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18.03.2013: Delhi 2013 - der komplette Blog

Herzliche Grüße aus dem 32° heißen Delhi ins kalte Deutschland! Wir schwitzen - aber erleben auch viel Bewegendes. Hier erfahrt ihr alles über unseren Besuch bei den "Butterflies" in Delhi.. Vervollständigt am 18. März.

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Delhi 2013



Montag, 11.3.2013

Wir fliegen mittags von Frankfurt nach Delhi. Der Flug gestaltet sich sehr angenehm und ruhig. Wir haben eine Stunde Verspätung und müssen, zumal wir eine recht große Gruppe sind, lange auf unser Gepäck warten. Mit Autos werden wir zum Hotel gebracht, der Verkehr ist sogar zu dieser späten Nachtstunde einigermaßen verrückt. Die Fahrer ignorieren selbst rote Ampeln; Fahrbahnen sind zwar markiert, haben aber keine erkennbare Funktion oder Bedeutung. Die Hupe kommt häufiger zum Einsatz als die Bremse. In den nächsten Tagen werden wir uns an diese Art des Straßenverkehrs nicht nur weitgehend gewöhnen; wir müssen sogar feststellen: Gemessen an der unfassbaren Masse an Verkehrsteilnehmern rollt es fantastisch.

Da wir viereinhalb Stunden vor der deutschen Zeit liegen, sind wir erst in den frühen Morgenstunden auf unseren Zimmern. Die Nacht ist für die meisten von uns unruhig. Der Lärm der Straße reißt zu keiner Zeit ab, die Arbeit in der Hotelküche beginnt früh, wir sind alle aufgeregt. Zum Frühstück schafft es kaum einer von uns, und auch mittags wirkt niemand von uns wirklich frisch.

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Ist der neue Bass wirklich so neu?

Dienstag, 12.3.2013
Butterflies Headquarter


Am Mittag fahren wir zum zentralen Büro von Butterflies. Im Besprechungsraum treffen wir das Leitungsteam des Projekts, es gibt ein extrem herzliches Wiedersehen mit Rita Panicker, der Chefin von Butterflies, und Javed, die wir gut kennen. Rita begrüßt uns mit einer sehr freundlichen kurzen Ansprache und stellt uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Team vor. Wir überreichen ein paar Mitbringsel, zum Beispiel zehn kleine Brettspiele, die auf die verschiedenen Shelter (die schützenden Unterkünfte der Butterflies-Kinder) verteilt werden sollen. Eine Menge Schokolade haben wir auch dabei.

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Dän, Rita, Eddi

Besuch beim Contact Point


Die nächste Fahrt geht zu einem so genannten Contact Point. In einem leerstehenden Gebäude, das offiziell der Bahngesellschaft gehört, sitzen drei Gruppen von Kindern unterschiedlichen Alters, zwischen acht und zwölf Jahre alt. Sie werden zum Teil unterrichtet, ein Betreuer spielt mit einer Gruppe Memory. Wir erfahren, dass die Kinder den Unterricht dort jeden Tag besuchen können – was die meisten auch wahrnehmen. Es hängen große Lernbilder an der Wand, auf einem Poster stehen zum Beispiel die Körperteile in englischer Sprache.

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Sari überprüft die Matheaufgaben eines Kindes

Die Nutzung des Gebäudes möchte die „Butterflies“-Leitung gerne offiziell machen (man hat sich dort einfach mal so „breitgemacht“, eine Taktik, die hier wohl oft erstaunlich gut funktioniert), scheiterte damit bislang aber noch an den Behörden.

Wir singen ein Lied für die Kinder, die sogar noch eine Zugabe fordern und ebenso aufmerksam wie begeistert zuhören, führen ein paar kurze Gespräche und brechen auf.

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Gruppenbild im Contact Point. Im Hintergrund an der Wand Unterrichtsmaterialien.

Nebenan, ganz in der Nähe der Eisenbahn, gehen wir dann kurz durch einen „kleinen Slum“. Dort herrscht eine Armut, wie ich sie in meinem Leben noch nicht mit eigenen Augen gesehen habe – und dort wohnen die Kinder, die wir ein paar Minuten zuvor so fröhlich beim Lernen erlebt haben. Aber auch die Menschen hier, die alle Altersstufen abdecken, wirken fröhlich und freundlich. Drei Kinder rennen in Kreis um einen schlafenden Hund herum, spielen Fangen, sie lachen vor Vergnügen. Wir machen bewusst keine Fotos. Die Bewohner stehen bald neugierig im Kreis um uns herum, die Stimmung ist alles Andere als bedrohlich.
Andrea beschreibt später, er habe eine „Würde der Armut“ gesehen. Das trifft es.
(Dän)

Mittwoch, 13.3.2013

Vormittags lernen wir Indu und seine Kollegin von den Citymakers kennen. "Citymakers" ist hier der Begriff für die Obdachlosen, die mit ihrer informellen, sozial nicht abgesicherten und überaus schlecht bezahlten Arbeit - Stichwort Rikshafahren und Baugewerbe - sehr wichtig für die Infrastruktur der Stadt sind. Mit dem Namen "Citymakers" soll den Obdachlosen ein besseres Selbstbewusstsein gegeben werden und gezeigt werden, dass sie ein Recht auf Behausung haben, zumal sie die Stadt am Laufen halten.

Mit diesen beiden sehr beeindruckenden Menschen besuchen wir ein "Womens Shelter". Das ist eine Unterkunft für (sonst obdachlose) Frauen, die hier teilweise monatelang oder gar jahrelang leben und unter Umständen auch ihre Kinder dabei haben. Die Bewohnerinnen haben die Eingangsstufe mit prächtigen Blumen geschmückt und begrüßen uns sehr herzlich. Einige Mädchen binden uns farbige Bänder ums Handgelenk - ein uralter Brauch, mit dem eigentlich Schwestern den Bund zu ihren Brüdern erneuern. Die Geste bewegt uns zutiefst.

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Die obdachlosen Frauen haben die Eingangsstufen ihres Raums für uns mit Blumen geschmückt

Etwa 40 Frauen wohnen in dreistöckigen Betten in einem großen Raum, den die "Citymakers" der Stadt abgetrotzt haben. Es ist hier sauber und wohlriechend - ich bemerke beschämt, dass ich davon ausgegangen bin, dass es hier unangenehm riechen wird. Bei einer kleinen Vorstellungsrunde erzählen uns einige Frauen ihre Geschichte - Gewalt von Männern gehört häufig dazu. Die Runde ist sehr berührend. Eine Frau erinnert mich stark an meine erste Grundschullehrerin in England, Mrs. Sharma. Irgendwie haut mich dieser ganze Vormittag emotional völlig um.

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Ein Teil des "Womens Shelter" - ein Junge spielt am Bett

Nach dem Mittagessen hören wir im Hotel einen Vortrag von zwei Menschen von der IGSSS (Indo-Global Social Service Society) über ihre politische Arbeit. Es geht um Vernetzung von Organisationen, die sich um die Armen kümmern. Es geht aber vor allem über ihre Kampagnen und Lobbyarbeit im Sinne der Ursachenbekämpfung von Massenarmut und Obdachlosigkeit. Inhaltlich ist der Vortrag hoch spannend, aber auch menschlich begeistern uns diese beiden. Wir haben starke Verbündete!

Nachmittags fahren wir zum "Butterflies Cultural Afternoon" im Bal Bhawan, einem öffentlichen Kulturgelände für Kinder. In diesem Amphitheater findet diesmal die monatliche Kulturveranstaltung der Straßenkinder statt. Sie haben ein reichhaltiges Programm vorbereitet mit Tänzen, Gesängen und Gedichten. Der ganze Nachmittag ist sehr lebendig und macht viel Spaß.

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Ein Junge singt ein traditionelles Lied aus seiner Heimatprovinz Assam

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Die indischen Tänze enthalten viel Lebensfreude - das Mädchen in der Mitte strahlt ansteckend

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Es macht Spaß, zuzugucken!

Auch wir sollen spontan dort auftreten - wir singen "Jetzt ist Sommer" - und dürfen dann mit den Straßenkindern auf der Bühne tanzen. Bhilal, ein Straßenkind, das wir vor acht Jahren kennengelernt haben, ist mittlerweile professioneller Tanzlehrer. Eine Butterflies-Erfolgsgeschichte, die unsere Zwei-Euro-Spender mit ermöglicht haben! Wir sind stolz darauf. Bhilal leitet die Choreografie an.

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Bhilal zeigt uns, wie wir tanzen können

Abends gibt es ein "Night Out" mit den Citymakers - wir besuchen mehrere Night Shelters von Obdachlosen und lernen u. a. einen über 80jährigen Journalisten kennen, der Dauerbewohner eines dieser Shelter ist. Er verbringt seine Zeit damit, Zeitungsartikel über die Arbeit der Citymakers zu sammeln und dem indischen Präsidenten Briefe zu schreiben. Briefe, die von den Ungerechtigkeiten handeln, die er erlebt.

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Links: Ein Journalist, für den es kein soziales Netz gibt. Bildmitte: Indu von den Citymakers. Rechts: Almut von Misereor

Diese Nacht verbringe ich im Butterflies Night Shelter, denn ich möchte gerne wissen, wie es sich anfühlt, dort zu schlafen. Außerdem interessiert mich das Morgenprogramm, bei dem u. a. eine halbe Stunde Yoga angekündigt ist zwinker. Als ich ankomme, liegen die vierzig Kinder bereits schlafend verteilt in diesem Raum, väterliche Gefühle wallen in mir auf ... ich schlafe jedoch unruhig, denn viele Faktoren sind anders als ich es gewohnt bin: Statt auf einer Matratze liege ich auf einer dünnen Matte. Eine Neonröhre bleibt in diesem Raum stets an (freundlicherweise schaltet der nette "Caretaker" für mich um: Die Neonröhre leuchtet nicht mehr über mir, sondern in der anderen Ecke des Raums). Häufig dringen Geräusche von außen ein, gelegentlich sprechen oder rufen träumende Kinder; ein Telefon klingelt um 4:30 Uhr (sehr laut). Dafür ist der Morgen um so angenehmer: Ich empfinde die Großzügigkeit und Gastfreundschaft der Straßenkinder als sehr bewegend. Immer sind welche da, die mir zeigen, wo ich Zähne putzen kann, die mich beim Frühstück vorlassen, alle begrüßen mich herzlich und helfen mir.

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Schlangestehen, um die Becher für die Frühstücksmilch auszuspülen. Sieht man mir meine hygienischen Bedenken am Gesicht an? Ich mag die Einladung zum Frühstück jedenfalls nicht ausschlagen ...


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Gruppenbild, morgens im Night Shelter

Und ich denke: Wieder bin ich es, der hier viel geschenkt bekommt.
(Eddi)


Donnerstag, 14.3.

Heute ist der Tag unseres ersten Konzerts in der deutschen Schule. Und "endlich" ist es soweit: Es gibt die von vorneherein erwarteten ersten Fälle von Magenproblemen. Eddi und ich sind die ersten, die es innerhalb der Band erwischt hat. Zum Glück ist es nicht so dramatisch, als dass das Konzert gefährdet wäre.

In der deutschen Schule werden wir sehr herzlich und freundlich empfangen. Schon im Vorfeld hatten wir den Eindruck, dass wir hier auf offene Türen (und offene Menschen) stoßen. Auch die Idee, ein Konzert für die deutschen Schul- und die indischen Butterflies-Kinder zusammen zu machen, stellt keinerlei Problem dar. Alle Kinder leben in Delhi, aber zweifelsfrei trotzdem in "zwei Welten", und uns war es wichtig, diese Gruppen einmal zusammenzubringen, die sonst eigentlich keinerlei Berührungspunkte haben.

Das Konzert findet open air auf dem Schulhof statt. Schon um zehn Uhr morgens ist es ordentlich warm, das Konzert später findet in der prallen Mittagssonne statt. Das Programm wird eröffnet mit indischen Tänzen der "Butterflies", die sehr freundlich aufgenommen werden. Sie haben vorher in Workshops einigen jüngeren deutschen Kids ein bisschen "Bollywood"-Tanzen beigebracht. Danach sind unsere Freunde der Band "Maharaj" an der Reihe, die ebenfalls super ankommen. Schließlich singen wir ein Programm von einer knappen Dreiviertelstunde, das sehr viel Spaß macht. Die Straßenkinder verstehen natürlich die Texte nicht, gehen aber besonders bei den schnelleren Songs richtig ab. Es ist toll, von der Bühne aus zu sehen, wie sich das Publikum mischt. Irgendwann gibt es sogar eine Polonaise, bei der sich blonde und schwarze Haare abwechseln. Am meisten Stimmung kommt beim "Dance-Medley" auf.

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Uns geht's gut hier auf der Bühne

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Beim Konzert

Nach dem Konzert sind vor allem Eddi und ich richtig platt. Der Auftritt hat viel Energie gekostet, von der wir wegen der unruhigen Nacht eigentlich nicht genug zur Verfügung haben. (Auch ich habe sehr schlecht geschlafen.) Aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Das gemeinsame Mittagessen in der deutschen Schule lassen wir beide aufgrund von Magengrummeln sicherheitshalber aus.

Am Nachmittag proben wir mit "Maharaj" für das Konzert am Freitag. Wir haben diese drei großartigen und unglaublich freundlichen und herzlichen Musiker - ein Vater und seine beiden Söhne - im vergangenen November in Freiburg kennengelernt. Damals lauschten wir erstmals ihrer Musik und waren begeistert. Anschließend kamen sie zu unserem Konzert im Freiburger Konzerthaus. Wir wollen jetzt am Freitag, beim abendlichen Konzert in der deutschen Schule, zwei Titel zusammen aufführen. Ein Lied ist das instrumentale "Journey" von Maharaj, das absoluten Ohrwurmcharakter hat. Ich habe dafür einen Text auf Englisch geschrieben, der vom Ziel unserer Reise erzählt. Der zweite Song ist "Zwei Welten". Auch diese Nummer, Titelsong unseres aktuellen Albums, bezieht sich ursprünglich auf unsere Begegnung mit den Menschen in Delhi - auch wenn man ihn natürlich in alle anderen Richtungen interpretieren kann.

Die Probe ist hochinteressant, wir fügen uns trotz der enormen Unterschiedlichkeit unseres musikalischen Hintergrunds sowie unserer "Instrumente" sofort bestens zusammen. Spontan wagen wir uns sogar noch an eine deutsch-indische Version von "Jetzt ist Sommer". Auch das funktioniert auf eine eigenartige Weise. 1000mal gesungen, aber so klang es noch nie.

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Die Band Maharaj beim Soundcheck vor dem Konzert

Nach der Probe geht es zum Empfang beim deutschen Botschafter, Michael Steiner, bei dem wir mit Maharaj "Zwei Welten" sozusagen als "Welturaufführung" singen. Schicke Hütte, so eine Botschaft. Es lässt sich sicher denken, dass das ein anderes Ambiente ist als ein Night Shelter für Obdachlose. Zwei Welten eben. Aber auch einige Butterflies-Kids sind eingeladen, und wir werden alle sehr freundlich empfangen. Wir führen einige gute Gespräche, auch mit indischen Journalisten, die einen Artikel über unseren Besuch schreiben. In Delhi gibt es seit ein paar Wochen und Monaten seitens der Medien mehr Unterstützung für - also mehr Berichte über - die Obdachlosen-Thematik. Und je mehr es gelingt, den Fokus der Öffentlichkeit auf dieses himmelsschreiend ungerechte Problem zu lenken, desto mehr steigen die Chancen, es zumindest partiell in den Griff zu bekommen.

Ein weiterer guter Tag für uns in Delhi.
(Dän)

(P. S. Es geht uns beiden mittlerweile schon wieder gut, keine Sorge zwinker)

Freitag, 15.3.2013

Heute heißt es früh aufstehen, da um 9 Uhr der erste Workshop in der deutschen Schule beginnen soll. Die Transferzeiten sollte man in Delhi nicht unterschätzen - vor acht Jahren gab es viel weniger Autos, mittlerweile steht man auch gerne schon mal im Stau. Oder nicht so gerne.

Die Lehrer und Lehrerinnen der deutschen Schule und die Erzieherinnen am angrenzenden deutschen Kindergarten haben ihre Schüler gut vorbereitet. Ein Schulchor singt Lieder von Fliegen, die über Lamas klettern, später lernen sie von uns die Stimmen von "Jetzt ist Sommer" und singen mit uns zusammen. Auch die Kindergartenkinder singen für uns (und wir für sie). Eine Oberstufengruppe bekommt später von Dän und Andrea Unterricht in Mundschlagzeug und Beatboxen.

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Mundschlagzeug in Theorie und Praxis

Es ist ein arbeitsreicher Vormittag, und ich beschließe kurzerhand, die Mittagspause im Büro meines alten Freundes Can zu verbringen, der ganz in der Nähe arbeitet. Wir haben Anfang der 90er Jahren zusammen über Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste unseren Zivildienst geleistet; er in Amsterdam und ich in Brüssel.

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Alte Zivi-Freunde auf der Dachterrasse in Delhi

Später beginnt der gemeinsame Soundcheck mit Maharaj und abends beginnt dann für indische Verhältnisse sehr pünktlich (also um 19:11 Uhr) das Benefizkonzert für die deutsche Community. Es sind aber auch viele Street Kids anwesend: Neben der Tanzgruppe sorgt die Butterflies-Street-Kids-Küche für die Verpflegung. Das Essen ist denn auch super-lecker. Und am Butterflies-Misereor-Stand wird gesammelt und informiert.

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Am Info-Stand v.l.n.r.: Rita (Butterflies), Eli und Ralph (Misereor)

Das Konzert beginnt mit einem Set Wise Guys, der uns und auch den ZuhörerInnen viel Spaß macht. An den Sound im Schulhof haben wir uns seit gestern wohl gewöhnt.

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Im Innenhof ist es bereits ab 19 Uhr dunkel, die Lichtstimmungen wirken.

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Nach der Pause tanzt die Street Kid Dance Formation auf die Musik eines Bollywood-Medleys - extrem professionell und unterhaltsam

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Dann tritt das Maharaj-Trio auf - besser gesagt, setzt sich hin - und zeigt, wie sehr indische klassische Musik auch Deutsche mitreißen kann

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Als Zugaben performen wir gemeinsam "Journey", "Zwei Welten" und "Jetzt ist Sommer"

Wir hätten nie gedacht, dass ein indischer Groove so gut zu "Jetzt ist Sommer" passen kann. Und "Zwei Welten" scheint in jeder Hinsicht für diese Besetzung geschrieben worden zu sein - musikalisch als auch inhaltlich. Wir empfinden es so, dass sich hier wirklich zwei musikalische Welten begegnen und zu etwas ganz Neuem verschmelzen.

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Schlussverneigung nach einem unvergesslichen gemeinsamen Auftritt

Abends feiern wir noch lange mit vielen Beteiligten der deutschen Schule, mit Maharaj und mit unseren "Verbündeten" von Misereor. Wir haben das Gefühl, dass es nicht das letzte Mal war, dass wir zusammen auf der Bühne standen.
(Eddi)

Delhi 2013

Samstag, 17.3.

Heute ist unser erster „freier“ Tag in Delhi – zugleich der einzige. Mit einer kleinen Gruppe – Andrea, Nils, Danny und Reinhard, mache ich mich auf nach Old Delhi, dem alten Teil der Stadt. Geführt wird unsere Truppe von MISEREOR-Mitarbeiter Benjamin Pütter, einem echten Indien-Kenner, und später von Philipp, der bei den Butterflies ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und sich nicht nur ebenfalls bestens auskennt, sondern sogar Hindi spricht. Sehr hilfreich, denn längst nicht jeder kann hier Englisch.

Für die Commonwealth-Spiele 2010 – eine Art Mini-Olympia für die Länder des „British Empire“ - hatte man in Delhi eine U-Bahn gebaut, die sich eigentlich nur in einem von anderen Metros unterscheidet: Es gibt an jeder Station Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Die Angst vor Terrorattacken ist sehr präsent hier. Wir fragen Benjamin, ob es hier immer so voll sei, als wir zusammengepfercht im Wagen stehen. Er verneint und sagt, da Samstag sei, sei es deutlich leerer als sonst. Sonntags habe man sogar – wenn auch geringe – Chancen auf einen Sitzplatz.

Old Delhi ist eine andere Welt, die schwer in Worte zu fassen ist. Obwohl es auch hier wegen des Wochenendes angeblich „weniger voll“ ist, sind die Menschenmassen und das Gewusel kaum zu verarbeiten. Zwischendurch stehen wir in echten Fußgängerstaus.
Die Straßen zu überqueren, gelingt nur, indem man in die entgegengesetzte Richtung des Verkehrs schaut. Nimmt man Blickkontakt zu einem der entgegenkommenden „Fahrzeuge“ (Fahrradrikscha, Handkarren, Kutsche, Ochsenwagen, Auto, Motordreirad, Fahrrad, Motorrad mit bis zu fünf Passagieren) auf, hat man keine Chance: Der jeweilige Fahrer geht dann davon aus, dass man ihn gesehen hat, und lässt einen selbstverständlich nicht vorbei. Es ist allerdings gar nicht so leicht, die eigenen Reflexe zu besiegen und auf die Straße zu laufen, ohne hinzuschauen. Philipp erzählt mir, er habe an einem besonders vollen Tag mal versucht, ein bestimmtes Geschäft auf der anderen Straßenseite zu erreichen, diesen Versuch jedoch nach zwanzig Minuten abgebrochen. Er kam im wahrsten Sinne des Wortes nicht auf die andere Seite. Ich denke mir, dass die DDR mit diesem Verkehr damals auf friedliche Weise ihre Grenzen hätte sichern können.

Obwohl diese ganzen Eindrücke auf den statischen Fotos nicht annäherungsweise rüberkommen, hier dennoch ein paar Bilder:

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In Old Delhi kann man noch billig wohnen. Allerdings sind die Häuser völlig heruntergekommen.

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Alternative Transportmittel, hautnah erlebt.

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Ich bin kein Elektriker, aber ich vermute mal: Bei diesem Anblick lacht das Elektrikerherz.

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Kurzer Abriss des Verkehrsstroms – Zeit für ein Foto.

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Irgendwann steigen wir auf Fahrradrikschas um.

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Das Vorankommen: Auch nicht viel besser. Aber spannender.

Wir sind in der Nähe des Gewürzmarktes. Philipp biegt mit uns in eine sehr enge, sehr dunkle und stark riechende Tunnelgasse ein, die wir als Normaltouristen sicherlich weiträumig umlaufen hätten. Es ist ein Teil des Spice Markets. Der Geruch verschiedenster intensiver Gewürze ist so beißend, dass wir husten und niesen müssen. Aber auch viele Einheimische husten vor sich hin, so dass wir uns nicht ganz so blöd fühlen. Wir kommen uns dennoch vor, als wären wir in die Anfangssequenz eines Indiana-Jones-Films hineingebeamt worden. Ich frage laut, „was geht denn jetzt ab??!“, als Philipp uns plötzlich unvermittelt in ein schmales, komplett unbeleuchtetes altes Treppenhaus führt. Benjamin ruft: „Macht die Handys an, die Stufen sind nicht gleich hoch!“. Nach drei Stockwerken im Dunklen, durch zum Teil beißenden Gestank, finden wir uns auf dem Dach des Gebäudes wieder. Ein Insider-Tipp, den Philipp von einem Kumpel bekommen hatte. Wir haben einen fantastischen Blick auf Old Delhi und Teile des Gewürzmarktes.

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Unschöner Aufstieg, schöner Ausblick: Über den Dächern von Old Delhi. Es zeigt sich wieder einmal, wie toll es ist, in einer fremden Stadt mit Leuten unterwegs zu sein, die sich auskennen.

Auf dem Weg zurück durch das dunkle Treppenhaus schieben wir uns an einem Inder vorbei, der in eine Ecke pinkelt. Das Mysterium des beißenden Gestanks ist geklärt.

Auf dem weiteren Weg – übrigens bei 32 Grad im Schatten, den es jedoch kaum gibt – begegnen wir noch einigen anderen mehr oder weniger aktiven Verkehrsteilnehmern:

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Er hier könnte mit seiner totalen Tiefenentspanntheit auch als Maskottchen des 1.FC Köln arbeiten, ohne gesundheitlich Schaden zu nehmen.

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Und diese zwei jungen Burschen hier, die im dicksten Trubel unbehelligt auf dem Gehweg schlafen, sind wahrscheinlich ganz froh, dass sie nicht in China leben.

Ein bisschen shoppen muss natürlich auch noch sein. Wir sind mit der U-Bahn zurückgefahren und müssen in einem schönen Geschäft feststellen, dass unser Sari leider schon alles für sich reserviert hat:

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Naja. Wenn das alles schon dem Sari gehört, dann kaufen wir eben Tee. Auch schön.

Spätnachmittags treffen wir uns am „India Gate“ und wollen ein Band-Foto schießen. Frank Dicks, der Fotograf, hat alles vorbereitet, wir stellen uns auf. Es sind kaum Menschen da, weil das Gate, möglicherweise für einen Staatsbesuch, abgesperrt ist. Ein Polizist entdeckt unser Vorhaben und bläst kräftig in seine Trillerpfeife, die allerdings nicht besonders laut ist. Wir ignorieren das Gepfeife, schließlich sind wir ja nur dumme Touristen. Frank schießt eine Handvoll Bilder. Der Polizist kommt nun strammen Schrittes auf uns zu, dabei durchgängig weiterpfeifend. Schließlich steht er knapp fünf Meter vor uns – und pfeift immer noch. Dabei deutet er mit der Hand an, dass wir verschwinden sollen. Wir kommen seiner Bitte nach, aber die relativ volumensschwache Pfeiferei aus nächster Nähe ist dermaßen grotesk, dass der Versuch, einen echten Autoritätseffekt zu erzählen, sich komplett ins Gegenteil verkehrt. Der Polizist merkt das vielleicht, jedenfalls macht er auf dem Absatz kehrt und hat offensichtlich plötzlich in der entgegengesetzten Richtung dringend was zu erledigen. Einer der lustigsten Momente unserer Reise.

Am Abend feiern wir Abschied mit den Butterflies. In einem Park gibt es ein gemeinsames Picknick mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projekts. Rita Panicker, die Chefin, hält eine bewegende Rede, wir tauschen Geschenke aus und singen für alle An- und Abwesenden "Love Is All Around". Wir freuen uns sehr, dass auch diverse Vertreter der deutschen Schule dabei sind – sogar der Schulleiter. Bekocht werden wir von den auszubildenden Kids der Butterflies-Küche – eine weitere Erfolgsstory des Projekts, denn hier bekommen viele der Kinder eine so fundierte Ausbildung, dass sie absolut konkurrenzfähig für den Arbeitsmarkt in Delhi werden (weitere Infos hierzu und Fotos von Eli und Eddi als Lehrköchen findet Ihr unter diesem Link) .
Es schmeckt superlecker. Wir verabschieden uns von allen – und hoffen und glauben, dass wir uns wiedersehen werden. Dann geht es zurück zum Hotel.

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Abendliches Picknick im Park. V. l. n. r.: Arhana, Reinhard (ganz klein), Philipp, Dän, Eddi

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Lecker lecker! Unsere beiden Mützenmänner.

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Benjamin Pütter von MISEREOR mit den Butterflies-Köchen.

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Und tschüss! Abschiedsfoto mit Zaved vom Butterflies-Projekt.

Wir sitzen noch kurz im Hotel zusammen, dann fallen wir ins Bett.
(Dän)

Vielen Dank für Euer Interesse an unserem Blog! Bitte macht mit und unterstützt MISEREOR, falls ihr es noch nicht tut: www.zwei-euro-helfen.de

16.03.2013: Wise Guys in Delhi auf tagesschau.de

Es gibt einen aktuell gedrehten Video-Blog auf tagesschau.de, der sich mit einigen Aspekten unserer Reise nach Delhi beschäftigt. Viel Spaß!

14.03.2013: Einen Artikel über unsere Reise nach Delhi…

...auf "stern.de" findet Ihr hier. Nach unserem Besuch in der deutschen Botschaft heute Nachmittag berichtet auch der indische "Business Standard"; diesen Artikel gibt's hier.

03.02.2013: Andere Programme in Mannheim und Frankfurt!

Leider habe ich in der Schlussmoderation der Konzerte in Mannheim und Frankfurt versehentlich falsche Programme für die jeweiligen Nachfolge-Konzerte angesagt. Hier nun die korrekten Angaben:

Mannheim (14.7.2013): "Lauter Leise Lieder" (und _nicht_ "Zwei Welten")
Frankfurt (4.9.2013): "Zwei Welten" (mit einzelnen neuen Songs) (und _nicht_ "Antidepressivum")

Das neue Tourprogramm "Dein Antidepressivum - die Good-Vibrations-Tour" starten wir erst mit dem Konzert am 13.9.2013 in Singen.

Ich bitte um Entschuldigung für die falschen Ankündigungen!

LG Dän

02.02.2013: Wuppertal die neue Nr. 1! - Über 20.000 Zwei-Euro-Spender.

In Heidelberg haben wir den 20.000sten Zwei-Euro-Spender gefunden: Familie Foerster. Hier ein Foto, das wir mit Familie Foerster und den beiden Misereor-Promotorinnen nach der Show gemacht haben:

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Die aktuellen Butterflies-Charts für 2013 unter "Mehr dazu. (Weiter unten findet sich dort auch der Link zu den jetzt finalen Butterflies-Charts 2012.)"

ganzen Beitrag lesen

Ab sofort gibt es die aktuellen Butterflies-Charts auf der Zwei-Euro-Seite von Misereor!

Was bisher geschah:

Wuppertal ist die neue Butterflies-Charts-Nr. 1 in 2013.


Die aktuellen Butterflies-Zwei-Euro-Spender-Charts für 2013 - Stand: 27.02.13

No. 1Wuppertal24.02.1361 SchmetterlingeQuote 4,4 %
No. 2Mannheim01.02.1359 SchmetterlingeQuote 2,6 %
No. 3Heidelberg31.01.1354,5 SchmetterlingeQuote 4,0 %
No. 4Frankfurt02.02.1349 SchmetterlingeQuote 2,1 %
No. 5Lindlar15./16.2.46,5 SchmetterlingeQuote 3,1 %
No. 6Wuppertal25.02.1333,5 SchmetterlingeQuote 2,9 %
No. 7Limburg03.02.1329 SchmetterlingeQuote 2,2 %
No. 8JoKi Köln17.02.1310 SchmetterlingeQuote 1,0 %


Bisher wurden 2013 schon 343 "Schmetterlinge" - neue Zwei-Euro-Spender - gefunden. Damit haben wir unter unseren Konzertzuschauern insgesamt sensationelle 20307 neue Zwei-Euro-Spender gefunden.

Ein sehr herzliches Danke im Namen von Misereor, Rita Panicker, der Leiterin von "Butterflies", den Straßenkindern in Delhi ("Butterflies") sowie den Kindern in Südafrika ("Path out of Poverty", Ingrid Lestrade) an alle Spenderinnen und Spender! Eure
wise guys

Weitere Infos über das Projekt Butterflies auf der Misereor-Seite.

* Erläuterungen:
Ein Schmetterling = 2 € pro Monat. Jede Spende von 2 € pro Monat ermöglicht es einem Straßenkind in Delhi, am Programm von "Butterflies" teilzunehmen. "Halbe" Schmetterlinge kommen bei ungeraden Spenden zustande, so entsprechen etwa 5 € pro Monat 2,5 Schmetterlingen.

Die "Quote" berechnet sich aus der Anzahl von Schmetterlingen pro Konzertbesucher - wenn beispielsweise von 1000 Zuschauern 10 neue 2-Euro-Spender werden, ergibt das eine Quote von 1,0%.

P.S. Die Butterflies-Charts 2012 findet ihr hier, die Olivenbaumcharts 2012 findet ihr hier und die Olivenbaumcharts 2011 findet ihr hier.

01.02.2013: Magazine online

Jetzt sind endlich unsere beiden letzten Magazine aus dem Jahr 2012 online. Viel Spaß beim Lesen!
http://wiseguys.de/magazine/

Eure Wise Guys

29.01.2013: Die neue Ära beginnt: Erstes Konzert mit Andrea zündet

Am 28.01.13 gab es im Kölner Gloria-Theater das erste abendfüllende Konzert mit unserem neuen Bass, Andrea Figallo. Die Zuschauer und wir waren begeistert.

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Diese Show hat gerockt! - mit Andrea (2. v. r.).


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Wir haben über dieses Konzert nur Gutes gehört. Danke für eure tollen Reaktionen!


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Wir alle hatten jede Menge Spaß.


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Wir freuen uns jetzt schon auf die Konzerte in neuer Besetzung!


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Danke an unser neues Bandmitglied, mit dem wir sehr viel Spaß haben werden. Das muss gefeiert werden ...



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... und Prost! Auf die neue Ära - bis bald!

31.12.2012: Unser Silvestergeschenk

Liebe Fans,

zum ausgehenden Jahr gibt es als besonderes Bonbönchen oder Silvester-Geschenk an euch einen Video-Blog, der schon fast eine Abschieds-Doku geworden ist - über 23 Minuten zu Ferenc' letztem Konzert am 22. Dezember in Oldenburg. Damit wünschen wir euch viel Spaß - und nicht nur einen guten Rutsch, sondern auch herzlich ein Frohes Neues Jahr. Liebe Grüße, eure

wise guys

P. S. Im ersten Video-Blog 2013 (die ab dann nur noch monatlich erscheinen können) werden wir dann unseren neuen Mann, Andrea Figallo, etwas ausführlicher vorstellen.

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Liebe Fans,

zum ausgehenden Jahr gibt es als besonderes Bonbönchen oder Silvester-Geschenk an euch einen Video-Blog, der schon fast eine Abschieds-Doku geworden ist - über 23 Minuten zu Ferenc' letztem Konzert am 22. Dezember in Oldenburg. Damit wünschen wir euch viel Spaß - und nicht nur einen guten Rutsch, sondern auch herzlich ein Frohes Neues Jahr. Liebe Grüße, eure

wise guys

P. S. Im ersten Video-Blog 2013 (die ab dann nur noch monatlich erscheinen können) werden wir dann unseren neuen Mann, Andrea Figallo, etwas ausführlicher vorstellen.

22.12.2012: Unser Weihnachtsgeschenk für Euch: “Mach dein Ding!”

Liebe Wise-Guys-Fans,

wir danken Euch für ein fantastisches Jahr 2012 und für den großartigen Abschied, den Ihr Ferenc bereitet habt. Für 2013 wünschen wir Euch Gesundheit, Glück und jede Menge Optimismus! Wir freuen uns riesig, wenn Ihr uns auch in neuer Besetzung mit unserem neuen Bass Andrea Figallo die Treue haltet. Andrea ist schon tierisch aufgeregt und gespannt - so wie wir alle.

Wir schenken Euch zu Weihnachten und für das neue Jahr unseren neuen Song "Mach dein Ding!", der ja vielleicht ein ganz gutes Motto für 2013 ist. Aufgenommen haben wir ihn im Zuge des "Zwei Welten"-Projekts, Michael Vogt aus Berlin hat freundlicher Weise eine exklusive Illustration in der Tradition des CD-Designs angefertigt. Ihr könnt Euch den Song selbst anhören und ihn an Freunde verschicken - als elektronische Grußkarte.

Viel Spaß damit und alles Liebe!

Eure
Eddi, Sari, Ferenc, Dän und Nils

Hier geht's zum Weihnachts-Special - den Songtext gibt's unter "Mehr dazu".

P. S. Wenn ihr euch selbst den Song zumailt, könnt ihr ihn dann downloaden und auf eurem Rechner hören.

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Mach dein Ding!
MUSIK & TEXT: DANIEL „DÄN“ DICKOPF
LEADGESANG: SARI
WISE GUYS 2012

Hey, Mann, was ist denn mit dir jetzt los?
Deine Ecken, deine Kanten, hey, wo sind die bloß?
Du bist stromlinienförmig wie ein Raumschiff von der NASA
und dabei zerbrechlich wie ein Knäckebrot von Wasa.
Sag mir nicht, du find’st es wirklich gut,
alles immer so zu machen, wie’s die Mehrheit tut.
Wer hat bei dir den Lemming-Modus aktiviert?
Höchste Zeit, dass endlich was passiert!

Mach dein Ding!
Wenn du singen willst, dann sing.
Wenn du stehen willst, dann steh.
Wenn alle bleiben, geh.
Mach dein Ding!
Wenn du springen willst, dann spring.
Wenn du schreiben willst, dann schreib.
Wenn alle gehn, dann bleib.

Hey, Mann, warum gehst du voll und ganz
immer nur den Weg des geringsten Widestands?
Was spricht dagegen, auch mal Farbe zu bekenn’n?
Wer hindert dich daran, das Kind beim Namen zu nenn’n?
Ist das dein Ziel: Nicht groß aufzufall’n?
Hast du keine Lust, auch mal durchzuknall’n?
Sei nicht immer brav. Halt dich nicht immer raus.
Komm, probier’s doch einfach mal aus:

Mach dein Ding...

Sei nicht anders, nur um anders zu sein,
aber steig nicht freiwillig in die Schublade ein,
auf der „Langweiler“ steht oder „Konformist“,
der du niemals warst und der du auch nicht bist.
Fehler machen, Scheiße baun – alles nicht schlimm!
Wichtig ist: Du musst über dich selbst bestimm’n.
Längst nicht alle Wege führen immer nur nach Rom.
Manchmal geht’s halt gegen den Strom.

Mach dein Ding...

Hier geht's zum Weihnachts-Special!

17.12.2012: “Zwei Welten” klettert schon wieder in den Charts ;)

Trotz extremer Konkurrenz (wie immer in der sog. "Vorweihnachtszeit") steigt unser Album "Zwei Welten" in den Top 100 der deutschen Album-Charts wieder auf Platz 74. Und das in der 27. Woche nach Erscheinung!! - so lang hat sich noch kein Wise-Guys-Album in den Charts gehalten! Danke an euch, die ihr uns das möglich macht! Alle Charts-Platzierungen bisher:

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Hier die kompletten bisherigen Platzierungen der "Zwei Welten":

Woche 1 (25.05.-31.05.) Platz 3 (Top-Platzierung)
Woche 2 (01.06.-07.06.) Platz 7
Woche 3 (08.06.-14.06.) Platz 9
Woche 4 (15.06.-21.06.) Platz 13
Woche 5 (22.06.-28.06.) Platz 16

Woche 6 (29.06.-05.07.) Platz 22
Woche 7 (06.07.-12.07.) Platz 16
Woche 8 (13.07.-19.07.) Platz 20

Woche 9 (20.07.-26.07.) Platz 31
Woche 10 (27.07.-02.08.) Platz 34
Woche 11 (03.08.-09.08.) Platz 44
Woche 12 (10.08.-16.08.) Platz 58
Woche 13 (17.08.-23.08.) Platz 55
Woche 14 (24.08.-30.08.) Platz 69
Woche 15 (31.08.-06.09.) Platz 88
Woche 16 (07.09.-13.09.) Platz 88
Woche 17 (14.09.-20.09.) Platz 12
Woche 18 (21.09.-27.09.) Platz 33
Woche 19 (28.09.-04.10.) Platz 49
Woche 20 (05.10.-11.10.) Platz 57
Woche 21 (12.10.-18.10.) Platz 69
Woche 22 (19.10.-25.10.) Platz 80
Woche 23 (26.10.-01.11.) Platz 90
Zwei Wochen (02.11.-15.11.) aus den Top 100 raus
Woche 24 (16.11.-22.11.) Platz 89 Wiedereinstieg!
Woche 25 (23.11.-29.11.) Platz 64
Woche 26 (30.11.-06.12.) Platz 84
Woche 27 (07.12.-13.12.) Platz 74

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