dann so weit. Für die Bühne hatten wir von Anfang an eine aufwändige Choreografie erarbeitet. Die Studioversion haben wir jetzt ebenfalls stark erweitert und an das Original angeglichen. Alles, inklusive der "singenden Säge" im Mittelteil, ist natürlich a cappella - obwohl das beim Hören tatsächlich schwer zu glauben. Sari als Trompetenchor ist auch nicht zu verachten...

8. Wir hatten eine gute Zeit

Wir hatten eine gute Zeit ist eine ganz ruhige, homophone Ballade, deren Musik Eddi geschrieben hat. über weite Strecken des Liedes singen wir alle fünf den Text zusammen, wodurch das Lied seine Tiefe gewinnt. Wir haben das Arrangement exakt wie in der Livesituation belassen. Der Text erzählt von einer Abschiedssituation, in der man gleich mehrere Menschen verlassen muss. Auch hier gilt: Welche Situation genau damit gemeint ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

9. Seemann

Dass die Idee, unserem in Bremen aufgewachsenen Bass Ferenc, der zudem noch in seiner Bundeswehrzeit zur See gefahren ist, ein echtes Seemannslied auf den Leib zu schreiben, erst so spät entstand (sie kam übrigens von einem befreundeten Fan), ist eigentlich kaum zu glauben. Nicht zuletzt wegen Ferenc Performance und wegen der Schlusspointe macht uns das Lied auch auf der Bühne immer viel Spaß.

10. Sonnenschein

Wieder ein Song, bei dem die Musik zuerst da war. Das Lied Sonnenschein erzählt von einer Frau, die einfach ein Sonnenschein ist. So banal das klingt. Aber es gibt einfach manchmal Menschen, die mit so viel Ausstrahlung, Schönheit und ansteckender Fröhlichkeit gesegnet sind, dass man sich dem nicht entziehen kann. Und dabei ist es dann auch egal, in welcher Beziehung man selbst zu diesem Menschen steht. Fast.

11. Das Wasser

Der Titel Das Wasser ist für mich das Symbol für die ernsthafte Seite des Albums "Frei!" und somit ein ganz wichtiger Song. Die Musik ist eine sehr groß angelegte, sehr emotionale Ballade, die wir, besonders im Refrain, ganz auf Klang und Sound ausgerichtet haben. über den Inhalt will ich gar nichts schreiben, weil dieses Lied dasjenige ist, das mit Sicherheit den größten Interpretationsspielraum lässt. Dieses Lied hat bei der Erarbeitung des Arrangements im Studio einen Riesenspaß gemacht.

12. Nonverbale Kommunikation

Da wir in Nonverbale Kommunikation drei verschiedene (wenn auch sehr kurze) Geschichten erzählen, lag es nahe, die Leadstimme auch an drei Sänger zu verteilen. Sari, Clemens und ich besingen Momente, in denen Taten mehr zählen als Worte.

13. Langsam

Langsam (Musik: Eddi) ist eines dieser Lieder, die schon beim Einüben Spaß machen. Wie der Titel schon verrät, rufen wir alle Hektiker und Gestressten dieser Welt zum großen Pausemachen auf. Auch wenn dieser Ruf ungehört verhallt: Die Nummer hat wirklich eine beruhigende Wirkung auf jeden, der sich Zeit nimmt, sie anzuhören.

14. Paris

Auch Paris ist schon seit einiger Zeit in unserem Bühnenprogramm. Zur Grundidee, dem Deutsch-Französischen Sprachgemisch im Kontext einer unglücklichen Liebesgeschichte, kam beim Schreiben dann der Einfall, soziale Spannungen in den Vororten kurzerhand in das romantische Szenario der französischen Hauptstadt einzubinden.

15. Jeden Samstag

Der Reggae-Charakter von Jeden Samstag macht uns auf der Bühne großen Spaß. Die Studiofassung haben wir leicht beschleunigt aufgenommen und um ein paar Einwürfe ergänzt, die auf der Bühne fehlen. Ich saß eines Samstags in einer Kneipe und schaute mit Freunden die Bundesligakonferenz auf Premiere. Beim Blick in die Runde wurde mir plötzlich klar, dass der Unterschied zum klassischen, wahrscheinlich längst ausgestorbenen "Damen-Kaffeekränzchen" erschreckend gering ist. So entstand die Idee.

16. Quäl dich fit

Vergleichsweise spät innerhalb der "Frei!"-Produktion entstand Quäl dich fit. Eine Uptempo-Nummer mit viel Energie, die den aktuellen Fitness- und Gesundheitswahn, vor allem aber die damit einhergehende Verbots-Lust aufgreift.

17. Meine Deutschlehrerin

Ich habe noch nie einen Song in kürzerer Zeit geschrieben als Meine Deutschlehrerin: Text und Musik waren in einer Stunde fertig. So was hatte ich noch nie erlebt. Ich habe den Song dann im Garten unseres Borkumer Ferienhauses dem Eddi vorspielen wollen, was allerdings halb daran scheiterte, dass wir beide immer wieder zu sehr lachen mussten. Live ist es sehr spannend, zu erleben, wie lang es dauert, bis die Leute kapieren, wie der Hase läuft. Außerdem ist es eine Konzentrationsübung, beim Singen ernst zu bleiben.

18. ChaChaCha auf’m Dach

Der ChaChaCha ist schon ein paar Jahre alt und wäre wohl in Vergessenheit geraten, hätte Anette Dewitz nicht ein paar liebevolle Illustrationen zu einem Demotape von mir angefertigt. Nachdem dieser "Clip" dann im Internet zu sehen war, erfreute sich der Song bald großer Beliebtheit. Letztlich haben wir dann gerne dem Drängen vieler Fans nachgegeben und ihn mit auf das neue Album gepackt - jetzt mit Sari als Hauptstimme.

19. Nummer drei

Dieser Song erzählt in Form einer Ballade (und leicht überspitzt...) von den Veränderungen, die unweigerlich eintreten, wenn man zum ersten Mal Vater wurde. Eddi singt diesen Titel mit viel überzeugungskraft.

20. Herbst am See

Eine weitere groß angelegte Ballade zum Thema Trennung, die textlich eigentlich eher ein Gedicht ist und mit vielen Bildern arbeitet. Auch hier hatten wir sehr viel Spaß im Studio.

21. Paris (mit den Bremer Philharmonikern)

Unsere Konzerte im Sommer 2007 mit den Bremer Philharmonikern waren für uns alle ein fantastisches Erlebnis. Für alle, die nicht dabei waren, haben wir die Liveaufnahme von Paris mit auf das Album genommen. Hier kommt auch sehr deutlich raus, wie genial die Orchesterarrangements von Peter Schneider waren, die er eigens für diese Konzerte für uns geschrieben hatte.

Produziert von Uwe Baltrusch (http://www.uwebaltrusch.com), co-produziert von Edzard "Eddi" Hüneke und Daniel "Dän" Dickopf. Aufgenommen von Uwe Baltrusch im Pavement Sound Studio, Bergisch Gladbach.

Trackliste

Am Anfang

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Edzard Hüneke / Erik Sohn / Daniel Dickopf

Relativ

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Daniel Dickopf

Es ist nicht immer leicht

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Daniel Dickopf

Ich will zu dir

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Daniel Dickopf

Die ersten warmen Tage

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Daniel Dickopf

Alles in die Luft

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Edzard Hüneke / Erik Sohn / Daniel Dickopf

Schiller

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Rodney L. Temperton (c) 1982 Rodsongs. Spezialtext: Daniel Dickopf

Wir hatten eine gute Zeit

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Edzard Hüneke / Erik Sohn / Daniel Dickopf

Seemann

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Daniel Dickopf

Sonnenschein

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Daniel Dickopf

Das Wasser

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Daniel Dickopf

Nonverbale Kommunikation

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Edzard Hüneke / Erik Sohn / Daniel Dickopf

Langsam

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Edzard Hüneke / Daniel Dickopf

Paris

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Daniel Dickopf

Jeden Samstag

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Daniel Dickopf

Quäl dich fit

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Daniel Dickopf

Deutschlehrerin

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Daniel Dickopf

ChaChaCha auf'm Dach

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Daniel Dickopf

Nummer drei

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Daniel Dickopf

Herbst am See

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Daniel Dickopf

Paris (Mit den Bremer Philharmonikern)

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Daniel Dickopf / Peter Schneider