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Däns Blog

13.05.2001: Sonntag, 13. Mai 2001, 16:16

Hallöchen Ihr alle!



Was für eine Woche! Am Mittwoch (3.Mai) war auf einmal dieses Lied da - Jetzt ist Sommer. Eddi und ich saßen in seinem bescheidenen Heimstudio, um die Arbeiten an den Songs für unser neues Album fortzusetzen, und plötzlich kam es durch das offene Dachfenster geflogen. Uwwe (Uwe Baltrusch) kam abends vorbei und bestätigte unseren Verdacht, dass der Song irgendwie in Ordnung ist. Am nächsten Morgen saß ich dann mit einer Demo-CD bei unserer Plattenfirma in Bergisch Gladbach, und es wurde spontan beschlossen, eine Maxi-Single zu produzieren.

Am Montag trafen wir uns zum Fotoshooting für das Cover im Freibad Müngersdorfer Stadion. Ungefähr 12 Badegäste und vier BademeisterInnen nahmen nur wenig Notiz von den fünf Typen im gelben Regen-Outfit, die zunächst eine Stunde lang die Sprungtürme blockierten und später Wasserrutsche und Babybecken heimsuchten - immer noch friesisch gewandet.

Am Dienstag standen wir dann im Studio, nahmen das Lied auf und checkten die Liveaufnahmen, die ebenfalls auf der Maxi zu hören sein werden. Parallel dazu zeigte uns die Grafikerin schon die gerade mit dem Kurier eingetroffenen Fotos vom Tag davor sowie ihre ersten Entwürfe für das Cover. Feierabend war an diesem Tag nachts um 2:15 Uhr...

Am Mittwoch fuhren wir nach dem Konzert in Bergneustadt nochmal ins Studio, um Uwes Abmischung zu hören; am Donnerstag wurde die CD gemastert, und zur Zeit wird sie in irgendeinem französischen Presswerk vervielfältigt.

Am Sonntag (6.5.) war die erste Live-Premiere von "Jetzt ist Sommer" in der Bonner Beethovenhalle, und seitdem ist die Resonanz immer wieder richtig geil.

Wenn das Presswerk jetzt nicht noch in die Luft fliegt, ist die CD im Tanzbrunnen und tags danach in den Läden zu kriegen. Der arme Uwe musste sogar seinen Spanienurlaub verkürzen, um die Aufnahme zu machen.



Die ganze Aktion wäre erheblich entspannter verlaufen, wenn sich das Lied schon drei, vier Wochen früher bei uns gemeldet hätte.



Schöne Grüße vom

Dän


27.04.2001: Freitag, 27. April 2001, 12:24

Einen schönen guten Tag zusammen!



Nachdem ich, abgesehen von den Einträgen im Gästebuch, nun auch in einigen E-Mails gefragt worden bin, was bei der "Night of voices" in der Kölner Philharmonie vorgestern mit uns los war, möchte ich mich dazu mal eben äußern.



Aus meiner Sicht ist unser Kurzauftritt in der Tat nicht besonders glücklich verlaufen. Es gibt einen ganzen Haufen von Gründen dafür, und viele davon wurden ja auch schon genannt. Ich werde hier aber jetzt nicht noch mal die unglücklichen Umstände aufzählen ("erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu!"), sondern mich nur auf mich selbst beziehen und stelle fest, dass ich alles andere als meinen besten Tag erwischt hatte - sowohl meine Moderation als auch meine sonstige Performance betreffend. Beides war nicht gut, und ich ärgere mich selbst am meisten darüber.



Dass im Gästebuch jemand was von "unmotiviert" und "habt ihr's nicht nötig" schreibt, trifft die Sache allerdings ebenso wenig wie das "übermotiviert" aus dem Zeitungsartikel. Ich hatte mich auf den Auftritt gefreut und wollte eine gute Show abliefern. Das hat bei mir vorgestern eben nicht so ganz geklappt.



Es gibt gute und schlechte Tage. Vorgestern war schlecht. Gestern hatten wir dann schon wieder ein gutes Konzert vor 1000 Leuten in Gütersloh. So ist das Leben!



Schöne Grüße vom

Dän

21.03.2001: Mittwoch, 21. März 2001, 21:6

Kurzer Gruß an alle,



ich bin leider ziemlich heftig im Rückstand, was die Beantwortung meiner E-Mails betrifft. Tut mir wirklich leid! Aber die Sache wird jetzt erstmal nicht besser; ich bin nämlich 10 Tage weg. Mache Urlaub in der Sonne - an der Nordsee. Vielleicht sollte ich mir auch mal das nötige Equipment für einen allzeit mobilen Netzzugang anschaffen. Leute, die mir den Kram dann erklären könnten, habe ich ja genug in meinem Umfeld. Andererseits will man sich ja auch mal 'n bisschen erholen.



Vielen Dank übrigens für das Feedback zur Fotostory!



Hoffentlich kriegt man auf der Insel Gummistiefel und Wollsocken.



Tschöö!

Dän

08.03.2001: Donnerstag, 08. März 2001, 20:30

Hallo aus Berlin!



Ein kurzer Gruß aus dem Internet-Café "Website" in der Nähe vom Ku'damm. Kostet sieben Mark pro halbe Stunde Online-sein, aber irgendwie muss die Kohle ja reinkommen, wenn man so einen Laden betreibt...Kaffeepulver wird ja schließlich auch nicht billiger.

Ferenc und ich sind schon einen Tag früher nach Berlin gefahren, weil wir zwei Radio-Interviews hatten. Im ICE hatten wir gut dreißig Minuten eine beschauliche Reise, dann stieg in Wuppertal eine Reisegruppe zu...so ungefähr zehn Männer und Frauen um die fünfzig; die Ursache der Gruppenbildung habe ich nicht enträtseln können. Mit "Kegelclub" dürfte ich aber so furchtbar falsch nicht liegen. Ziel der gemeinsamen Berlin-Reise: "Grappa-Trinken" (nach zehn Minuten), "Noch'n Grappa??!" (nach einer Stunde), "Grabbaaa!!!" (hinter Wolfsburg) sowie "nee, no nich sssur Gedinksnichkirche ersmainshotel!" (Höhe Berlin-Charlottenburg).

Ich übertreibe etwas.

Mehr noch als der Alkoholkonsum der Truppe hat mich der schlagfertige Mutterwitz und die Stand-Up-Comedy der männlichen Kegler (hey, Vorurteil! Vielleicht waren's auch Bowler oder so) beeindruckt:

Es ist schlimm genug, wenn im ICE-Großraumabteil permanent Handys rumdudeln (vor allem, wenn man selber kein Netz hat - aber das ist ein anderes Thema...). Das muss man aushalten. Wirklich erschütternd waren jedoch die Reaktionen der Elberfelder Spontankomiker sowie ihr eiserner Wille, denselben Witz dreieinhalb Stunden lang immer wieder aufzusagen, variiert lediglich durch einen ansteigenden Lautstärkepegel und nachlassende Sorgfalt im Umgang mit den Konsonanten.

Um die Wirkung voll zu erfassen, sollte man die Szene vielleicht in Form eines absurden Theaterstücks nachspielen:




Warten auf Bahnhof Zoo


Ein Drama des Absurden in einem überlangen Akt

Von Daniel Dickopf nach einer Idee der "Wuppertal-Elberfelder Kegelköppe von 1979 e.V."







FERENC

DÄN

DIE KEGELGESCHWISTER

HANDY I

HANDY II

HANDY III




Ein ICE-Großraumabteil, dargestellt durch zwei lange Doppelstuhlreihen. Nichtraucher*. FERENC und DÄN sitzen sich gegenüber. Der Rest des Abteils ist leer. Beide schauen aus dem Fenster und lächeln. Entspannte Musik.

FERENC: Gibt es eigentlich noch in irgendeiner anderen Stadt eine Schwebebahn?

DÄN: Weiß nicht.

FERENC: Die ist ja schon geil. Nur doof, dass sie immer über der Wupper langgeht.

DÄN: Hmm. In Wuppertal regnet's immer.

FERENC: Ist echt entspannter als Autofahren. Aber es wird bestimmt noch voller!

DÄN: Ich fahre sehr gerne mit der Bahn.

Beide schauen aus dem Fenster und lächeln. Entspannte Musik.



Der Zug hält, dargestellt durch eine ruckartige Bewegung der Protagonisten - ICEs mit modernster Bremstechnik, aber ganz offensichtlich auch ein Lokführer mit zu wenigen Fahrstunden.
KEGELGESCHWISTER entern das Abteil.

KEGELBRUDER I (laut): Das hier ist unsere!!

DÄN und FERENC schauen sich an.

KEGELSCHWESTER >I>kichernd: hihi...Kofferpasstgarnichdurchhier!



KEGELBRUDER II versucht, Koffer in die Gepäckablage zu heben, schwankt unter der Last des Gewichts oder dem Gedanken an einen Grappa eine Ewigkeit lang hin und her, ohne dass die danebenstehenden KEGELGESCHWISTER eingreifen würden. Sie zeigen aber großes Interesse an dem Vorgang, den KEGELBRUDER II zur allgemeinen Überraschung doch noch erfolgreich abschließt. Stolz und entspannt stellt KEGELBRUDER II sich auf Ferenc' linken Fuß.

KEGELBRUDER II (beugt sich vor): Schullejung!

FERENC: Kein Problem!

DÄN staunt.



KEGELGESCHWISTER haben sich gesetzt und brabbeln fünfzehn Minuten lang mittellaut durcheinander. Es gibt keine Themen, es gibt keine Antworten. Keine der zahlreichen Äußerungen scheint in irgendeinem Zusammenhang mit dem jeweils vorangegangenen Wortbeitrag zu stehen. Trotzdem: Ihre Stimmung ist sehr fröhlich. FERENC und

DÄN schauen aus dem Fenster. Volksmusik.



HANDY I: Didelidelim. Didelidididi. Didelidelim!

Jemand geht dran, das Klingeln verstummt.

KEGELBRUDER III (laut rufend): Teeelefooon!!!!

Kurzes Schweigen.

KEGELGESCHWISTER (im Chor): Hohohahahoaahoaahoaa!!!

DÄN und FERENC schauen sich an.



HANDY II: Diiii Didi Diiidih! (Melodie: "Hey Baby" von DJ Ötzi)

Jemand geht dran, das Klingeln verstummt.


KEGELBRUDER I (laut rufend): Das ist für mich!!!!

Kurzes Schweigen.

KEGELGESCHWISTER (im Chor): Hohohahahoaahoaahoaa!!!

DÄN und FERENC schauen sich an.



HANDY III: Dididi Düüh. Dididi Düüh!

Jemand geht dran, das Klingeln verstummt.

KEGELBRUDER II (laut rufend): Schöne Grüße von mir!!!!

Kurzes Schweigen.

KEGELGESCHWISTER (im Chor): Hohohahahoaahoaahoaa!!!



Die geschilderten Pointen der Handy-Szenen werden im Wortlaut wiederholt. Im Verlauf der 180 Minuten steigt lediglich der Gesamtgeräuschpegel. Das Gelächter der KEGELGESCHWISTER bleibt konstant.

FERENC und DÄN springen entspannt aus dem Fenster. Es ertönt der Root Beer Rag im Original. Vorhang.



Bis hierhin schöne Grüße

vom

Dän

28.02.2001: Mittwoch, 28. Februar 2001, 18:8

Schönen Aschermittwoch zusammen,



an dem ja angeblich alles vorbei ist...was tatsächlich vorbei ist, sind die so genannten tollen Tage, die in diesem Jahr wirklich ziemlich toll waren und künftig offiziell als "superjeile Zick" bezeichnet werden sollten. Eddis Fete an Weiberfastnacht, Clemens' Pahdie am Karnevalssamstag und dann natürlich der Rosenmontagszug in der City - da kann man sich nicht beklagen. Jetzt geht's für uns weiter mit Konzerten, aber Ende März haben wir dann sogar zwei Wochen Urlaub. JAU!



Zur Zeit ist eine neue Fotostory in Arbeit, und zwar von unserer Tour durch den Norden des Landes. Viele mysteriöse Dinge haben sich während dieser einwöchigen Konzertfahrt ereignet, deren systematische Aufarbeitung noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Eines jedoch schon vorab: Die Ostsee im Februar ist ausgesprochen kühl.








Schöne Grüße vom



Dän

11.02.2001: Sonntag, 11. Februar 2001, 0:23

Hoppla, 1:4 gegen Leverkusen verloren, das tat ja dann doch ein bisschen weh. Andererseits: Hätte der Schiedsrichter das Spiel nach 57 Minuten abgepfiffen, hätte der 1.FC Köln mit 1:0 gewonnen. Und wenn Lucio (2), Neuville und Ballack keine Tore geschossen hätten, wäre es ebenfalls 1:0 für den FC ausgegangen. Andererseits: Hätte Köln beim Stande von 1:4 in den letzten dreißig Sekunden der Nachspielzeit noch vier Treffer erzielt, wäre man verdienter Maßen mit 5:4 als Sieger vom Platz gegangen. Noch höher hätte man gewonnen, wenn Leverkusen sich gleich zu Beginn des Spiels den Ball zehn Mal ins eigene Netz gedroschen hätte. Oder wenn sich sieben Leverkusener Feldspieler das Bein gebrochen hätten (man darf ja nur drei auswechseln). War jedenfalls eine verdammt knappe Angelegenheit!



Eigentlich wollte ich ja nur schnell sagen, dass wir von unserer Zwei-Tage-Tour nach Mainz (Konzert, sehr geile Stimmung) und München (Auftritt beim Presseball im Deutschen Theater; zu unserer Verblüffung fast noch geilere Stimmung!) zurück sind. Und, dass wir nächste Woche nach Norddeutschland fahren. Und, dass der 1.FC Köln heute Abend im Prinzip gewonnen hat.



Gute Nacht!

Dän

03.01.2001: Mittwoch, 03. Januar 2001, 21:36


Oops...



Von '81 bis '83 hatten Eddi, Sari, Clemens und ich dieselbe Lateinlehrerin, die die unangenehme, aber wirkungsvolle Ansicht vertrat, ungelernte Vokabeln prägten sich deutlich besser ein, wenn man sie fünf Mal abschriebe. In meinem vorangegangenen Beitrag habe ich mich am Wort "Silvester" dahingehend versündigt, ihm einen Buchstaben unterzujubeln, von dessen Existenz die lateinische Sprache zu ihren Lebzeiten noch gar nicht allzu viel wusste: Ein YPSILON. Damit mir das nie wieder passiert, möchte ich mich im Folgenden mit der Alten Lehrmethode der lieben Frau Jansen selbst kasteien. Achtung:



Silvester is' ohne 'y'

Silvester is' ohne 'y'

Silvester is' ohne 'y'

Silvester is' ohne 'y'

Silvester is' ohne 'y'





Zum Glück gibt es ja Trixi Flügel, die ich ab heute mit dem Spitznamen WISE GIRL ehren möchte, da sie mich postwendend auf meinen verhängnisvollen Irrtum hinwies. Danke, Trixi!



So, was wollte ich denn eigentlich hier? Ach ja:

Filmkritik



Wenn wir mit den WISE GUYS über Kinofilme reden, gibt es das ungeschriebene Gesetz, dass die Pointen nicht verraten werden dürfen, weil vielleicht noch jemand den Film sehen will und von eventuellen Schlusspointen möglichst jungfräulich erwischt werden möchte. Auf bedauerliche Art und Weise fehl schlug diese Verabredung bei "The Sixth Sense" mit Bruce Willis, weil Clemens in naiver Unterschätzung der Kombinationsfähigkeit seiner Mitsänger Eddi und Sari folgendes Statement abgesondert hatte: "Wenn man den Schluss gesehen hat, will man sich den ganzen Film direkt noch mal anschauen und sähe ihn dann wahrscheinlich mit völlig anderen Augen! Mehr sag ich nich'!"

- War auch nicht nötig, denn die beiden wussten dank dieser neutralen Aussage bereits nach den ersten Filmminuten, dass der gute alte Bruce den Mordanschlag tatsächlich nicht ganz so souverän verkraftet hatte. Ich will daher versuchen, nicht zuviel vorweg zu nehmen, zumal die Filme ja noch im Kino laufen.

Wie gesagt, war zuletzt dreimal im Kino, was genau zweimal zu viel war.

Die gute Nachricht ist der Film "Family Man, den ich mir nicht zuletzt dank Eddis lobender Erwähnung reingezogen habe. Es ist ein "FEEL-GOOD-Film" und wie die meisten Hollywood-Streifen nicht allzu ernst zu nehmen. Aber man kann sich wunderbar zurücklehnen und berieseln lassen. Nicholas Cage spielt überzeugend einen Börsen-Star, der sein Single- und Karriere-Dasein ganz und gar ungewollt mit dem vermeintlichen Gegenteil, einem Leben als Familienvater, eintauschen muss. Natürlich ist vieles viel zu schwarz und weiß dargestellt, natürlich weiß man schon bald, wo das ganze Ding hintrudelt, natürlich greifen hier die unverzichtbaren amerikanischen Ideale, und trotzdem ist es einfach ein schönes Filmchen. Weil die Schauspieler gut und Timing & Story rund sind, wird man voll in die Geschichte hineingezogen und braucht während des Filmes nie auf die Uhr zu schauen.

(Ich kann mich übrigens an keinen einzigen deutschen Film erinnern, der eine vergleichbare Wirkung erzielt hätte - obwohl "Family Man" nun auch nicht die Offenbarung ist. Im Idealfall denke ich höchstens: "Für 'nen deutschen Film gar nicht mal soooo peinlich!". Warum ist das bloß so?)



Eine Enttäuschung ersten Ranges war "Meet the parents" ("Vater der Braut" mit Robert de Niro und Ben Stiller). Habe wohl einfach zu viel erwartet. Bei den Schauspielern und der Grundidee - lieber, aber ungeschickter Ben Stiller im Showdown mit dem Schwiegervater in spe (Robert de Niro), einem ehemaligen Agenten - hatte ich fest eingeplant, aus dem Lachen nicht mehr raus zu kommen. Es ist aber auch blöd, wenn die mit Abstand lustigsten Szenen schon komplett in der Vorschau verbraten werden. Schade, hätte ein wesentlich besseres Drehbuch verdient gehabt.



Ziemlich daneben auch "Unbreakable" mit Bruce Willis. Teilweise cool gefilmt, wie immer gute Schauspieler, aber sonst nix. Ein schlechter Abklatsch von "The Sixth Sense" (selber Autor/Regisseur) und eine dermaßen bescheuerte Story, dass man sofort nach dem Ende zu verstehen glaubt, warum die Amis George W. Bush gewählt haben. Und warum das so lange gedauert hat.



Wahrscheinlich spielt es eine große Rolle, in welcher Stimmung und vor allem mit welcher Erwartung man in einen Film geht. Ich versuche immer wieder, vorher gar nichts zu erwarten. Aber das reicht nicht immer - manche Filme sind trotzdem schlecht.



So viel für jetzt,



bis die Tage!



Dän

02.01.2001: Dienstag, 02. Januar 2001, 0:43

Guten Tag zusammen!



Wir hatten mal überlegt, eine Art "Kultur-Seite" einzurichten, auf der wir unsere persönlichen Meinungen zu Kinofilmen, Büchern, CDs und Theater- oder sonstigen Aufführungen loswerden. Wie Ihr bereits gemerkt haben dürftet, gibt es diese Seite immer noch nicht. Aber das soll mich nicht daran hindern, hier mal ein paar zaghafte Rezensionsversuche vom Stapel zu lassen. Vielleicht lassen sich Webmaster Clemens "Das-wäre-eine Sache-von-fünf-Minuten" Tewinkel und WebDesignSpecialAgent Admiral Ferenc "Ferentsch" Husta davon überzeugen, dass eine solche Kultur-Rubrik unsere Homepage erneut um ein Vielfaches voran bringen würde.



Ich beginne heute mit einer Kurzkritik von drei Kinofilmen! Jawoll!! Ich war in den letzten drei Wochen tatsächlich dreimal im Kino!!! Richtig gelohnt hat sich, leider, nur einer der drei Filme Vater der Braut (mit Robert de Niro und Ben Stiller), Family Man(mit Nicholas Cage) sowie Unbreakable (mit Bruce Willis). Aber der Reihe nach:



ACHTUNG, SCHLAFANFALL!!! Ich muss ins Bett, und zwar JETZT! Hey, es ist 0:30 Uhr, und Clemens Sylvesterfete war erst heute morgen um 4:30 Uhr zu Ende. Ich mach diesen Kulturkram ein anderes Mal weiter. Vielleicht morgen.



Gute Nacht zusammen (die Fete war übrigens saugeil!)



Euer

Dän

31.12.2000: Sonntag, 31. Dezember 2000, 19:1

Liebe Co-Zeitzeugen des anbrechenden neuen Jahrtausends!



Habe in den letzten Tagen einige "Guten-Rutsch!"-E-Mails erhalten und prekärer Weise auf keine einzige geantwortet. Deswegen versuche ich einfach an dieser Stelle, offensiv zu kontern:

Selber frohes neues Jahr!!!


Ganz im Ernst: Ich wünsche allen, die das hier lesen, Gesundheit, Glück und ein erfülltes Leben im neuen Jahr, ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen privater wie beruflicher Art, Mut, Wachsamkeit, Spaß und ein keine Wünsche offenlassendes Liebesleben.



Wir sehen uns!



Der

Dän

01.11.2000: Mittwoch, 01. November 2000, 13:42

Guten Tag, liebe Surfer und Gästebuchschreiber,



ja, ich gestehe es:

Das E-Mail-Gewinnspiel war grausam und ungerecht und gemein!



Mit einem persönlichen Wort aus meiner Sicht möchte ich die Diskussion um dieses wider Erwarten unerfreuliche Thema "bereichern" (oder sogar abschließen?).



Mein Auftrag bzw. meine Idee war, die einzigen 10 übriggebliebenen Eintrittskarten für das Fernsehkonzert an diejenigen Fans zu verteilen, die regelmäßig auf unsere Homepage schauen. Da meine Vermutung, dass sich mehr als 10 Leute für diese Karten interessieren könnten, nicht völlig unrealistisch war, und weil ich verhindern wollte, dass unsere Computeranlage im Büro zusammenbricht, habe ich mir ein paar einschränkende Regeln ausgedacht. Jeder durfte nur eine Mail schreiben, und die sollte innerhalb eines bestimmten (kurzen) Zeitraumes abgeschickt werden.



Ursprünglich wollte ich dann die Anzahl der E-Mails durch fünf teilen und so die Gewinner ermitteln (bei 100 E-Mails hätte auf diese Weise der 20., 40., 60....usw. Einsender gewonnen). Das wäre zweifellos "fairer" gewesen.



Schließlich kam ich jedoch zu dem Schluss, ein reines Glücksspiel sei langweilig. Ich vermutete, alle Beteiligten hätten mehr Spaß daran, selbst "kreativ" werden zu können. Dass dieses Spiel mit diesen Regeln zwangsläufig sehr subjektiv ablaufen musste, war eigentlich ja per se klar. Trotzdem hatte ich es bereits in den Spielregeln noch einmal deutlich vermerkt (Ihr erinnert Euch? "Jury...und Notar ist in Personalunion der Dän...der Rechtsweg ist ausgeschlossen"(!!!). Die Art und Weise, wie ich dann die Begründungen für meine - subjektive - Auswahl der Gewinner in dem Artikel auf der NEWS-Seite formuliert habe, sollte dann eigentlich auch den letzten Nörglern klarmachen, dass das Ganze ein Spaß sein und Spaß machen sollte. Ist es wirklich ein Weltuntergang, wenn man trotz eines vermeintlich guten Einfalls die Karten nicht gewinnt? Man kann sich das Konzert ja sogar im Fernsehen anschauen!



Wie auch immer: Ich denke, dass auch manche "Verlierer" Spaß an der Sache hatten. Allerdings werde ich von meinem Vorhaben abrücken, die besten nichtausgewählten Sprüche kommentiert zu veröffentlichen. Denn dann nimmt die Meckerei wahrscheinlich überhaupt kein Ende. Außerdem ist mir seit vorgestern für dieses Unternehmen meine Zeit zu schade. Tut mir leid für alle "guten Verlierer", aber ich hab jetzt irgendwie keine Lust mehr, sorry.



Clemens programmiert gerade an einer Abstimmungsseite; eine der Fragen wird dann vielleicht mal sein, ob wir bei "Gewinnspielen" generell wieder das Zufallsprinzip walten lassen sollten. Ursprünglich hatte ich die Idee, vielleicht einmal im Monat mit einer "kreativen E-Mail-Frage" irgendwas zu verlosen - Eintrittskarten, CDs etc.

Das macht aber nur dann Sinn, wenn es den Leuten Spaß macht und nicht, wenn es sie aufregt und dazu treibt, über die Gewinner herzufallen.



Bis die Tage!



Dän

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