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Eddis Blog

10.01.2000: Montag, 10. Januar 2000, 14:24

ENDLICH habe ich die Arbeiten zum WISE GUYS SONG BOOK abgeschlossen! Heute morgen habe ich die Druckvorlagen bei einer bekannten Kölner Druckerei abgegeben, und ab Donnerstag, den 20. Januar, kann das Heft zum Preis von DM 38,- über unseren Internet-Shop oder bei Konzerten gekauft werden.



Es ist wirklich ein Riesen-Haufen Arbeit gewesen, die Lieder zusammenzustellen und alle so hinzubekommen, dass das Druckbild halbwegs einheitlich ist und die Töne stimmen. Schließlich verändern wir bei den Proben (oder bei Konzerten) so manches an den Arrangements, und das muss dann erst mal nachgetragen werden. Ganz zu schweigen von den Akkordsymbolen, die ich bei jedem Lied hinzugefügt habe!



Ein Inhaltsverzeichnis findet ihr im Rahmen der "NEWS"-Rubrik auf der Titelseite.





Ansonsten allen ein Frohes Neues Jahr!

20.12.1999: Montag, 20. Dezember 1999, 18:7

Großes Kompliment an das Publikum, das uns gestern im Maritim-Hotel sah:

Trotz völlig überteuerter Karten (Wir haben das Konzert nicht selbst veranstaltet, und das tut uns jetzt aus diversen Gründen sehr leid!!), trotz der Tatsache, dass alle Zuschauer QUER zur Bühne (an Tischen) sitzen mussten und sich darum permanent den Nacken verrenken mussten, trotz der horrenden Getränkepreise - die sich aus Hotelpreisen (Bier 5,-) plus Senftöpfchen-Aufschlag (Bier 3,-) zusammensetzten (Bier 8,-), haben diese Leute es geschafft, eine sehr angenehme Konzertatmosphäre für uns zu schaffen. Vielen Dank!

Falls wir uns vorher nicht mehr sehen: Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr! Ich fahre zu beiden Festen nach England und besuche dort meine diversen Geschwister. Falls jemand am Donnerstag um 15:14 Uhr mit dem D-Zug nach Brüssel fährt, kann er (oder lieber sie) ja mal nach mir Ausschau halten!



Eddi

13.12.1999: Montag, 13. Dezember 1999, 15:15

Endlich mal wieder etwas freie Zeit... zwei Tage, um die Weihnachtsgeschenke zu besorgen, die Bude aufzuräumen, meine Weihnachts- und Silvesterfahrt nach England zu organisieren, das Notenheft weiterzumachen, etc. pp.

Ob das reicht?



Jedenfalls reicht es nur für diesen kurzen Eintrag.



Eine schöne Adventszeit mit (für meinen Geschmack) möglichst wenigen Weihnachtsmärkten wünscht Euch Eddi

28.11.1999: Sonntag, 28. November 1999, 16:54

Hallo Surferinnen und Surfer weltweit.



Zur Zeit arbeite ich mit großem Ernst und hohem Einsatz an dem Notenheft, das bald im Eigenverlag erscheinen wird.

Ich habe mich entschlossen, die Millionenangebote der großen Verlage in den Wind zu schlagen und stattdessen euch, den treuen Fans, die ORIGINAL-ARRANGEMENTS von VIERZEHN unserer GRÖSSTEN HITS zugänglich zu machen.

Leider sind die echten Original-Arrangements größtenteils rein optisch sehr hässlich. Daher gilt mein Augenmerk z.Zt. dem Verschönern alter Notensätze.

Wer noch zu Weihnachten dieses Heft verschenken will, sollte sich darauf einstellen, dass es zwar eventuell klappen könnte, dass ich aber keine Garantie dafür abgeben kann. Daher solltet ihr euch im Gutscheine-Malen gedulden.

Frohen Ersten Advent, Euer Eddi

17.11.1999: Mittwoch, 17. November 1999, 2:29

Monas Kommentar zu der Stellenausschreibung ... das ist doch völlig abwegig. ODER?!

09.11.1999: Dienstag, 09. November 1999, 16:57

Liebe Freunde der heißen Musik!



Jetzt habe ich mal ein paar Minuten Zeit, um hier ein bisschen Quatsch reinzuschreiben. Von den neuen Fotos, die wir letzte Woche gemacht haben - Pressefotos, Autogrammkarten und andere nette Überraschungen - darf ich an dieser Stelle nichts sagen. Das hat mir nämlich der Daniel verboten. Und der ist nun mal der Chef. Wenn der sagt: "Wir rauchen jetzt mal eine", dann - tja, dann rauchen wir eben eine. Genauso läuft es bei den Liedern. Wenn er sagt: Ich hatte da so eine Idee, ein Schlager, der eine Frau besingt, die aus Düsseldorf kommt - dann kommt da eben ein Lied raus wie Nein, Nein, Nein! (Wer das noch nicht kennt, sollte zu einem Konzert kommen oder in den nächsten Wochen hier auf die Homepage gucken.)



Was vielleicht interessanter ist: Ich bin jetzt guter Dinge, dass das lang-ersehnte Notenheft mit den absoluten Knaller-Tophits der WISE GUYS im Original-Arrangement demnächst erscheint. Also noch dieses Jahr. Ich arbeite da jetzt selber dran. Neuigkeiten wie immer auf dieser Seite.



Auf Wiedersehen.

08.11.1999: Montag, 08. November 1999, 15:24

Hallo zusammen, nach langer Zeit melde ich mich endlich mal wieder. Auf den Autofahrten zu den Auftritten kriegen wir ja von Daniel immer einen drauf, weil wir uns so selten hier eintragen. Er hat wie immer Recht.

Irgendwie ist es aber so, dass ich in den letzten Wochen zu gar nichts gekommen bin außer Musik machen - wir geben ja bald wieder eine neue Scheibe raus, mit nur vier Titeln, aber ich bin sehr zufrieden mit den Aufnahmen.

Wenn ich dann mal dazu komme, Sonntags mittags meine Eltern anzurufen, war es schon viel. Und so mußte diese Seite leiden und alle, die es interessiert, wie es mir geht.

Auch jetzt bin ich schon wieder auf dem Sprung, und zwar zum Gesangsunterricht nach Bonn. Also: Alles Gute und bis bald!

10.09.1999: Freitag, 10. September 1999, 14:38

Hallo zusammen, ich habe mich ja ziemlich lange nicht mehr hier gemeldet.

Ich wollte mal erzählen, wieviel Spaß mir im Moment der "Job" Wise Guys macht:



Sehr, sehr, sehr viel.



Abgesehen davon, dass man immer wieder nette Leute kennenlernt und wir uns auch miteinander z.Zt. richtig gut verstehen, macht das Musizieren immer mehr Spaß.

Das liegt bei mir sicher daran, dass ich neuerdings endlich wieder Gesangsunterricht nehme. Das hat zur Folge, dass ich (schon jetzt, nach fünf Gesangsstunden) nach Konzerten nicht mehr so abgesungen bin, sondern entspannt das Singen genießen kann. Das war vorher eine Zeit lang nicht der Fall: Da habe ich dann häufig ein bisschen davor gezittert, wieder ein Konzert durchstehen zu müssen, ohne heiser zu werden.

Dazu kommen die neuen Stücke, die einfach dafür sorgen, dass was Neues auf der Bühne passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, jahrelang immer wieder dasselbe Programm zu singen, wie es angeblich die Sechszylinder tun. Das würde mich wahnsinnig machen! Aber wir haben ja zum Glück unseren Daniel, der immer wieder auf unglaubliche Gedanken kommt und diese in Lied- und Reimform bringt.



Jetzt muss ich weg. "Take care", Grüße von

Eddi

12.07.1999: Montag, 12. Juli 1999, 16:18

Kleine Info an unsere Internet-Gemeinde:



Der Wise-Guys-Urlaub hat begonnen. Kralle (unser Ton-Ing.) und Daniel sind zusammen mit ihren Freundinnen nach Holland segeln gefahren; Sari ist für drei Tage mitgefahren, bleibt aber ansonsten in Köln; Clemens hat gerade Sonja (die außerdem in unserem Büro arbeitet) geheiratet, bleibt aber in Köln, weil sich beide auf das Examen vorbereiten müssen; Ferenc ist mit seiner Meike für zwei Wochen in Ägypten "abgetaucht"; und ich werde ebenfalls hauptsächlich in Köln bleiben, aber auch wohl ein paar Tage nach England fahren, um dort Geschwister sowie Shakespeare-Theater zu besuchen.

In der Zwischenzeit kann ich den Escher See, Nähe A57 Abfahrt Chorweiler, sehr empfehlen.



Herzliche Grüße von Eddi.

23.05.1999: Sonntag, 23. Mai 1999, 13:14

Guten Tag.

Ich wollte mal allen frohe Pfingsten wünschen. Ich weiß nicht, ob mir etwas wirklich Witziges einfällt, deshalb drucke ich an dieser

Stelle einfach mal ein kleines Erlebnis ab, das wir vor etwa einem Jahr hatten. Liebe Grüße von



Eddi.

P.S. Bitte den falsch formatierten vorigen Beitrag ignorieren.





„Die Wise Guys bitte zum Soundcheck auf die Bühne!“

Normalerweise brachte dieser Satz uns nicht zum Lachen. Diesmal erschallte er über die Saalanlage der Kölner Sporthalle. „Dat Letzte ... tschüss Sporthall“ war der Name der Veranstaltung, mit der der beliebte Konzertsaal verabschiedet und den Abrißbirnen übergeben werden sollte. Bei einer solchen Show dürfen in Köln Gruppen wie die Höhner und die Bläck Fööss natürlich nicht fehlen. Die Wise Guys wurden erst relativ spät angefragt, und wir waren ziemlich erfreut darüber, erstmals (leider auch zum letzten Mal) in der Sporthalle auftreten zu können.

Hannes Schöner, unser CD-Produzent und Mitglied der Höhner, kannte den Hauptverantwortlichen für „tschüss Sporthall“ und hatte einige Tage vorher die Vermutung geäußert, daß die Organisation chaotisch werden könnte. Sicherheitshalber verabredeten wir uns also bereits um viertel vor drei in meiner Wohnung in der Rubensstraße, obwohl der Soundcheck erst für vier Uhr geplant war. Mit von der Partie waren selbstverständlich Kralle, unser Mischer, und Uwe, der normalerweise unsere CDs aufnimmt. Er war bei diesem Konzert dafür verantwortlich, im Ü-Wagen des WDR unseren Ton zu fahren. So konnten wir hoffen, daß im unwahrscheinlichen Fall einer Übertragung unseres Auftritts die Fernsehzuschauer mit dem Klang der Wise Guys zufrieden sein würden.

Daniel und ich hatten an diesem Tag bereits einige Stunden mit dem Arrangieren neuer Lieder in meiner heillos unordentlichen Wohnung zugebracht. Uwe kam eine Viertelstunde zu spät und verbreitete den starken Duft von Rasierwasser, hinter dem sich erfolglos eine Alkoholfahne zu verbergen versuchte. Wie Uwe später Daniel und mir in seinem alten BMW auf dem Weg in die Sporthalle erläuterte, waren am Abend vorher noch zehn Leute vor seiner Tür erschienen. Er wollte sich eigentlich gerade schlafen legen, denn war es fünf Uhr morgens. Im Zustand völliger drogenbedingter Willenlosigkeit mußte er während der Feierlichkeiten in seiner Wohnung dann sehenden Auges gewahr werden, daß ihn „eine Alte pflückte“. Seine Verspätung kam nun daher, daß er sich am nächsten Morgen etwas länger schlafend gestellt hatte, bis sie verschwunden war und ihn nicht mehr nach seiner Telefonnummer fragen konnte.

Jedenfalls waren wir bereits um halb vier in einer Sporthalle, in der die Beleuchtung und die Dekoration nicht danach aussahen, als würden sie innerhalb der nächsten halben Stunde fertig werden und einen Soundcheck ermöglichen. Ein Blick auf die aushängenden Ablaufpläne bestätigte immerhin unseren Soundcheck um sechzehn Uhr; als nächste Gruppe war um siebzehn Uhr „Theo Torfs Big Band“ eingeplant.

Das Organisieren von Kaffee nahm eine knappe halbe Stunde in Anspruch. Wir irrten auf der Suche nach der Kantine oder einem Kaffeeautomaten in verschiedenen Kleingruppen durch die Katakomben der Sporthalle. Schließlich entdeckten wir die Kaffeemaschine dort, wo wir zuerst in den Innenraum hereingekommen waren. Gegen sechzehn Uhr setzten wir uns dann auf ein paar Sitze in dem großen Saal, um vor Beginn unseres Soundchecks ein paar interne Fragen zu klären. Währenddessen fanden sich allmählich die ersten Mitglieder von Theo Torfs Big Band auf der Bühne ein, und es erklangen Posaunen, Saxophone und Trompeten. Kralle versuchte sich mit dem technischen Personal der Sporthalle abzusprechen, und Uwe stierte gedankenleer vor sich hin. Als die Techniker nun auch Musikaufnahmen in den Saal einspielten, begann der Lärmpegel an unseren Nerven zu zehren.

Wir beschlossen also, den unsicheren Weg in die Kantine auf uns zu nehmen, um dort in Ruhe unsere Termine besprechen zu können. Ein Regieassistent der Sporthalle begrüßte uns, als wir aufstanden, und wir nahmen die Gelegenheit, ihn zu fragen, wie lange es denn noch bis zum Soundcheck dauern würde. „Etwa eine halbe bis Dreiviertelstunde“ sagte er in entschuldigendem Tonfall. Im gleichen Augenblick hörten wir aus dem Lautsprecher den Satz „die Wise Guys bitte zum Soundcheck auf die Bühne“.

Der Soundcheck selbst ist dann Routine: Erst mal eine Dreiviertelstunde herumstehen, bis die Techniker alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt haben (der Regieassistent hatte doch Recht). Saris Mikrophonsender funktioniert lange Zeit gar nicht. Ferenc, der als einziger auf „In-Ear-Monitoring“ zurückgreift, hat hauptsächlich Störgeräusche im Ohr. Die Bühnenmonitore klingen dagegen besser: Das gelegentliche ozeanische Rauschen stört eigentlich nicht, sondern verbreitet eine besondere Atmosphäre. Der WDR macht keine Kameraprobe, verspricht aber, beim Auftritt selbst keinen wichtigen Einsatz zu verpassen. Uwe hat im Ü-Wagen mehr Brummen als Gesang auf den Kanälen. Währenddessen hängt uns die ganze Zeit Theo Torfs Big Band im Nacken, die überraschend noch vor uns Soundcheck machen will, obwohl sie noch gar nicht ganz verkabelt ist. Einer der Saxophonisten wirft uns lautstark vor, er müsse spätestens um viertel vor fünf weg.

Was Kralle uns aus etwa sechzig Metern Entfernung vom Haupt-Mischpult aus zuruft, können wir nicht hören, denn bei dieser Veranstaltung ist eine Mikrophonverbindung vom Mischpult zur Bühne sicher überflüssiger Luxus. Wir können nur erahnen, daß er sagt: „Ihr müßt ruhijer werden.“

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