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Eddis Blog

19.07.2005: Dienstag, 19. Juli 2005, 10:37

Kennt Ihr das auch, man verabschiedet sich am Telefon, ist in Gedanken schon ein bisschen woanders, und versemmelt dann das letzte Wort? Die zu Recht wenig beliebte Kombination von "Ciao" und "Tschüss", "Tschauß", ist ein Beispiel für so eine verunglückte Verabschiedung. Passiert mir leider häufig. Wirkt super-dämlich, und ich guck dann immer ins Telefon, höre das Besetztzeichen und hau mir wiederholt die Stirn auf die Tischplatte.



Wenn man mitten im Gespräch z.B. sagt: "Guhl" (das Kleinhirn konnte sich nicht zwischen "Cool" und "Geil" entscheiden), dann geht's ja noch! Außer man spricht gerade mit dem Bundeskanzler. Aber wenn es die telefonische Verabschiedung ist, kann man einfach nichts mehr rückgängig machen. Nochmal anrufen und sich korrigieren? Sehr uncool.



Dem Sari ist das letztens auf der Bühne passiert. Er hat eine sehr bewegende und kompetente Ansage über unser Engagement bei Misereor gemacht, und sein letzter Satz war dann: "Am besten tut ihr also etwas in die Dose". Allerdings hat er das Wort "Dose" so verschluckt, als hätte er einen Sprachfehler oder einen an der Waffel (was natürlich stimmt, aber anders). Es klang wie "Dohe". Der Applaus war schon da, Sari konnte ebenfalls nichts mehr korrigieren. Total doof.



Gerade eben sprach ich mit der Sekretärin des Grafikers, der für mich den Satz des Buches "Léon der kleine Löwe" macht, das hoffentlich diese Woche endlich in den Druck geht. Meine telefonische Verabschiedung war "herzlichen Tag". Superblöd, wieder einmal mehrfaches Stirnhämmern.



Ist vielleicht auch nicht so gut für mein Kleinhirn...



Euch allen noch einen wunderschönen Dank.

27.06.2005: Montag, 27. Juni 2005, 22:35

Eddis Reisetagebuch (Teil 3)




Sonntag, 26. Juni

Wir treffen uns erst um 11:40 Uhr wieder am Bahnhof Zoo, so dass noch Zeit für ein gemütliches Frühstück bleibt. So darf das Tourleben sein, finde ich. Ich bin allerdings mittlerweile so gepackt von dem Buch „The Da Vinci Code“ von Dan Brown (auf deutsch: „Sakrileg“), dass ich während der Zugfahrt nicht sehr kommunikativ bin. Mann, ist das spannend! OK, das Ende ist etwas kitschig, aber was soll’s.



In Kassel angekommen überlegen wir: Zwei Taxis? Oder ein Großraumtaxi, um Geld zu sparen? Wir entscheiden uns für letztere Variante, schließlich sind in letzter Zeit so viele Konzerte ausgefallen. Clemens quetscht sich auf den Notsitz eines Kombis, wir quetschen alles Gepäck neben ihn und uns zu fünft plus Taxifahrer in den Wagen. Am Hotel die Bilanz: € 4,60 für die Strecke plus € 4,50 Großraumtaxi-Zuschlag. Wir haben – Achtung! – € 0,10 gespart. Die gute Nachricht: Wenn wir insgesamt 250 Millionen Kilometer in dem Taxi zurücklegen, haben wir die ausgefallenen Konzerte wieder raus.



Unsere Kasseler Konzertbesucher nehmen uns die etwas schwierige akustische Situation im Saal zum Glück nicht übel, so dass sich wieder ein rauschender Abend entspannen kann. Danach entspannen wir uns ebenfalls - zumindest teilweise (Dän, Ferenc und ich) - und zwar im Café „Cult“.



Montag, 27. Juni

Über eine Heimfahrt zu berichten, ist meist langweilig. Also berichte ich nur von dem etwas übergeschnappten, aber extrem gutgelaunten Schaffner im Regionalexpress von Kassel nach Frankfurt: Er sang auf seinem Weg durch den Wagen die Worte: „Hier noch jemand zugestiegen?“



Damit war unsere gute Laune für den Tag besiegelt. Danke!



Danke auch für Eure Aufmerksamkeit. Wegen des großen Erfolges endet dieser Reisebericht hier.

26.06.2005: Sonntag, 26. Juni 2005, 16:15

Eddis Reisetagebuch (Teil 2)




Freitag, 24. Juni

Verzeiht das Wortspiel, aber dieser Freitag ist wirklich einer. Unser Hotel bietet einen wunderschönen Biergarten, in dem ich mit den Kollegen in aller Ruhe frühstücken kann, bevor die vier in den Wagen steigen und nach Köln zurückfahren. Ich sitze noch ein bisschen in der Sonne und stelle fest, dass ich diesmal quasi alleine auf Tour bin. Hat auch was für sich, aber auf die Dauer ist es natürlich schöner zu fünft. Dann mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof und nehme einen Zug nach Berlin. („Kann ich diesen Zug nach Berlin nehmen?“ – „Nein, er gehört der Deutschen Bahn.“) Dass der Zug eine halbe Stunde verspätet ist, kann mich weder überraschen noch aus dem Konzept bringen: An einem freien Tag liest man eben noch ein wenig in der Sonne und kommt halt was später in Berlin an. Na und?



Ich treffe meinen guten Freund Hansjakob und gehe nach einem ausführlichsten indischen Mahl mit ihm zusammen ins Kino. Dieser Kinobesuch war von langer Hand geplant, und er lohnt sich: The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy (auf Englisch). Ich bin von Kindesbeinen an ein Fan der Originalversion, eines sechs- bzw. zwölfteiligen englischen Radiohörspiels von Douglas Adams. Daher kenne ich etwa 70% der Dialoge in diesem Film auswendig. Die verbleibenden 30% sind neu, gefallen mir aber ebenfalls sehr gut. Ausspreche Empfehlung: Unbedingt diesen Film besuchen, wenn man skurrilen Humor liebt!



Samstag, 25. Juni

Kann man auf dem Wannsee paddeln? Man kann! Da hier in Berlin schon Schulferien sind, ist nicht nur der Wannsee angenehm leer, sondern auch abends unsere Konzerthalle (nein, das ist übertrieben, es war nur nicht ganz ausverkauft, und wir sind ja schrecklich verwöhnt). Mit Hansjakob und zwei weiteren Berliner Freunden aus alten Tagen paddele ich etwa vier Stunden in der Umgebung des Wannsees. Es gibt wenige Aktivitäten, bei denen ich mich so gut erholen kann – zumal wir eine ausgedehnte Pause in einem Biergarten in Glienecke einlegen.



Vielleicht fühle ich mich deswegen abends beim Konzert so entspannt und habe so viel Spaß. Besonders erinnere ich mich an den spontanen Dialog (der völlig inszeniert wirkte) zwischen Dän und Bodo Wartke (der auf dem Balkon saß):

„Bodo tritt am Mittwoch und Donnerstag auf, stimmt das, Bodo?“

„Nein, Dienstag und Mittwoch.“

„Dienstag und Mittwoch! Wo?“

„Im Quatsch Comedy Club.“

„Im Quatsch Comedy Club! Wieviel Uhr?“

„20:30 Uhr.“

„20:30 Uhr! Wieviel kosten die Karten?“

„Weiß nicht, ich komme umsonst rein!“



(Wird fortgesetzt.)

24.06.2005: Freitag, 24. Juni 2005, 12:0

Eddis Reisetagebuch (Teil 1)




Mittwoch, 22. Juni

Morgens ruft mich Clemens an: „Wir müssen das Konzert heute in Saarbrücken absagen, Dän liegt immer noch flach.“ Tja, ich bin dran mit Absagen oder dem, was wir intern die „Tut-mir-Leid-Tour“ nennen. Also Sachen gepackt und ab zum Bahnhof.



Die enttäuschten Konzertbesucher nehmen abends vor dem Kongress-Saal meine Entschuldigungen auf sehr nette Art an. Möglicherweise liegt das an den WISE-GUYS-Streichholzschachteln, die ich mitgebracht habe und jedem als Trostpflaster mit auf den Weg zu geben versuche. Vielleicht ist das eine Geschäftsidee, die mich reich machen könnte: Ein Kiosk, und dauernd der Spruch: „Tut mir total Leid, aber nehmen Sie doch bitte diese Streichhölzer!“ Meine Rente ist sicher, oder?



Danach gehe ich ins Kino – ich habe ja den Abend frei! „Star Wars Episode III“ – naja, die Handlung und die Dialoge gehen mir schon ziemlich auf den Geist. Da gefällt mir mein Hotel schon besser, wo ich ein „kostenloses Upgrade“ bekommen habe, was bedeutet, das ich eine Maisonette-Suite im Dachgeschoss beziehen kann. Nachteil: Bei 34° C total aufgeheizt. Vorteil: Dachterrasse. Ich schleppe also meine Matratze und mein Bettzeug raus und schlafe nach vielen Jahren endlich mal wieder unter freiem Himmel. Herrlich. Kurz vorm Einschlafen nehme ich noch die Brille ab (ohne Brille kann ich keine Sterne sehen.) (Wenn mir keiner aufs Maul haut.)



Donnerstag, 23. Juni

Die Zugverbindung von Saarbrücken nach Nürnberg dauert „nur“ 5:27 Stunden inkl. zweimal Umsteigen. Zum Glück habe ich genug zu Lesen dabei. In Nürnberg treffe ich endlich wieder die sehnlich vermissten Kollegen, die mit dem Auto angereist sind. Die Stimmung ist gut, Dän ist wieder gesund. Es gibt warmes Catering, und ich kann meinen Hunger stillen.



Wir singen vor über 3000 Franken - passenderweise in der Frankenhalle. Nach zwei ausgefallenen Konzerten endlich wieder auf der Bühne Der Afterglow wird an der Hotelbar fortgesetzt, und ich trinke zu viel Weizen. Insgesamt ein sehr gelungener Tag.



(Wird fortgesetzt.)

15.04.2005: Freitag, 15. April 2005, 18:45

Ruf-doch-mal-an-Fanservice: Kostenlos mit meiner Telefonkarte aus Österreich telefonieren!



Hallo liebe Österreicherinnen und Österreicher! Ich habe die Zeit in Eurem Land sehr genossen, aber nicht ganz so viel telefoniert, wie ich wollte. Deswegen sind noch viele, viele Minuten Telefonieren ins Ausland (z.B. Deutschland) auf meiner prima-call-Telefonkarte, die in knapp sechs Monaten abläuft. Vorher bin ich leider nicht mehr in Österreich - wer schnell genug ist, kann die Karte also gerne nutzen. Und so wird's gemacht:



Die Telefonnummer ist

0800 - 422 422 (Kostenlos! - Nur aus Österreich!).

Dann muss ein 11stelliger PIN eingegeben werden:

2746 600 2651 (danach # drücken)

Nun könnt Ihr die Telefonnummer Eurer Wahl eingeben, z.B. 0049-221-blablabla, um nach Köln zu telefonieren. Am Ende ebenfalls # drücken.Liebe Grüße von Eddi!

07.03.2005: Montag, 07. März 2005, 11:14

Freizeitempfehlung von Eddi




Hallo liebe Berlinerinnen und Berliner,





wenn ich eine kurze Empfehlung aussprechen darf: Das Musical "Pinkelstadt" hat zwar einen seltsamen Titel, ist aber absolut sehenswert!



Es läuft noch bis Ende März im Schlossparktheater in Steglitz, direkt bei der U-Bahn-Haltestelle Rathaus Steglitz. Es läuft sechsmal die Woche und ist super-lustig und unterhaltsam. Ich hatte am 26.2. die Gelegenheit, es mir anzugucken. Bei Anette Dewitz auf der Homepage ist etwas mehr darüber zu lesen. Ilja Richter in einer tragenden Rolle ist auch sehr gut!



Viel Spaß! Liebe Grüße von Eddi

21.02.2005: Montag, 21. Februar 2005, 15:24

Hallo liebe Leserinnen und Leser,





ich wollte mich mal ganz allgemein bei Euch bedanken. Manchmal fällt es uns gar nicht mehr auf, weil wir uns so daran gewöhnt haben, aber: Wir haben wirklich das Glück, ein tolles Publikum zu haben.



Nicht nur werden wir stets freundlich auf der Bühne und beim Afterglow begrüßt. Mehr noch: Beim E-Werk-Konzert am 13.2. hatten die Türsteher nichts zu tun - unsere Besucher stellten sich artig in Zweierreihe auf, keiner drängelte sich nach vorne! Das finde ich echt genial.



Also vielen Dank und macht weiter so! Liebe Grüße an Euch alle aus einem Hotelzimmer in München, Euer





Eddi

11.12.2004: Samstag, 11. Dezember 2004, 9:56







Guten Morgen allerseits und einen frohen Advent!





Das Songbook zur "Wo der Pfeffer wächst" ist dermaßen in Arbeit, dass man mit einiger Berechtigung sogar sagen könnte: Es ist im Druck.

Ich meine, wir sind ja alle zur Zeit im Druck, gerade der arme Sari mit seiner Zungenwurzelentzündung. (Dabei hatte ich ihm so oft gesagt, dass er nicht mit dreckigen Fingern an seiner Zungenwurzel herumspielen soll!) Aber das Songbook ist nun wirklich und wörtlich im Druck.



Was heißt das nun für Eure Geschenkepolitik? Nun, ganz fest kann ich leider nicht versprechen, dass es wirklich bis Weihnachten da ist, obwohl ich das wirklich vermute. Vielleicht solltet Ihr deshalb lieber auf die guten alten Gutscheine zurückgreifen. Aber im Januar ist es mit Sicherheit dann da. Ein entsprechender News-Eintrag wird Euch darauf hinweisen, und man kann das Songbook dann im Shop bestellen.





Eine ruhige Zeit mit möglichst wenig Druck wünscht Euch allen, nur nicht dem Songbook, Euer



Eddi

19.10.2004: Dienstag, 19. Oktober 2004, 10:11

Hallo an alle,



hier eine sehr erfreuliche mail von Nadine (Voice 'R Us). Beste Grüße von Eddi!





Hallo Eddi!





Endlich haben wir es geschafft und uns für einen neuen Namen entschieden! Eure Fans waren einfach klasse und haben uns schwer beeindruckt. Wir haben wahnsinnig viele Mails mit fast 150 Namensvorschlägen bekommen und es waren wirklich sehr viele tolle, raffinierte, gut durchdachte Namen dabei. Leider konnten wir ja nur einen nehmen und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Nach langen Diskussionen haben wir uns für den Namen 





„Voice ´N´ Girls“





entschieden. Dieser Vorschlag kam von Daniel Maurer aus Karlsruhe. Er erhält zum Dank eine signierte CD von uns. Ein weiterer Namensvorschlag, der uns einen ganzen Abend lang zum Lachen gebracht hat, den wir aber leider nicht nehmen konnten, weil er nicht ganz zu unserem Konzept passt, ist „The Personalausvoices“. Trotzdem finden wir diesen Namen einfach genial (und überlegen, ob wir ihn nicht als Decknamen benutzen sollen) und deshalb erhält auch Thilo Mandelkow aus Kiel eine CD von uns. Die große Umtaufparty steigt am 23.10.2004 bei und nach unserem Konzert in Winsen/Luhe.





Und für alle, die sich so viele Gedanken um unseren Namen gemacht haben und nun auch gern mal wissen würden, wer wir eigentlich sind, haben wir im Turboverfahren unsere Homepage fertig gestellt: www. voice-n-girls.de





Vielen, vielen Dank an Euch Wise Guys und natürlich an Eure Fans!





P.S. von Eddi an Daniel Maurer: Schickst Du mir noch eine e-mail? Dann bekommst Du von mir auch (wie versprochen) eine unterschriebene "Wo der Pfeffer wächst", sobald möglich. Gruß Eddi

17.10.2004: Sonntag, 17. Oktober 2004, 9:31

Juten Morgen!





Endlich Herbstferien! Hier meldet sich ein völlig überarbeiteter Eddi. Korrekturlesen von Magazin, Booklet, Songbook und einem weiteren Projekt; Abhören von Mixen; Sonderproben mit Mark Britton, Proben mit Erik, mit Nana, Proben alleine, dazu Besprechungen und Vorbesprechungen sowie natürlich der ganz normale Konzertbetrieb haben bei mir zu einer gewissen Angestrengtheit geführt. Zwei Wochen Pause, bevor's wieder richtig losgeht, kann ich echt gut gebrauchen.



Vielen Dank für Eure Hilfe bei der Namenssuche für "Voice R Us". Die Mädels haben jetzt einen neuen Namen - der wird demnächst an dieser Stelle auch bekanntgegeben, sobald ihre Homepage steht.



Herzliche Grüße von Eurem

Eddi

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