mehr KontrastKontrast
SchriftgrößeAAA

Däns Blog

11.03.2002: Montag, 11. März 2002, 3:30

So,

diese Botschaft von mir ist jetzt speziell für die junge Dame, die ich eigentlich besser ignorieren sollte; ich versuche es jetzt aber meinem Glauben an das Gute im Menschen folgend doch noch mal auf dem Kommunikations- und Vernunftsweg:

Du hast meine Handynummer rausgekriegt; auf eine ziemlich komplizierte Art und Weise. Auf diese Leistung darfst Du stolz sein. Ansonsten ist es dann aber auch gut.

Hör' bitte auf, mich anzurufen oder mir anonyme SMS zu schicken. Denn da haben wir beide nix von. Ich habe dann in zwei Tagen eine neue Nummer, an die Du nich' mehr rankommst, und dann ist der Zauber vorbei.

Wenn Du die Energie für diesen Schwachsinn in Deine Schulaufgaben stecken würdest (denn ich hoffe wirklich nicht, dass Du das schulpflichtige Alter bereits überschritten hast), wäre das Ergebnis um ein Vielfaches sinnvoller. Wenn Du mit mir sprechen willst, dann schick mir einfach eine nicht-anonyme E-Mail oder sprich mich nach einem Konzert im Afterglow an. Ist viel einfacher.

Schöne Grüße an alle Normalen vom

Dän

03.03.2002: Sonntag, 03. März 2002, 23:19

hallo zusammen!



ich schreibe heute nur mit kleinbuchstaben, weil der 1.fc köln gestern ein tor geschossen hat. besondere situationen erfordern außergewöhnliche maßnahmen.



von mir zwei statements zu aktuellen beiträgen im gästebuch:

vor zwei wochen war ich zum vorbereitungstreffen mit dem zuständigen redakteur von "lilpuz". der sagte mir, dass "kaiser franz" von den hörerinnen und hörern - also den kindern - in eine art lilipuz-hitparade gewählt worden sei und wir den song unbedingt singen sollten. war also gar nicht unsere entscheidung. ich glaube aber außerdem, die kinder interessieren sich weniger für irgendwelche nicht ausgesprochenen eier als für die begegnung mit einer fee, der man den flügel abschneidet, die sich aber trotzdem mit einem anfreundet, schließlich jedoch versprochene wünsche nicht erfüllt. kein grund zur panik.



2. die anmachsprüche, die kaya yanar zitiert hat, habe ich nicht erfunden. die meisten dieser sprüche stammen von einer amerikanischen website, wo ich sie vor knapp zwei jahren gefunden und dann zu "willst du mit mir gehn" verarbeitet habe; einige andere sprüche stammen aus mündlicher überlieferung, ein oder zwei sind von mir. es ist also keineswegs geistiger diebstahl; solche pointen laufen ungeschützt frei herum, man kann sie sich nehmen und sollte sie dann möglichst gut rüberbringen - so wie z.b. kaya yanar. das ändert allerdings nichts an der tatsache, dass der vermeintliche bodyguard mal seine wortwahl und seine rechtschreibung überprüfen lassen sollte. da kann man noch manches verbessern.



lilipuz hat spaß gemacht, obwohl der afterglow die wahrscheinlich chaotischste autogrrammstunde unseres lebens war.



liebe grüße an (fast) alle vom

dän






08.02.2002: Freitag, 08. Februar 2002, 16:57


ALAAF zusammen!!!



Dieser Tage sieht man in der großen Gruppe der Karneval feiernden Menschen in Köln eigentlich nur zwei Gruppen von Menschen, die die bekanntesten kölschen Lieder nicht mitsingen, sondern betreten auf den Boden schauen:

Der eine Teil war auf der WISE-GUYS-Total-Nacht und hat dem entsprechend keine Stimme mehr. Und der andere Teil ist zugereist ("Imi"), Tourist oder sonstwie des gängigen Liedguts nicht mächtig. Für die letztere Gruppe habe ich mal die Refrains der bekanntesten kölschen Karnevalshits zusammengestellt (und zwar aus dem Kopf; bitte bombardiert mich jetzt nicht mit E-Mails wegen kleinerer Fehler oder rechtschreibtechnischer Mängel - Kölsch ist tolerant!). Ist nur als Hilfe für Leute gedacht, die am Wochenende oder beim Rosenmontagszug entweder nicht dumm bzw. stumm rumstehen wollen oder die zumindest wissen, worum es im Kehrvers der Lieder geht. Daher kursiv die Übersetzung ins Hochdeutsche.

Ich wünsche allen Jecken viel Spaß beim Feiern!!!


Euer

Dän



Und hier geht's los:

WENN ET TRÖMMELCHE JEIT


(Räuber)



Denn wenn et Trömmelche jeit,

dann stonn mer all parat,

un mir trecke durch die Stadt, un jeder hätt jesaat:

Kölle Alaaf, Alaaf, Kölle Alaaf!


Denn wenn das Trömmelchen geht, dann stehen wir alle parat,

und wir ziehen durch die Stadt, und jeder hat gesagt: Kölle Alaaf....




DAT HÄTZ VUN DER WELT


(Höhner)



Dat Hätz vun der Welt, jo dat is Kölle,

dat Hätz vun der Welt, dat schläht am Rhing!

Es och der Himmel öfters jrau, un dat Sönnche schingk jet mau,

doch mir Kölsche han im Hätze Sunneschingk


Das Herz der Welt, ja das ist Köln,

das Herz der Welt, das schlägt am Rhein.

Ist auch der Himmel öfters grau, und die Sonne scheint etwas matt,

doch wir Kölschen haben im Herzen Sonnenschein.




ECHTE FRÜNDE


Höhner



Echte Fründe stonn zesamme,

stonn zesamme su wie eine Jott un Pott.

Echte Fründe stonn zesamme,

is uch die Jlöck op Jöck un läuf dir fott.

Fründe, Fründe, Fründe in der Nut,

jonn e hundert, hundert op e Lut,

Echte Fründe stonn zesamme, su wie eine Jott un Pott.


Echte Freunde stehen zusammen,

stehen zusammen wie ein Gott und Pott
(irgend so'n Ausdruck, Anm.d.Red.).

Echte Freunde stehen zusammen,

ist auch dein Glück auf Reisen und läuft dir weg.

Freunde, Freunde, Freunde in der Not -

hundert passen auf ein Lot.

Echte Freunde stehen zusammen, wie ein Gott und Pott.




HEY KÖLLE (DU BES E JEFÖHL)


(Höhner)



Hey Kölle, du ming Stadt am Rhing,

he wo ich jroß jewoode bin,

du bes en Stadt met Hätz un Siel,

hey Kölle, du bes e Jeföhl!


Hey Köln, du meine Stadt am Rhein,

hier wo ich groß geworden bin,

du bist eine Stadt mit Herz und Seele,

hey Köln, du bist ein Gefühl.




DRINK DOCH EINE MET


(Bläck Fööss)



Drink doch eine met,

stell dich nit esu ahn,

du steis he de janze Zick eröm.

Häste och kei Jeld, dat es janz ejal -

drink doch met un kümmer dich nit dröm!


Trink doch einen mit,

stell dich nicht so an,

du stehst hier die ganze Zeit rum.

Hast du auch kein Geld, das ist ganz egal,

trink doch mit und kümmer' dich nicht drum!




MER LOSSE D'R DOM IN KÖLLE


(Bläck Fööss)



Mer losse der Dom in Kölle, denn do jehööt hä hin.

Wat sull dä dann woanders? Dat hätt doch keine Sinn!

Mer losse der Dom in Kölle, denn do is hä zehuss.

Un op singem ahle Plaatz, bliev hä och joot en Schuss,

Un op singem ahle Plaatz, bliev hä och joot en Schuss!


Wir lassen den Dom in Köln, denn da gehört er hin.

Was soll er denn woanders? Das hat doch keinen Sinn!

Wir lassen den Dom in Köln, denn da ist er zu Hause,

und auf seinem alten Platz bleibt er auch gut in Schuss




SUPERJEILE ZICK


(Brings)



Nä, wat wor dat denn fröher en superjeile Zick,

mit Träne en de Auge luur ich manchmal zoröck.

Ben ich hück op der Roll nur noch halv su doll,

doch hück Naach weiß ich nit, wo dat ende soll.


Nee, was war das doch früher für eine supergeile Zeit,

mit Tränen in den Augen schaue ich manchmal zurück.

Bin ich heute auf der Rolle (=beim Feiern) nur noch halb so toll (=wild),

doch heute Nacht weiß ich nicht, wo das enden soll.




BEINAH BEINAH


(Paveier)



Beinah, beinah, beinah,

beinah hätt' ich se jebütz,

ävver leider kohm däm Reiner,

un dä hätt dat Ding jeritz.

Wat hätt dä. watt ich nit han?

Wat es bloss los met su nem Mann?

Mädche loss mich nit su stonn,

Mädche loss dä Kähl doch jonn!


Beinahe (=fast) hätte ich sie geküsst,

aber leider kam der Reiner,

und der hat das Ding geritzt.

Was hat der, was ich nicht habe?

Was ist nur dran an so einem Mann?

Mädchen, lass mich nicht so stehen,

Mädchen lass den Kerl doch gehen.

31.01.2002: Donnerstag, 31. Januar 2002, 15:35

Guten Tag zusammen,



jetzt hat's also den Sari erwischt. Gestern Abend beim Konzert in Dormagen ging's gerade noch, heute Vormittag hat er Singverbot erhalten. Da morgen (Freitag) sowieso kein Konzert auf dem Programm stand, dürfte der weitere Konzertplan allerdings normal ablaufen.

Im Moment ist ein bisschen der Wurm drin, aber sowas kommt halt vor. Es tut uns Leid für alle, die evtl. umsonst zur Osnabrücker Stadthalle gefahren sind. Sorry!



Ich wollte noch etwas zu meinem letzten Beitrag ergänzen: Meine Kritik an Journalisten sollte keine Verallgemeinerung darstellen (so habe ich es auch eigentlich nicht formuliert). Platte Statements wie "die böse Presse" oder "alle Journalisten sind niederträchtig" wird man von mir nicht hören. Natürlich sind viele Journalisten fair, sachlich und qualifiziert - wie in anderen Berufen auch.

Mein Ärger richtet sich gegen Leute, die (im Fall Ewald Lienen) Menschen fertigmachen und sogar dann noch nachtreten, wenn besagte Person schon am Boden liegt bzw. entlassen worden ist. Die Schlagzeile einer großen Boulevardzeitung "Lienen endlich weg!" oder der Schlusssatz im Artikel einer "seriösen" Zeitung ("...am Ende ging er so, wie man ihn kannte: Stur, uneinsichtig und in der festen Überzeugung, dass er die Wende geschafft hätte.") finde ich einfach nur hässlich und krank. Was soll das, wem bringt das was?

Betreffenden Schreibern würde es sicherlich mal ganz gut tun, wenn sie etwas Vergleichbares über sich selbst lesen müssten, inklusive der Konsequenzen, die solche Aktionen für den Betroffenen selbst und sogar für seine Familie haben können. "Journalist XY ist ein Versager!" - "Reporter Z endlich arbeitslos!".

Also, es geht und ging mir nicht um "die Journalisten", sondern um die schwarzen Schafe unter ihnen. Und die gibt es definitiv - wie überall.



Bis die Tage!

Dän

29.01.2002: Dienstag, 29. Januar 2002, 0:15

Schönen guten Abend!


Es ist an der Zeit, mich endlich für Eure Genesungswünsche im Gästebuch und per E-Mail zu bedanken:

VIELEN DANK an alle!!!


Ich habe noch nie so oft "gute Besserung" gelesen wie in den vergangenen Tagen, häufig verbunden mit mehr oder weniger energischen Verhaltensanweisungen ("Nicht reden, nicht rauchen, Klappe halten!"), die ich allerdings auch ohne gesonderte Betonung im Rahmen des irgendwie Machbaren befolgt hätte und habe.

Der große Zuspruch und das Verständnis haben mir sehr gut getan, weil ich zum ersten Mal gesundheitlich ausgefallen bin - und dann auch noch so lange. Ist ein komisches Gefühl, wenn das "Werkzeug" kaputt ist. Andererseits mal eine ganz interessante Erfahrung: Wenn man selbst nicht redet, kriegt man viel besser mit, was andere Leute so alles von sich geben...in den USA hat ein Student im vergangenen Jahr 365 Tage komplett geschwiegen (habe ich irgendwo gelesen); angeblich, um gegen das generelle Geschwätz zu protestieren. Ziemlich geile Idee. Allerdings glaube ich, dass sich so was in unserem Fall negativ auf die Konzerte auswirken könnte.

Heute war ich zum vorerst letzten Mal bei meinem HNO-Doc, der mir ab sofort grünes Sing-Licht gegeben hat - ich soll halt nur noch ein bisschen aufpassen ("achten Sie darauf, dass Sie beim Singen nicht pressen!" - Der Spruch hätte auch von jedem Gesangslehrer kommen können...).

Abends habe ich mich sogar schon ganz dezent an unserer Total-Nacht-Probe beteiligt, und das lief völlig problemlos. Da ich medikamentös ziemlich unter Feuer genommen worden bin (starkes Antibiotikum, 3 Cortisonspritzen, Cortisontabletten bis Ende der Woche, dazu eine Batterie von Begleitmitteln - nicht zu verwechseln mit "Gleitmitteln"), vermutet der Arzt, dass ich jetzt erstmal resistent sein dürfte. Meinem Magen hat das alles nicht so supertoll gefallen, ebensowenig wie meinem hochgeschätzten Freund und Kollegen Edzard "Eddi" H., der tendenziell eher naturheilkundlich ausgerichtet ist. Aber ich stehe da eher auf dem Standpunkt "immer feste druff", und das hat ja offensichtlich auch funktioniert.

Heute beim ersten Singen und wahrscheinlich auch übermorgen beim Konzert wird es sich vielleicht noch ein bisschen merkwürdig anfühlen - so, wie wenn man nach einem Bänderriss zum ersten Mal wieder Fußball spielt (geschickte Überleitung zum Thema des Tages...):



Dass ich Ewald Lienen als Trainer und als Mensch in seinem öffentlichen Auftreten sehr geschätzt habe, ist kein Geheimnis. Ich bin auch nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass ohne ihn der 1.FC Köln damals nicht wieder in die erste Liga aufgestiegen wäre. Deshalb bin ich sehr traurig über die Entlassung.

Unsere "Heldensage vom hl.Ewald" war natürlich in erster Linie ein spontaner Song, der die Wiederaufstiegs-Euphorie in Köln stimmungsmäßig einfangen und wiedergeben sollte. Aber insgeheim hatte ich eigentlich gehofft, dass wir mit der extremen Überhöhung des Trainers zum "Heiligen" bei manchen Hörern auch ein bisschen Selbstironie wecken - die Masse, die den Helden feiert und ihn ein paar Monate als Versager verflucht. Wenn ich mir überlege, dass dieselben Leute nicht zuletzt bei unseren Auftritten im Müngersdorfer Stadion den Song tausendfach mitgesungen haben, die jetzt über seine Entlassung jubeln, muss ich feststellen, dass diese zweite Aussage des Songs offensichtlich nicht funktioniert hat.

Und ich finde es auch in unserer so genannten "Leistungsgesellschaft" bedauerlich, dass die Anerkennung für geleistete Verdienste, vielleicht sogar so etwas Veraltetes wie Dankbarkeit überhaupt keine Bedeutung mehr haben. Es geht ja nicht darum, dass man aus lauter Vergangenheitsdenken die Zukunft verschläft und untergeht. Aber muss es wirklich sein, dass man dermaßen von einem Extrem ins Andere umschwenkt?



Es ist aber völlig offensichtlich, wie es in diesem knochenharten Geschäft Profifußball läuft und immer laufen wird: Wenn der Erfolg fehlt, entlässt man den Trainer. Es spielt dabei keine Rolle, dass es die Spieler sind, die versagt haben; es interessiert niemanden, dass der Präsident gelogen hat ("wir steigen mit Lienen notfalls wieder in die 2.Liga ab!").

Der normale weitere Ablauf ist jetzt, dass die nächsten Spiele ein bisschen besser werden (bloß, weil ein anderer Mann an der Seitenlinie steht - verstehe einer die Psyche eines Profifußballers...); der neue Trainer kriegt anfangs noch keinen Druck von den Medien (weil er ja noch nix dafür kann); irgendwann verliert der FC wieder, die Presse meckert, und der Trainer wird ebenfalls gefeuert. Und es bringt absolut nichts, sich darüber aufzuregen.

Über einen Aspekt sollte man sich aber trotzdem Gedanken machen - auch wenn das ebenfalls nix Neues ist: Über den Einfluss der Presse.

Hochjubeln und zerstören. Held und Idiot. Und wer die Medien kritisieren will, braucht dafür die Medien - die kriegt er aber nicht, sondern von ihnen eins auf die Mütze.

Ich träume von einer schönen Welt, in der zur Abwechslung mal die Journalisten nicht nur gefeuert, sondern so richtig schön fertig gemacht werden, wenn sie eine Zeit lang sprachlich oder stilistisch mangelhafte Artikel geschrieben, schlecht recherchiert oder unfair argumentiert haben. Allerdings gäbe es dann noch viel, viel mehr Arbeitslose als jetzt schon....trotzdem: Vielleicht könnten ja die Bundesligatrainer alle drei Monate darüber beraten, welche Sportjournalisten ihre Arbeit verlieren sollen und wer noch eine Weile weitermachen darf.



Wie auch immer: Ich wünsche Ewald Lienen ein "dickes Fell" und bald eine neue Arbeitsstelle, wo er länger und ruhiger arbeiten kann, manchen Stimmungsmachern ein schlechtes Gewissen und Euch allen eine schöne Woche!



Euer

Dän

22.01.2002: Dienstag, 22. Januar 2002, 13:2

Schönen guten Tag zusammen,



wie Ihr hoffentlich schon auf der News-Seite gesehen habt, müssen wir bis einschließlich Sonntag alle WISE-GUYS-Konzerte absagen. Und ich bin "Schuld".

Am ersten Weihnachtstag hatte ich mich erkältet und bin diese Geschichte im Januar trotz Antibiotika nicht los geworden. Die Konzerte haben mir dann den Rest gegeben. Jetzt sind meine Nebenhöhlen und die Stimmlippen akut entzündet, und der Arzt hat mich sehr energisch darauf hingewiesen, dass ich ein gravierendes Risiko eingehe, wenn ich jetzt nicht mal eine Woche lang die Schnauze halte. Dann hat er mir eine Cortisonspritze in den Arm gejagt und mich mit einer bunten Medikamentesammlung nach Hause geschickt.

Es tut mir sehr Leid und Ihr könnt mir glauben, dass es kein besonders angenehmes Gefühl ist, der Grund für diese fünftägige WISE-GUYS-Zwangspause zu sein. Vor allem hoffe ich, dass nicht zu viele Zuschauer umsonst zu einem Konzert fahren und dass die Ersatztermine, die in den nächsten Tagen folgen werden (bitte immer auf die News-Seite achten!), den meisten Kartenbesitzern in den "Termin-Kram" passen.

Also, sorry noch mal. Ich bin mir sicher, dass ich in der nächsten Woche wieder fit sein werde.



Schöne Grüße vom

Dän

12.01.2002: Samstag, 12. Januar 2002, 1:20

Hallo Ihr,

bei mir zu Hause haben sich 32 E-Mails angesammelt, die ich noch beantworten möchte. Bitte wegen der derzeitigen erhöhten Reisetätigkeit unserer kleinen Gesangs-Combo um Geduld bei denjenigen, die da denken, ich sei einfach nur zu faul.

Schönen Dank!

Der

Dän

27.12.2001: Donnerstag, 27. Dezember 2001, 13:59

Hallo Leute,



"zwischen den Jahren" (werde nie verstehen, was dieser Ausdruck soll) möchte ich Euch allen nachträglich frohe Weihnachten und vorzeitig einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Vielen Dank auch für die zahlreichen Weihnachtskarten, die in unserem Büro eingetrudelt sind.



Ich habe ein Anliegen: In meiner Schublade liegen zwei Eintrittskarten für das Musical "Saturday Night Fever" im Kölner Musical Dome für Sonntag, den 6.1.2002 um 18:30 Uhr. Die Karten waren rattenteuer (Parkett Mitte, beste Kategorie), ich kann sie aber dummer Weise nicht nutzen, weil ich beim Kauf vergaß, dass wir an diesem Tag unser Neujahrsessen veranstalten.



Deshalb versuche ich jetzt, die Tickets loszuwerden. Ich biete wegen der Kurzfristigkeit einen Superspezialrabatt an:

Statt 137,- DM verlange ich nur 110,- DM pro Karte. Ziemlich fairer Deal, oder?



Interessenten schicken bitte eine Mail an (Javascript muss aktiviert sein, um diese -MAil-Adresse zu sehen) mit dem Stichwort "Saturday Night". Würde mich sehr freuen, wenn ich mit irgendwem ins "Geschäft" kommen könnte.



Schöne Grüße vom

Dän

01.12.2001: Samstag, 01. Dezember 2001, 15:6

Hallo zusammen,

heute findet in Berlin wieder so ein bescheuerter Neonazi-Aufmarsch statt. Nicht nur in diesem Zusammenhang möchte ich Euch mal ganz privat auf eine Veranstaltung hinweisen, die einen sehr ernsten Hintergrund hat. Ich werde versuchen, hinzugehen.





Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag der Deportationen aus Köln


Sonntag, 9. Dezember 2001, 19.00 Uhr.

Köln Messe, Großer Rheinsaal

Eingang Messeturm




Im Herbst 1941, vor 60 Jahren, begannen die Deportationen der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten Europas.

Im Rahmen dieses 60. Jahrestages bildet das Gedenken an die Deportationen nach Riga einen besonderen Schwerpunkt. Die Stadt Köln ist Mitglied des Riga-Komitees, in dem sich die Städte zusammengefunden haben, aus denen Deportationen erfolgt sind. Ein Gedenkbuch der jüdischen Opfer in Riga ist in Vorbereitung und in Riga selbst wird eine Gedenkstätte der Öffentlichkeit übergeben werden.

Am 21. Oktober 1941 setzte mit einem Transport nach Lodz die Welle der großen Deportationen von Köln aus ein. Sie umfassten jeweils 1. 000 Personen, die sich in den Messehallen einfinden mussten und vom Bahnhof Deutz-Tief in die Konzentrationslager verschleppt wurden. Insgesamt 11.000 Menschen aus Köln und Umgebung wurden auf diese Weise von Köln aus deportiert.

Die Deportation nach Riga am 8.Dezember 1941, zunächst vorgesehen für Minsk, war der dritte große Transport, der Köln verließ. Er betraf fast ausschließlich in Köln ansässige Juden. In Riga wurden die Angekommenen in den Unterkünften der kurz zuvor ermordeten lettischen Juden untergebracht.

Viele der Deportierten starben im Ghetto Riga, andere im nahegelegenen KZ Kaiserwald; wiederum andere wurden im Todeslager Salaspils und im Wald von Bikernieki umgebracht. Im Herbst 1944 wurde das Ghetto angesichts der herannahenden Front aufgelöst. Die Inhaftierten, die bis dahin überlebt hatten, wurden in das KZ Stutthof gebracht, von dort zum Teil weiter in andere Lager. Nur wenige überlebten.



Programm der Gedenkveranstaltung:

Die Veranstaltung am 9. Dezember 2001 gedenkt der deportierten und ermordeten Menschen. Sie gibt aber auch einen Einblick in Ablauf und Organisation der Deportation und in die Lebensbedingungen im Riga. Nur so kann das Schicksal der Einzelnen in eine Struktur des Terrors eingeordnet werden, das Ausmaß ihres Leides deutlich gemacht werden.

Der Vorgang der Deportation von Köln nach Riga wie das Erleben der Verschleppung ist durch Zeitzeugenaussagen einiger Kölnerinnen und Kölner bekannt, die die Deportation überlebten. Die Berichte geben ausführlich und ergreifend Details der Deportation wieder, schildern in großer Anschaulichkeit die Erlebnisse der Zeitzeugen: Die Aufforderung, sich für den Transport zu stellen, den Transport selbst, die Lebensbedingungen im Ghetto. Einzelne Dokumente belegen auch die bürokratisch-organisatorische Seite der Deportation und des Mordes.



In einer Lesung werden Augenzeugenberichte, Briefe und Dokumente vorgetragen. Die Lesung wird begleitet durch eine Collage aus Fotografien und einer Namensliste der Deportierten. Die Veranstaltung wird mit Gesang des Kantors der Synagogen-Gemeinde Köln beendet.



Materialien:

Fotos oder Auszüge aus den vorgetragenen Texten können beim NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

Tel. 0221/221 26331; Fax 0221/221 25512 angefordert werden.



Schöne Grüße vom

Dän

29.10.2001: Montag, 29. Oktober 2001, 16:12

Hallo liebe Leute,

auf diesem Wege herzlichen Dank für Eure Glückwünsche im Gästebuch, persönlich oder per E-Mail! Es ist mir leider vollkommen unmöglich, mich bei allen persönlich zu bedanken, deshalb also dieser kollektive Gruß!



Was das Gewinnspiel betrifft: Etliche hundert Fragen sind bei mir eingetrudelt, herzlichen Dank! Ihr seid wesentlich kreativer als etliche Journalisten, das steht fest. Den oder die GewinnerIn muss ich noch ausknobeln; steht in den nächsten Tagen auf der NEWS-Seite. Die Fragen werden größtenteils von uns beantwortet werden. Wo und wie Ihr dieses interaktive Interview dann lesen könnt, erfahrt Ihr ebenfalls hier.



Scheiße, dass der FC verloren hat.



Liebe Grüße vom

Dän


Seite 21 von 29 Seiten