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Der Berg ruft

Musik & Text: Daniel „Dän“ Dickopf
Leadgesang: Dän

Manche Leute stehen saufrüh auf
und dann klettern sie nen Berg hinauf.
Ihre Füße werden dick und heiß.
Am ganzen Körper heiß-und-kalter Schweiß.

Sie essen Graukäse und Kräuterbrot.
Mal ham sie Höhenangst, mal Atemnot.
Fühl’n sich mit sich und der Natur allein.
Sie zieh’n sich Almdudler und Obstler rein.

Der Berg ruft.
Der Berg ruft:
Der Berg ruft und lässt mich nicht in Ruh’.
Der Berg ruft.
Der Berg ruft.
Der Berg ruft. Doch ich hör nicht zu.


Man ignoriert ganz cool den Sessellift.
Man freut sich, wenn man seinesgleichen trifft.
Am Wegesrand, da blüht der Enzian.
Und nebenan, da fährt die Drahtseilbahn.

Abends komm’n sie glücklich wieder an,
wo für sie der harte Tag begann.
Und nach einer viel zu kurzen Nacht
wird sich wieder auf den Weg gemacht.

Der Berg ruft...

Sie suchen irgendwie die Einsamkeit
und irgendwie auch die Gemeinsamkeit.
Sie sind zufrieden und zutiefst beglückt,
wenn alles wehtut und der Rucksack drückt.

Und wenn der Nebel jede Sicht verwehrt,
und wenn ein Wadenkrampf den Weg erschwert,
und wenn ein Felsabbruch mit Steinschlag droht,
dann erst ist für sie die Welt im Lot.

Der Berg ruft...

Manche Leute ziehen gern in den Krieg.
Manche Leute lieben Trachtenmusik.

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