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Ans Ende der Welt

MUSIK: NILS OLFERT/ERIK SOHN; TEXT: DANIEL "DÄN" DICKOPF

An einem Abend so wie heute ist es völlig klar:
Es kann nicht sein, dass es das schon gewesen ist.
Dieselben Nasen, alle waren gestern auch schon da.
Die Angst, dass du bald von derselben Sorte bist.
Es muss jetzt was geschehn, die Zeit läuft immer weiter,
die Zeit läuft immer weiter und scheint doch stillzustehn.
Zehn, zwanzig, dreißig Jahre, viel Zeit, um durchzudrehn,
das ist zu viel Zeit, um nur im Kreis zu gehn.

So wie ein Gift, dass sich ganz heimlich in den Körper schleicht,
hat sich der Trott in unsrem Leben breitgemacht.
Doch jetzt auf einmal ist uns klar, dass uns das nicht mehr reicht.
Dieser Funke wurde grade noch entfacht.
Es ist noch nicht zu spät, das Steuer rumzureißen,
das Steuer rumzureißen, bevor’s so weitergeht.
Da ist die Paniktaste. Ich glaub es ist soweit.
Ich hau jetzt ab hier. Komm mit, bist du bereit?

Komm wir fahrn ans Ende der Welt.
Tausend Tage lang oder mehr.
Ohne Plan mit ganz wenig Geld.
Komm wir fahr’n ans Ende der Welt.

Wir steigen aus und steigen dann am Ende wieder ein,
wir steigen ein am andren Ende dieser Welt.
So blöd das klingt: Wir werden einfach wieder glücklich sein.
Stell dir mal vor, wir tun nur das, was uns gefällt.
Es liegt allein an uns, jetzt einen Weg zu finden,
jetzt einen Weg zu finden, hier endlich abzuhaun.
Wir beide wollen es so. Wir müssen uns nur traun,
die alten Brücken endgültig abzubau’n.

Komm wir fahr’n ans Ende der Welt...

Wir werden alles tun. Alles, außer auszuruh’n.
Wir werden alles tun. Alles, außer auszuruh’n.
Wir werden alles tun.
Wir werden alles tun.
Wir werden alles tun.*

Komm wir fahr’n ans Ende der Welt...

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