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Achterbahn

MUSIK & TEXT: DANIEL "DÄN" DICKOPF

Die Werbung ist sehr knapp und klar:
„Die Mega-Fahrt! Ein Traum wird wahr!
Die größte Achterbahn der Welt aus Holz!“
Die Schlange lang. Der Preis ist krass.
Viel Warterei. Ein kurzer Spaß.
Wir stell’n uns an und sagen uns, „was soll’s“.
So stehn wir uns, wie And’re auch,
brutal die Beine in den Bauch.
Wir warten Ewigkeiten. Nix passiert.
Doch sehr viel später, irgendwann,
sind wir dann doch tatsächlich dran,
Jetzt gibt es kein Zurück. Ich hab's kapiert.

Achterbahn!
Mit hundertzwanzig Sachen fahr'n
wir abwärts, bis das Herz zum Hals hoch schlägt
Achterbahn!
Adrenalin und Fieberwahn,
weil's uns bestimmt gleich aus der Kurve trägt!

Wir steigen ein, gleich geht es los,
die Spannung zum Zerreißen groß,
erst geht’s ganz langsam immer höher rauf.
Und dann kommt dieser Augenblick,
ganz oben, kurz vorm großen Kick,
denn vor uns tut sich jetzt ein Abgrund auf.
Schon geht's im Sturzflug tief hinab,
Steilkurve, Tempo nicht zu knapp,
Gefühlswelt zwischen "Panik", "Stress" und "frei".
Die Haare flattern durch den Wind.
Schön, dass wir noch am Leben sind.
Gelächter und so mancher spitze Schrei.

Achterbahn!
Mit hundertzwanzig Sachen fahr'n
wir abwärts, bis das Herz zum Hals hoch schlägt
Achterbahn!
Adrenalin und Fieberwahn,
weil's uns bestimmt gleich aus der Kurve trägt!

Die Fahrt ist rum, sind wieder da,
war'n gerade noch dem Tod so nah.
Ich steige aus. Bin froh, dass ich's noch kann.
Das war brutal, das ist wohl wahr,
und viel zu kurz. Doch eins ist klar:
Wir stellen uns sofort noch einmal an!

Achterbahn!
Mit hundertzwanzig Sachen fahr'n...

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