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Saris Blog

22.11.2012: Chancen stiften

Hallo zusammen,

ich möchte euch heute auf eine Initiative aufmerksam machen, die mich sehr beeindruckt hat. Genau genommen ist diese Initiative eine Stiftung, die sich gerade im Aufbau befindet. An dieser Stiftung mit Namen Chancen stiften sind gleich mehrere Dinge ungewöhnlich, aber dazu später mehr, zunächst möchte ich kurz erzählen, wofür sich diese Stiftung einsetzt und was mich bei meiner Begegnung mit den Menschen, die für die Stiftung arbeiten, besonders beeindruckt hat.

Chancen stiften hilft Kindern und Jugendlichen mit familiären Problemen und sozialen Schwierigkeiten mit eine individuelle Betreuung. Die Diplom-Pädagogin, Frau Ertem, bietet diese individuelle Begleitung an Kölner Hauptschulen an. Dabei geht es aber nicht bloß um eine Form von Nachhilfe, denn die Ursachen für die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen liegen sehr viel tiefer und sind individuell sehr verschieden. Sie brauchen eine Vertrauensperson, die sie motiviert und auf einem Weg begleitet, dessen Horizont nicht bei Hartz IV endet. Die Teilnahme ist streng freiwillig und die Nachfrage enorm. Wer durch dieses Projekt einmal erkannt hat, welches Potential in ihm steckt, der lässt nicht locker: Weniger als 5% brechen das Programm ab! Wenn mal eine Stunde ausfallen muss, so berichtet Frau Ertem, fordern die Schüler diese bei ihr ein und sind dafür auch bereit, das Verpasste am Wochenende nachzuholen.

Chancen stiften befindet sich noch im Aufbau, das bedeutet, dass die Stiftungssumme noch nicht vollständig zusammen gekommen ist. Seit fünf Jahren läuft das Programm bereits in einer Evaluierungsphase und hat sich in dieser Zeit sehr erfolgreich bewährt. Anders als bei den meisten anderen Stiftungen im Aufbau, wird hier nicht in eine Idee, sondern in ein bereits erprobtes Programm investiert.
Natürlich sucht Chancen stiften noch Stifter, die diese Arbeit unterstützen und fördern wollen. Auch kleine Beträge sind sehr willkommen, Infos gibt es auf der Homepage, oder direkt bei (Javascript muss aktiviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) vom Kölner Gymnasial- und Stiftungsfond, einem Dachverband, unter dem seit über 200 Jahren etwa 280 Stiftungen aktiv sind, und der Chancen stiften initiiert hat. Ich würde mich freuen, wenn ich einige von euch neugierig gemacht habe. Mehr über Chancen stiften erfahrt ihr hier:

www.chancen-stiften.de
www.facebook.com/Stiftungsfonds

Herzliche Grüße,

Euer Sari

06.11.2012: Ich liebe SpezialNacht

Hallo zusammen,

auch nach drei Tagen bin ich noch euphorisiert von den Eindrücken der SpezialNacht, das war einfach der Hammer! So viel "special" hatten wir, glaube ich, noch nie in einer SpezialNacht: Fast fünf Stunden Programm mit Mitsingteil und - Tädäää - teilweise sogar mit der Zwei-Welten-Band! Besonders gefreut habe ich mich, dass wir endlich gemeinsam mit unserem Üw (den die meisten von euch als unseren langjährigen CD-Produzenten unter seinem bürgerlichen Namen Uwe Baltrusch kennen) auf der Bühne stehen konnten. Wir kennen ihn ja sonst nur als besonnenen Regler-Schubser hinter dem Mischpult. Wer hätte gedacht, dass noch sooo viel Rock’n’Roll in ihm steckt.
Solltet ihr in Essen nicht dabei gewesen sein können, dann habt ihr noch die Möglichkeit unsere Spezial-Show am 8. Dezember in Braunschweig zu sehen. Denn nach der SpeziatNacht ist vor der SpezialNacht.
Schöne Grüße aus Hürth,

Sari

28.05.2012: Fernsehgarten und “Zwei Welten”

Hallo zusammen,

nachdem Andrea Kiewel eben in im Fernsehgarten den Titel unseres Albums und der Single leider völlig falsch angesagt hat (es war aberecht heiß in der Sonne ...), fürchten wir nun, dass jetzt tausende neue und Fans orientierungslos und verwirrt durch die Plattenläden irren. Auf der Suche nach unserem Album, das angeblich „Schönen guten Morgen“ heißt.
Solltet ihr in dieser Woche nicht viel vorhaben, so geht doch bitte in den nächsten CD-Großmarkt in eurer Nähe und helft diesen Menschen. Und wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr natürlich gerne noch ein paar Exemplare unseres Album kaufen, denn ihr wisst ja: Weihnachten kommt schneller als man denkt zwinker
Vielleicht schaffen wir es auf diese Weise an den Toten Hosen und Daniele Negroni vorbei zu ziehen. Im Moment scheint es nämlich ziemlich knapp zu werden da oben, aber wir haben noch eine reelle Chance auf die Nummer 1.
Also: Solltet ihr ohnehin vorhaben, noch ein Album zu kaufen, dann könnt ihr uns unterstützen, indem ihr es noch in dieser Woche (bis einschließlich Donnerstag) kauft.
Liebe Grüße von unterwegs,

Sari

03.05.2012: Sari gegen Frust

Hallo zusammen,

für alle, die durch die Verschiebung der Veröffentlichung von "Zwei Welten", oder durch die Mecker-Kommentare zu diesem Thema in unserem Gästebuch depressiv geworden sind, gibt es jetzt ein wirksames Mittel.
Wie ihr seht, habe ich mich für die Wirkstoffgewinnung dieses Anti-Depressivum höchstselbst zur Verfügung gestellt. Da soll noch mal einer behaupten, wir würden uns nicht um unsere Fans und deren Wohlergehen kümmern zwinker

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Sonnige Grüße aus Salzburg,

Sari

P.S.: Besten Dank an Lisl, die dieses Mittel entdeckt und fotografiert hat.

26.04.2012: Bald gibt’s Videos!

Hallo da draußen,

es gibt Lebens-Phasen, da scheint die Zeit nur so an einem vorbei zu rauschen – tausend Dinge geschehen nahezu zeitgleich. Mir geht es im Moment so, denn mit der Album-Veröffentlichung, der Kirchentour und vielen neuen Songs, die wir bald in unser Programm aufnehmen wollen, haben wir eine Menge vor. Dazu noch die Wunschtour, die uns diese Woche nach Österreich und sogar bis hinunter nach Bozen (Italien) führt.

Vor gut einer Woche haben wir Musik-Videos zu den Songs „Schönen guten Morgen“ und „Ich bin aus Hürth“ gedreht. Gleich zwei Stück, das ist für uns schon außergewöhnlich! Die Drehtage waren zwar lang und anstrengend, aber wir hatten enorm viel Spaß dabei, und das sieht man uns – soviel sei schon mal verraten – in den Videos auch an.
Wann und wo ihr die Videos zu sehen bekommt, sagen wir euch natürlich sobald wir selbst die Infos von unserer Plattenfirma bekommen haben.

Es grüßt euch herzlich von unterwegs,

Euer Sari

10.02.2012: Vitamine gegen die Kälte

Hallo da draußen in der Kälte,

langsam entwickele ich mich zum Rezepte-Heini der Gruppe, aber diesmal denke ich dabei weniger an euer kulinarisches, als vielmehr an euer gesundheitliches Wohl (schmeckt trotzdem saugut!).
Seit fast einem halben Jahr trinke ich jeden Morgen einen Fruchtcocktail, einen so genannten "Smoothie", der mir als Vitaminbombe den Start in den Tag erleichtert. Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Fruchtmixen habe ich meine Lieblingsmischung gefunden. Also heute mal was ohne Kochtopf, dafür aber mit Mixer (am besten Standmixer, aber ein Pürierstab funktioniert natürlich auch).
Da ich keine Lust habe, jeden Morgen eine Fruchtsauerei zu veranstalten und den Mixer sauber zu machen, mach ich immer gleich 3 Liter auf Vorrat. Abgefüllt in Flaschen hält sich der Cocktail ca. 1 Woche im Kühlschrank (bei uns nur drei Tage, was aber daran liegt, dass ich nicht der einzige bin, der den Cocktail trinkt zwinker )
Man nehme:

1 Ananas
2 Bananen
1 Packung Tiefkühl-Erdbeeren (300g)
1,5 Liter Orangensaft

Ananas schälen, halbieren, Strunk entfernen und etwas zerkleinern. Mein Standmixer fasst ca. 1,7 Liter, also packe ich je die Hälfte der Zutaten in den Mixer und püriere. in die Flaschen abfüllen, und fertig ist der Erkältungs-Verhinderer. (O.K. für alle Pedanten: Vorher die Bananen schälen und Erdbeeren aus der Packung nehmen).

Hier noch ein paar praktische Tipps:
- Man sollte mindestens 1 Minute lang pürieren, um die Fasern der Ananas möglichst vollständig zu zerkleinern. Das muss nicht auf der höchsten Stufe sein.
- Für die Vorratslagerung empfiehlt es sich, Flaschen mit großer Öffnung zu nehmen, da der "Brei" sonst gerne mal die Öffnung verstopft. Außerdem lassen sich die Flaschen dank der großen Öffnung leichter reinigen. Im Reformhaus oder Bio-Laden gibt es diese braunen Milch bzw. Joghurt-Flaschen, die sind wirklich optimal.
- Die Flaschen am besten liegend lagern. Oben staut sich nämlich gerne der dickflüssige Anteil, und der bildet bei stehender Lagerung schnell einen Pfropfen, den man auch mit Schütteln nicht gelöst bekommt.
- Wenn euch der Saft zu säuerlich schmeckt, dann versucht es mal mit mildem O-Saft. Schmeckt für meinen Geschmack deutlich besser.

Schöne Grüße und bleibt gesund,

Euer Sari

26.01.2012: Stadtführung in Heidelberg

Hallo zusammen,

2007 hatte Kirsten Esser die fixe Idee, das Interessante mit dem Guten Zweck zu verbinden: Sie organisierte eine Stadtführung, deren Gesamterlös via MISEREOR dem Projekt „Butterflies“, das wir im Rahmen der 2-€-Aktion unterstützen, zu Gute kam. Seitdem hat Kirsten sechs Führungen in verschiedenen Städten organisiert, bei denen wir selbstverständlich mit von der Partie waren - nicht in sängerischer Mission, sondern als neugierige Teilnehmer und Unterstützer der Benefiz-Projekte.

Am vergangenen Wochenende lernten Dän und ich am Heidelberger Schloss (das damals noch eine Festung war) das Mittelalter von seiner blutigen Seite kennen. Unser Stadtführer Andreas Bolz erläuterte uns die damaligen Kampf- und Belagerungstechniken detailreich und mit solcher Begeisterung, dass mir zwischenzeitlich ein wenig flau im Magen wurde. In vollem Ornat eines Rottmeisters der Stadtwache, und bis an die Zähne bewaffnet sahen Andreas und sein Kollege sehr authentisch aus. Einen Bericht über die Stadtführung, sowie den Link zu einem Radiobeitrag findet ihr auf der Homepage von 2-euro-helfen.de.

Unser Dank geht an Andreas Bolz und seinen Kollegen, die uns kurzweilig, mit viel Begeisterung und kostenlos auf eine Zeitreise ins mittelalterliche Heidelberg mitgenommen haben. Natürlich auch an alle Teilnehmer, die mit ihrer Teilnahmegebühr zum Gesamterlös von 700,- € für die „Kinder am Kap“ beigetragen haben. Und nicht zuletzt an Kirsten Esser und ihre Familie, die das alles ehrenamtlich, selbstlos und zuverlässig im Hintergrund organisiert.

Schöne Grüße,

euer Sari

04.12.2011: Rezept für Kürbis-Suppe

„Herbstzeit ist Suppenzeit“ – Wenn das vor mir noch niemand behauptet hat, dann tue ich das hiermit. Das schöne an Suppen ist, dass man sie auf hervorragend auf Vorrat kochen kann. Nach meiner Erfahrung schmecken sie am zweiten oder dritten Tag sogar noch intensiver, weil der Geschmack gut durchgezogen ist.

Ich bin ein bekennender Kürbis-Fan und habe schon einige Rezepte für Kürbissuppen ausprobiert. Dieses hier ist mein absoluter Favorit – viel Spaß beim Kochen und Genießen:

Kürbis-Orangen-Suppe mit Pinienkernen

Zutaten:
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Walnussgroßes Stück Ingwer
1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
Saft von 4 Orangen (oder ca. 300 ml O-Saft)
Salz und Pfeffer

Zum Garnieren:
Je ca. 50 g Saure Sahne und Joghurt
Ca. 50 g Pinienkerne


Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln
Kürbis schneiden (den Hokkaido muss man nicht schälen), Kerne rauskratzen und in Würfel schneiden (den Kürbis, nicht die Kerne!).

Öl im Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch sowie Ingwer leicht anbraten. Kürbis dazugeben und ca. 3 min. mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen.

Orangensaft dazugeben und den Kürbis in der Suppe ca. 15 min, weich kochen.
Währenddessen die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne braun rösten (ohne Öl!).
Den Joghurt und die saure Sahne zu einer sämigen Masse verrühren.

Die Suppe mit einem Pürierstab (oder im Standmixer) pürieren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken. Suppe auf Teller verteilen und mit einem Klecks Joghurt/saure Sahne, sowie mit Pinienkernen garnieren.

Guten Appetit wünscht euch
Euer Sari

10.10.2011: I love Wunschtour

Hallo liebe Leute,

ich muss euch echt mal ein großes Lob aussprechen: Nach der gigantischen Erfahrung bei unserem Auftakt-Konzert zur Wunschtour in Düsseldorf (siehe Eddis Eintrag) möchte ich euch sagen, dass ich eure Best-Of-Auswahl der schönsten Wise Guys Songs extrem gelungen finde. Im Vorfeld hatte ich mich über die Wahl des ein oder anderen Songs gewundert und war mir nicht sicher, ob das alles so funktionieren würde. Das Konzert am vergangenen Samstag hat mir aber gezeigt, dass es wunderbar funktioniert.
Jetzt freue ich mich sehr auf die weiteren Konzerte der Wunschtour - und auf euch.
Liebe Grüße,

Sari

26.09.2011: Mein Senf zum Gewinnspiel

Grüezi miteinand’ aus der Schweiz,

ich habe am Rande mitbekommen, dass eine große Diskussion darüber ausgebrochen ist, warum wir denn das neue Gewinnspiel nur über Facebook laufen lassen. Es wurde dabei auch geäußert, dass wir uns ja in unserem Song über Facebook sehr ironisch über diese Plattform äußern. Warum sind wir also überhaupt bei Facebook, und warum unterstützen wir diese Plattform mit einem exklusiven Gewinnspiel?

Ich möchte euch hier kurz meine Gedanken zu dem Themenkomplex schildern:

Also zunächst mal verstehe ich den Song nicht als ironische Kritik an Facebook an sich. Vielmehr geht es darum, dass manche Leute diese Plattform so intensiv nutzen, dass sie sich fast schon darüber definieren. Wer mehr Freunde auf Facebook hat, als im echten Leben und wer mehr Zeit mit diesen Freunden im Netz verbringt, als mit seinen realen Freunden, der sollte durch den Song freundlich wachgerüttelt werden. Ob eine technische Neuerung Segen oder Fluch ist, entscheidet meistens der Nutzer selbst. Ich kenne viele, die heute noch über Handys schimpfen, weil sie dadurch pausenlos erreichbar sind. Tja, wer nicht in der Lage ist, sein Handy auszuschalten, der ist eben selbst schuld. Mit Facebook ist es ähnlich: Man kann sein Profil so einstellen, dass man nur unter Freunden gesehen und angesprochen wird. Sollte ich mir jemals ein Profil bei Facebook einrichten, dann würde ich das definitiv so machen. Und wenn ich feststelle, dass mich Facebook zu nerven beginnt, dann melde ich mich eben wieder ab.

Nun aber zum Gewinnspiel: Die Idee funktioniert insbesondere dann gut, wenn sich die Leute dabei vernetzen können (Wünsche der anderen anschauen, kommentieren etc.). Das bietet die Plattform Facebook schon von sich aus, während wir das auf unserer Homepage nur mit großem technischen Aufwand zu realisieren wäre. Es ist nun mal nicht immer möglich (oder sinnvoll) alles auf allen Plattformen anzubieten. Wenn wir das Gewinnspiel zusätzlich auf unserer Homepage einrichten würden, dann würden sich womöglich Menschen beschweren, weil sie nicht per Postkarte daran teilnehmen können. Und spätestens dann muss man sich fragen, wie weit man gehen muss. Irgendwer wird halt immer meckern zwinker
Dän hat ja bereits geschrieben, dass wir versuchen, auch noch eine Homepage-Lösung anzubieten, aber die Zeit läuft und es ist – wie gesagt – nicht trivial.

So, jetzt habe ich meinen Senf zu diesem Thema in den Ring geworfen (oder besser: geschmiert). Vielleicht konnte ich mit meiner Darstellung bei einigen von euch ein wenig Verständnis wecken. Wie immer freue ich mich über Reaktionen (gerne auch konstruktives Gemecker zwinker, am liebsten per Mail.
Beste Grüße,

euer Sari

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