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Bleib wie du bist

Text und Musik: Daniel "Dän" Dickopf
Arrangement: Edzard Hüneke

Es ist sicher schon halb vier.
Ein leerer Kasten Bier,
eine abgebrannte Kerze.
Die letzten müden Scherze
stürzen sich vom Balkon.
Und es ist schon zu früh,
noch nach Hause zu gehn.
Wir haben wieder mal vergebens
den Sinn dieses Lebens,
die Frauen, diskutiert,
und sind inzwischen zu viert,
weil wir zwei schon lange völlig
neben uns stehn.
Ich glaub, das Bier ist schal.
Ich werde sentimental.
Für dich hab ich nur diesen einen guten Rat:

Bleib so, wie du bist,
lass einfach alles ganz genau so, wie es ist.
So, wie es ist.
Bleib einfach so, wie du bist.


Dein Luxus ist die heute seltene Erscheinung
einer echten eigenen Meinung,
die nicht immer einfach ist
und die man nicht so schnell vergisst,
die ich längst nicht immer teile,
aber immer hören will.
Wir beide lagen uns in diesen Jahren
manchmal heftig in den Haaren.
Darum falln die langsam aus.
Hast du Zeit? Ich muss hier raus!
Die Frauen sind konstant
wie das Wetter im April.
Wie du zuhörn kannst,
wie du durchs Leben tanzt -
für dich hab ich nur diesen einen guten Rat:

Bleib so, wie du bist,
...


Wenn's dich nicht gäbe, müsste ich dich neu erfinden.
Dann wär ich reich. Und du wärst patentiert.
Ich kann bei dir sogar ganz gut verwinden,
dass dich Fußball einen Scheißdreck intressiert.

Bleib so, wie du bist,
...

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