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vor 06.04.2009: Unser Trip nach Dresden - die Fotostory


Fernsehen ist anstrengend...

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Am heiligen Sonntag hatten wir immerhin schon um 9:00 Uhr den ICE ab Köln Hbf genommen, um pünktlich zur ersten Probe in Dresden zu sein. "Da fahren wir mal lieber mit dem Zug - ist weniger anstrengend, umweltfreundlicher und außerdem stehen wir dann nicht im Stau!".
Planmäßig wäre ein Umsteigen in Frankfurt gewesen, das allerdings ausfiel, weil wir eine halbe Stunde zu spät dort ankamen und der Anschluss-ICE bereits ohne uns losgefahren war.


Der ICE is wech...Ferenc und Clemens schwellen die Halsschlagadern, Eddi weint und Sari versucht, sich mit einem Frustkauf zu beruhigen: Einer Tüte Mäusespeck vom Bahnsteigsautomaten. Dän ist gezwungen, diese traumatische Situation für die Nachwelt im Bild festzuhalten.



Ein kurzer fachmännischer Check der nächsten Verbindungen lässt keinerlei Zweifel offen:



Der nächste ICE fährt in zwei Stunden. Wir versuchen per Handy, uns bei Bahnchef Mehdorn persönlich zu beschweren, aber er ist angeblich nicht zu erreichen, weil er seinen Anschlusszug in Hamm verpasst hat, nachdem die rechte vordere Zugstute einen Fußbruch erlitten hatte.



Wir verkürzen uns die Wartezeit in der malerischen Frankfurter Innenstadt mit einem Besuch des indischen Restaurants "The Gay Lord" (übersetzt "Der schwule Fürst"). Eddi belehrt uns, dass "gay" früher "fröhlich" geheißen habe, stößt damit aber auf taube Ohren...



...da Ferenc sich mit seinem neuen ALDI-Notebook beschäftigt.



Die Weiterfahrt im ICE von Frankfurt nach Dresden steht ganz im Zeichen intensiver Gespräche...



...und abwechslungsreicher Kommunikation. Die Erkenntnis, dass auch dieser zweite ICE inzwischen 35 Minuten Verspätung hat,...



...kann uns alte Bundesbahn-Hasen nicht mehr aus der Fassung bringen. Ferenc hat davon ohnehin nichts mitbekommen...



...weil er soeben eine neue Funktion an seinem ALDI-Notebook entdeckt hat. Die schönste Begegnung in diesem Zug ist aber zweifellos das Vorbeischleichen eines Bahnangestellten, der für die Entsorgung des Abfalls zuständig ist: Auf seinem Namensschild steht doch tatsächlich 'E.Unzeitig'. Spontan wählen wir Herrn Unzeitig zum Bahn-AG-Mitarbeiter des Jahres.
Aufgrund unserer satten Verspätung hat die Autovermietung in Dresden-Neustadt bereits geschlossen. Der bestellte Mietwagen muss leider auf uns verzichten - bezahlen müssen wir ihn wohl trotzdem. Aber die Deutsche Bahn AG hat vorgesorgt: Als besondere Serviceleistung steht direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs ein Haufen Taxis (bzw. Taxen) rum.



Mit dem Taxi geht's direkt in die Dresdener Messehalle zur Probe für die Fernsehshow. Wir sind fast drei Stunden zu spät. In der Kantine des MDR treffen wir unsere Techniker Igor Kavulek und Reinhard Klose. Die Wiedersehensfreude wird getrübt, als die beiden uns hämisch vorrechnen, dass sie mit dem Auto von Köln nach Dresden nur die Hälfte der Zeit gebraucht haben. Wir beschließen, beide sofort zu feuern. Allerdings erst nach der Sendung. Wir sind doch nicht blöd.
Die Probe dauert zwei Stunden; wir werden freundlicher Weise vom "Shuttle"-Service (Auto-Fahrdienst) in unser Hotel gebracht. Auf dem Weg dorthin beantwortet der freundliche MDR-Mitarbeiter unsere Frage, was man denn am Sonntagabend in Dresden noch unternehmen könne, mit einem entschiedenen "gar nichts!" in breitestem Sächsisch. Daher beschließen wir, den Abend an der Hotelbar zu beschließen.


Am nächsten Tag bleibt uns etwas Zeit für einen Stadtbummel. Dabei versetzt uns der gerade im Aufbau befindliche Weihnachtsmarkt in eine festliche, aber nachdenkliche Stimmung, und beschließen, Erinnerungsfotos fernab der hinlänglich bekannten Hochglanz-Ästhetik zu machen...



...was uns auch eindrucksvoll gelingt: Sari und Clemens vor einem Plattenbau. Es muss vor der Wende in Dresden unglaublich viele Plattenfirmen gegeben haben.



Andere Dresden-Fotos geraten uns hingegen etwas langweilig...


Der Tag der Fernsehshow selbst steht ganz im Zeichen des Wartens. Um 15:00 Uhr treffen wir im Studio in der Messehalle ein und haben bis 20:15 Uhr verschiedene Proben, die insgesamt 10% der Zeit in Anspruch nehmen. Den Rest der Zeit verbringen wir in unserem luxuriösen Aufenthaltsraum: Unsere Garderobe ist, wie alle anderen, ungefähr sechs Quadratmeter groß und äußerst gemütlich.

Ferenc beschäftigt sich mit seinem neuen ALDI-Notebook.



Auch Sari, Clemens, Igor und Reinhard beschäftigen sich mit Ferenc' neuem ALDI-Notebook, denn dort beginnt soeben der Film "Mars attacks!", den Ferenc als DVD in sein neues ALDI-Notebook geschoben hat...



...und schließlich beschäftigen sich auch die Kollegen der Kölner Rockband "Brings" mit Ferenc' neuem ALDI-Notebook, was unsere Garderobe noch gemütlicher macht. Sage noch einer, Computer zerstörten die Kommunikation!


Hinter den Kulissen trifft Sari auf den Standesbeamten, der ihn verheiratet hat und der ebenfalls in der Show zu Gast sein wird.



Weitere gute Bekannte aus Köln: Tünnes und Schäl (auf dem Bild im Hintergrund).



Igor, Reinhard und Ferenc beschäftigen sich in der Zwischenzeit mit Reinhards altem Notebook, das er allerdings irgendwo anders gekauft hat.



Reinhard sorgt während der Show im Ü-Wagen für die richtige Mischung des Sounds, während Igor für die Beschallung im Studio zuständig ist. Hier freut sich Reinhard, dass man ihm das Mischpult an die Wand genagelt hat. Ist für ihn mal was Anderes.



Die Show ist vorbei. WDR und MDR laden zum Empfang bei Sauerbraten, Kölsch, Pils, Reibekuchen und Würstchen. Hier beschäftigt Ferenc sich gerade mit seinen Freunden und mit Peter Brings von "Brings".



Die Party wird immer lustiger: Igor, Dän (mit Gabel) und Reinhard tanzen Sirtaki.



Eddi mit Kingsize Dick, bekannt von der CD "WISE GUYS live".



Eddi mit Fritz Pleitgen, dem Intendanten des WDR, der ihm im Gespräch sagt, wir seien "einer der Höhepunkte der Show" gewesen. Wenn das mal keine hohe Auszeichnung ist...


Gruppenfoto mit dem Tanzpaar der Prinzengarde (Regimentstochter, oder so ähnlich, und Tanzoffizier, ebenfalls oder so ähnlich). Heimweh nach Köln kommt jedenfalls nicht auf.



Der Abend klingt an der Hotelbar aus, und zwar mit Liedern von Brings,...



...den WISE GUYS...



...und Wicky Junggeburth, der einige richtig lustige Lieder sang, während Herr Antwerpes...



...diesmal nur zuhört und vielleicht über sein neues Lebensmotto nachdenkt ("Moderieren geht über regieren"). Jedenfalls singt er nicht.



Als es dann richtig spät geworden ist, setzt sich Kai Engel von Brings (übrigens der Sohn von Tommy Engel) noch an das Piano. Wenn die Erinnerung nicht trügt, spielen wir überwiegend Beatles- und alte Bläck-Fööss-Lieder...



...und Ferenc beschäftigt sich erstmals mit Kunstfotografie: Eine Portraitstudie von Christian Blüm, Drummer bei "Brings" (mit denen wir übrigens, wie man sieht, jede Menge Spaß hatten - und vielleicht sogar irgendwann mal was zusammen machen wollen...).



"Superjeile Zick"!



Dieses Bild muss irgendwann kurz vor Feierabend entstanden sein...am nächsten Morgen ging's dann wieder nach Kölle, wobei ein bis zwei von uns geringfügig verstrahlt wirkten.
Dass wir auf dem Rückweg in Frankfurt erneut den Anschlusszug verpassten (und zwar um 4 Minuten), deshalb eine S-Bahn nach Mainz nahmen, dort in einen normalen IC stiegen und insgesamt eine Stunde zu spät in Köln waren, dürfte ja keinen mehr ernsthaft überraschen, oder?





vor 06.04.2009: “Crossover”: Die WISE GUYS im Kabarett-Doppelpack

22.1.: Mit Kleine & Linzenich im Schauspielhaus
23.1.: Mit Tom van Hasselt in der "Comedia"

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Es macht uns zwischendurch immer wieder großen Spaß, die üblichen Pfade zu verlassen und neue Dinge auszuprobieren. Wie es Zufall und Terminkalender gemeinsam entschieden haben, laufen wir nun gleich zweimal innerhalb von zwei Tagen "querfeldein":

Am 22.1. treffen wir zunächst das Kabarett-Duo Kleine & Linzenich im Kölner Schauspielhaus. Nachdem wir uns im Rahmen zweier Gala-Auftritte kennengelernt hatten, waren die beiden später zu Gast in unserer Talkshow "Kölsch, Kultur & Überraschungen; danach veranstalteten wir einen gemeinsamen Kleinkunstabend in Erftstadt.

Die Show im Schauspielhaus heißt SingSang & WortKlang - WISE GUYS vs. Kleine & Linzenich. Der auf den Plakaten abgebildete Boxhandschuh und das "versus" haben dabei ihren Sinn: Wir werden uns einen Schlagabtausch liefern, gewissermassen verbale und musikalische Tiefschläge austauschen, im Kampf um die Gunst des Publikums und um das eigene Ego. Denn das gegenseitige "In-die-Pfanne-hauen" - bei allem Respekt und in kultivierter Form natürlich - zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte unserer Bekanntschaft mit Kleine & Linzenich. Zwar attackieren die beiden sich in ihrem Programm auch untereinander mit harten Bandagen, und bei uns muss der Ferenc ja gelegentlich mal kleine Seitenhiebe einstecken - aber sobald beide Ensembles aufeinandertreffen, sind alle internen Kämpfe vergessen. Dann arrangiert man sich intern und ist plötzlich ein Herz & eine Seele...
Gemeinsame Themen und inhaltliche Übereinstimmungen beider Ensembles gibt es überdies genug - wir sind selbst sehr gespannt und freuen uns auf diesen besonderen Abend!

Einen Tag später steigt dann die zweite "SPEZIALACAPPELLAKABARETTSHOW" - diesmal in der Comedia Colonia: Dabei teilen wir uns einen Abend mit dem jungen Kabarettisten Tom van Hasselt. Dessen Programm Jenseits von Tuten und Blasen" hatten einige von uns im Atelier-Theater gesehen und waren so begeistert, dass wir mit Tom ins Gespräch kamen. Dabei stellte sich heraus, dass er noch sehr mir seinem Status als "Geheimtipp" zu kämpfen und manchmal nur wenige Zuschauer in seinen Shows hat - schwer nachzuvollziehen, denn sein Programm ist richtig gut (siehe auch unten stehende Kurzkritik). Wir sind überzeugt davon, dass WISE-GUYS-Hörer auch mit Toms Darbietung eine Menge anfangen können. Mit unserem gemeinsamen Abend wollen wir Tom van Hasselt ein bisschen dabei helfen, sich einem größeren Publikum zu präsentieren; diese Idee scheint auch zu funktionieren, denn die "Comedia" ist ausverkauft. Tom van Hasselt und wir spielen jeweils Kurzfassungen unserer Programme. Selbstverständlich wird es auch ein paar gemeinsame Lieder geben - und vielleicht findet demnächst ein Tom-van-Hasselt-Song als A-cappella-Arrangement den Weg in unser Konzertprogramm.

Hier noch mal der ältere Artikel über Tom van Hasselt:

Genial: Tom van Hasselts "Jenseits von Tuten & Blasen"
Da wir im Moment etwas weniger Konzerte geben, weil Sari ja bekanntlich bis Dezember im Examen steckt, bietet sich den Nicht-Uni-Gestressten unter uns die sonst seltene Gelegenheit, selbst als Gäste andere Konzerte und Veranstaltungen zu besuchen. "Glück gehabt!", kann man da nur sagen, denn auf diese Weise gerieten Clemens, Eddi und ich vor ein paar Tagen im Kölner Atelier-Theater in ein Kabarett-Soloprogramm, das es wirklich in sich hat:

"JENSEITS VON TUTEN & BLASEN"

Der Künstler, der uns so nachhaltig beeindruckt hat, heißt Tom van Hasselt, ist erst 22 Jahre alt und studiert (noch?) an der Kölner Musikhochschule. Er präsentiert durchweg selbstkomponierte und -getextete Lieder (manche davon richtige "Knaller"), bei denen er sich selbst am Flügel begleitet, und verknüpft diese mit gesprochenen Texten, die keine Ansagen sind, sondern eine echte dramatische, ironische, besinnliche, manchmal auch einfach "nur" lustige (kurz: packende) Handlung darstellen.

Das Programm beginnt mit der These, dass das Kabarett tot sei - und dass man sich zur "Leichenbeschau" versammelt habe. Van Hasselt zieht sein Publikum anschließend zwei Stunden komplett in seinen Bann. Die unglaublichen Umstände des Dahinscheidens des Kabaretts, bei denen ihm selbst natürlich eine Schlüsselrolle zukommt, werden temporeich, unterhaltsam und auf einem unglaublich hohen Niveau geschildert, und der begeisterte Zuschauer bleibt am Ende etwas ratlos zurück: Tom van Hasselt, dem man jedes Wort seiner unglaublichen Geschichte abkaufen muss, verkündet den Tod des Kabaretts - in dem er selbst seine Wiedergeburt beweist. Denn an ein lebendigeres Soloprogramm wird man sich nicht erinnern können, wenn man sich jenseits von "Jenseits von Tuten & Blasen" befindet.

Tom van Hasselt ist ein hervorragender Komponist und Pianist, ein sympathischer Entertainer und ein guter Sänger. Seine Qualitäten als Texter muss man mit einem Wort beschreiben, das man gerne neudeutsch oder in seiner ursprünglichen Bedeutung interpretieren darf: Genial.
Der Kabarettist, der bereits zwei Kleinkunstpreise gewonnen hat (dass seine Kunst alles andere als "klein" ist, werden Sie schnell feststellen), wird irgendwann richtig bekannt und eine feste Größe auf deutschen Bühnen werden, daran gibt es nicht den leisesten Zweifel. Im Augenblick hat er noch das Problem, ein "Geheimtip" zu sein. Wir hoffen, dass sich das möglichst zügig ändert.
Am liebsten würden wir alle, die Spaß an intelligenter Unterhaltung haben, zu einem Besuch dieses Programms zwingen. Da wir das so aber nicht realisieren können, sprechen wir lediglich unsere ausdrückliche Empfehlung aus!






vor 06.04.2009: Neujahrsgrüße von den WISE GUYS

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Frohes neues Jahr, liebe WISE-GUYS-Fans, -Hörer und -Surfer! Wir hoffen, dass Ihr uns auch im neuen Jahr gewogen bleibt und dass wir zusammen weiterhin so viel Spaß haben wie bisher; dass wir beim Open-Air im Kölner Tanzbrunnen vielleicht sogar noch mehr Leute zusammenkriegen als letztes Mal, und dass die neue CD vielleicht wieder in die Charts kommt. Naja, wir wollen nicht zuviel verlangen. Denn wir wissen: Für solche Erfolge könnt nur Ihr sorgen!


Frohes neues Jahr, liebe (Fan-)Brief- und Mailschreiber! Wir lesen alles, was Ihr uns schreibt, können aber leider nicht immer auf alles antworten. Nicht den Mut verlieren! Es ist ja wieder ein ganzes Jahr Zeit!


Frohes neues Jahr, lieber Kölner Stadtanzeiger! Vielleicht gehen wir ja bald mal zusammen ein Kölsch trinken. Und vielleicht finden wir dann gemeinsam Wege, dass Ihr unsere ausverkauften Konzerte nicht wieder - oops! - vergesst. Eure Leser möchten gerne wissen, was in Köln abgeht.


Frohes neues Jahr, lieber Manfred "Manni" Koertgen! Dein Gedicht hat uns zwei Monate lang viel Freude bereitet. Im neuen Jahr fliegt es leider raus. Vielleicht fällt Dir ja was Neues ein!


Frohes neues Jahr, liebes Berlin! Wir kommen wieder bei Dir vorbei, Anfang März. Du platzt zwar langsam aus allen Nähten und nimmst Dich gelegentlich ein bisschen zu wichtig, aber das ist nicht Deine Schuld. Das haben größtenteils die Exilrheinländer zu verantworten. Und direkt neben Deinem "Tränenpalast", in dem wir Dir was vorsingen werden, gibt's die "StäV", und da gibt's Kölsch vom Fass, deshalb: 'N guten Rutsch, Berlin!


Frohes neues Jahr, liebe Wettergötter! Dass es bei uns in Köln im Sommer keine Sonne und im Winter keinen Schnee gibt, ist zwar schade, aber wir haben uns damit abgefunden. Man kann ja nicht alles haben, wenn man schon in der schönsten Stadt der Welt leben darf. Aber macht uns doch am 27.Mai mal eine Freude. Wir hätten gerne 25°C, strahlend blauen Himmel und Windstille. Zu viel verlangt? Den Rest des Jahres könnt Ihr dann wieder Dienst nach Vorschrift schieben.


Frohes neues Jahr, lieber 1.FC Köln! Du hast uns jetzt schon zu zwei Liedern "inspiriert" - weil Du ab- und dann wieder aufgestiegen bist. 2001 brauchst Du uns kein neues Liedmaterial zu liefern. Bleib doch einfach nur ganz still, heimlich und leise in der 1.Liga. Platz 14 wäre völlig O.K.! Darüber schreibt man dann zwar keine Songs, aber man freut sich.
Ach ja:
Frohes neues Jahr, liebe Gladbach-Fans! Euch steht ja ein Superjahr bevor: Aufstieg, Pokalendspiel und UEFA-Cup! Das wär's doch für Euch! Wir gönnen es Euch, denn ein guter Freund von uns ist Gladbach-Fan. Und der wäre ziemlich ungenießbar, wenn das Realistische doch noch passieren sollte: Platz 4 in der Liga und Aus im Pokalhalbfinale....wir stellen Euch ein Kerzchen im Dom auf (nicht wahr, Ralf? Gell, Joachim?)!


Frohes neues Jahr, liebe Leute von Pavement Records! Unsere erste richtig gute Plattenfirma. Nette Leute. Klare Aussagen. Gute Atmosphäre. Wir hoffen, dass Ihr 2001 richtig großen Erfolg habt. Wer CDs von Pavement Records schwarz kopiert, ist doof!


Frohes neues Jahr, liebes Pantheon in Bonn! Wir sehen uns 2001 erst im Dezember wieder, weil wir vorher so viel durch die Gegend (Deutschland) gurken und weil wir außerdem am 6.Mai in der großen Beethovenhalle auftreten. Wir werden Euch vermissen, vor allem Olly, Rita, Steini und Uta.


Frohes neues Jahr, liebe Inspiration, Muße und Muse! Schau doch bitte weiterhin regelmäßig bei uns vorbei. Die Termine haben wir Dir ja schon gefaxt. Du weißt schon...die neue CD!


Frohes neues Jahr, lieber Van von Toyota! Wir werden Dich 2001 mehr durch die Gegend bugsieren - bzw. Du uns - als im letzten Jahr. Es sei versprochen, dass wir auch in Zukunft in Dir nicht rauchen werden, aber mal ein Bierchen für die Hinterbänkler auf'm Konzertheimweg muss schon drin sein. Wir wollen dafür auch keinen Müll mehr in Dir liegenlassen. Nie wieder! Versprochen!!


Frohes neues Jahr, liebe Entzündungen im Rachenraum! Es gibt viele Leute, die gar nicht mal unbedingt sooo böse sind, wenn Ihr sie für ein paar Tage von der Arbeit abhaltet. Wir gehören 2001 definitiv nicht zu dieser Gruppe. Nein, auch nicht im Urlaub!!!


Frohes neues Jahr, liebes Pavement-Studio in Bergisch Gladbach! Wir werden im April und im Sommer eine Weile bei Dir einziehen. Ist das O.K.? Wir werden auch ganz bestimmt nicht leise sein! Wenn Du Dich bis dahin noch vorbereiten willst: Schön wäre ein Premiere-World-Abo, ein Whirlpool und eine Standleitung zur Pizza-Company! Aber mach Dir keine Umstände!


Frohes neues Jahr, liebe Reeperbahn! Wir kommen am 14.2. mal vorbei, nach dem Konzert in der Hamburger Musikhalle. Könntest Du bitte dafür sorgen, dass alles wieder so nett wird wie letztes Mal? Steck' einfach wieder ein paar nette Leute in diesen Irish Pub. Wir haben nämlich am 15.2. morgens nix vor.


Frohes neues Jahr, liebe Hotel-Nachtportiers! Wir werden 2001 noch mehr nächtliche Dialoge führen als bisher. Es sei jetzt schon gesagt: Wir wollen Euch nichts Böses! Wir wollen gaaaaanz einfach nur ein paar Zimmerchen zum Übernachten. Für uns und unsere Techniker. Nur schlafen, ehrlich! Wir können gerne mitspielen, wenn Ihr so tun wollt, als würden wir rückwärts sprechen, und wir sind auch gerne dabei, wenn wir zusammen hektisch in Büchern blättern, nach Schlüsseln suchen und so tun wollen, als sei das nächtliche Einchecken das letzte echte Abenteuer des modernen Menschen. Aber nicht länger als fünf Minuten. Wäre das in Ordnung für Euch?

Frohes neues Jahr, liebe Deutsche Bahn AG! Wünschen wir Euch echt! Wäre so geil, wenn Ihr 2001 einfach nur das Minimum dessen tun könntet, was man von Euch erwartet: So zu fahren, wie Ihr selber immer auf diesen lustigen gelben Postern ("Fahrpläne") zu fahren behauptet. Mehr nicht!


Frohes neues Jahr, liebe Afterglower! Wir freuen uns, Euch nach den Shows noch zu treffen. Und wenn Ihr schon auf Euch nehmt, als letzte im Parkhaus und am nächsten Morgen müde in Uni, Büro oder Schule zu sein, dann solltet Ihr auch wissen, dass Ihr uns nicht "nervt", wie manche von Euch das immer wieder fragen. Wenn das so wäre, würden wir einfach nicht mehr rauskommen. Logisch, oder? Also: Auf die Afterglows 2001!

Allen zusammen 'nen guten Rutsch!!!

vor 06.04.2009: Der WISE-GUYS-Konzertticker: Die Abschlussbilanz 2000

Das WISE-GUYS-Konzertjahr 2000: Im Durchschnitt ziemlich genau 600 Zuschauer pro Show

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Im Jahr 2000 fanden 126 WISE-GUYS-Konzerte statt.

Dabei traten die WISE GUYS in 72 verschiedenen Städten Deutschlands auf.

Insgesamt besuchten 75.630 Zuschauer die Konzerte der WISE GUYS.

Daraus ergibt sich ein Schnitt von genau 600,238095 Zuschauern pro Show. Die 0,238095 Zuschauer waren wahrscheinlich Babys. Oder so.

Das kleinste Konzert: "K4", Stuttgart, mit 104 Zuschauern (ausverkauft).

Das größte Konzert: "Tanzbrunnen", Köln, mit ca. 7000 Zuschauern (nicht ausverkauft).

Einberechnet wurden ausschließlich eigene Konzerte der WISE GUYS von mindestens einstündiger Dauer; Fernseh-, Gala- oder Kurzauftritte wie z.B. beim 1.FC Köln wurden nicht mitgezählt.






vor 06.04.2009: NEU: Der WISE-GUYS-Kalender 2001

6.11.: Neue Bildbeispiele:

Ab sofort im "Shop" bestellbar: Der WISE-GUYS-Kalender 2001...eigentlich eher ein Bildband mit Texten.

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Hier einige (kleinformatige) Bildbeispiele:

März: Bei der Fernsehshow "Kölsch am Broadway"


August: Vor dem Millowitsch-Theater


Oktober: Im Aufnahmeraum des Pavement-Studios


November: Schnappschuss nach einem Konzert im Senftöpfchen, 1998




Seit unseren Philharmoniekonzerten gibt es unseren Kalender 2001. Wir hatten zunächst etwas verhalten auf die Idee unseres Managers reagiert, einen Kalender zu produzieren, sind inzwischen aber bekehrt, denn er ist wirklich sehr gut geworden (der Kalender; der Manager war vorher schon gut).

Es gibt zwölf (mit Titelbild 13) große Bildmotive, die meisten brandneu, die mit uns und unserer Musik zu tun haben. Zu jedem Bild gibt es einen Kommentar von Dän mit Hintergründen oder Geschichten. Die meisten Fotos stammen von Peter Böttcher, der ein ausgezeichneter Fotograf ist, und das "Art Studio" hat das ansprechende Design des Kalenders gestaltet. Im eigentlichen Kalenderteil findet man schon zahlreiche Konzerttermine der WISE GUYS für das Jahr 2001.

Der Kalender kann ab sofort hier im Shop online bestellt werden. Außerdem ist er in der Mayerschen Buchhandlung am Neumarkt sowie in der Buchhandlung Olitzky, Luxemburger Str.285, in Köln erhältlich. In den Pausen und im Anschluss an unsere Konzerte kann er natürlich ebenfalls erworben werden.






vor 06.04.2009: Seit Samstag ist es fertig - das neue ...

Seit Samstag ist es fertig - das neue Design der WISE-GUYS-Homepage!
Ferenc hat viele Stunden Arbeit in dieses verbesserte Layout gesteckt (siehe auch die "Dresden-Fotostory" mit den ALDI-Notebook-Beweisfotos!). Die (wenigen) Veränderungen, die mit dem neuen Erscheinungsbild einhergehen, sind im "Wegweiser" zusammengefasst. Schreibt uns Eure Meinung über Ferenc' Werk ins Gästebuch!

vor 06.04.2009: In Düsseldorf schmeckt das Bier, wie es heißt

Eine Zeitungskritik von unserem Konzert im Pantheon vom 19.12. hat uns nachhaltig verzaubert - einerseits diese verspielte, träumerische Leichtigkeit der Sprache, andererseits die knallharte inhaltliche Aussage. Wir taumeln immer noch. Überzeugt Euch selbst:

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Bitte sorgfältig und in Ruhe lesen!!!


A-Cappella mit den "Wise Guys"


Von Wolfgang Schlüter


Bonn. "Ding-eling . . . Sha la la", willkommen im Paradies, wo Easy Listening kein Schimpfwort ist. Wo betörender Sing-Sang von der (un)erträglichen Leichtigkeit des Seins kündet; und der einträglichen, durchstieß doch das A-Cappella der Kölner "Wise Guys" die Charts-Schallmauer der 100 Besten, - okay, es war Platz 93 für eine Woche, aber immerhin.

Um mehr zu erreichen, müssten sie den Tiefgang aus ihrem Kling-Klang `rausmendeln, an Wittgenstein - und am Leben! - geschulte Hintersinnigkeiten zum Beispiel.

Und so umflattert der immer noch niedliche Pop der fröhlichen Fünf die hässliche Schwester der Gewissheit, die Ungewissheit, hadert - in oft kantonalen Elegien - mit den Frauen, die zu schön sind und zu kompliziert, um zu verstehen, dass sie einen doch lieben müssten. "Besserwisser" ihr neues Programm, ist also eher das Gegenteil, nämlich die wohltuend selbstironische Form der Kapitulation.

Eigene Liedchen aber auch die Permutationen der Coverversionen offenbaren Vertrautheit mit allen Stilrichtungen. Zwischen tief im Klangraum "wummerndem" Bass und grellem Falsett entspannt sich in einem ansprechenden tonalen Spektrum der unverzichtbare Groove, mal schmelzend-melodiös, mal perkussiv - aber immer mit Witz. Einschmeichelnd, um anzuecken. Nichts freut sie mehr, als wenn eine harmlos-sächselnde Adaption eines Beatles-Songs E-Mails in ihre Briefkästen spült, die sie der "Ossifeindlichkeit" zeihen, was schon deshalb Quatsch ist, weil sie mit Düsseldorf, "wo das Bier so schmeckt, wie es heißt", schon genug zu tun haben. Persiflagen gibt es bei den "Wise Guys" zuhauf, mal bewundernd - Tom Jones` Superhit "Sex Bomb" - mal verulkend - Britney Spears.

Hier endet der Artikel. Sollte jemand glauben, nicht komplett verstanden zu haben, was der Autor genau damit sagen will, keine Panik: Das geht uns ähnlich.





vor 06.04.2009: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen Euch allen Eure WISE GUYS


vor 06.04.2009: ACHTUNG: Lustige Frage- und Antwortstunde am Donnerstag, 28.12., ...

ACHTUNG: Lustige Frage- und Antwortstunde am Donnerstag, 28.12., ab 19:30 Uhr: Dän im WISE-GUYS-Chat (Ferenc vielleicht auch). Zu erreichen über Dialog und dann Chat

vor 06.04.2009: Wohl verrückt geworden??!!

Neue Foto-Story, Teil I und II: Die WISE GUYS in Süddeutschland (freigegeben ab 16 Jahren)

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Neue Foto-Story: Die WISE GUYS in Süddeutschland

Teil I


"Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen" war die Devise (siehe "Dresden-Fotostory"). Umweltschutz hin oder her...jetzt fahren wir mal mit dem Auto!

Hier seht Ihr den komplett gepackten Wagen vor unserem Büro in Köln-Sülz (Eingang: Linkes Garagentor) wenige Sekunden vor der Abfahrt. Eddi hat das Bild gemacht, darum ist es so unscharf und vom Bildausschnitt her unglücklich gewählt...wie auch immer: Unser erster Zielort hieß Kaiserslautern:

Eddi präsentiert - gerade angekommen im "Hotel Zepp" (Super-Laden!) - eine Illustrierte aus der Pfalz. Das winzigkleine Heft in der anderen Hand hat den schönen Titel "Highlights Kaiserslautern"....und droht vor lauter Höhepunkten schier zu explodieren (später sollte dann ein Smalltalk mit einem ortskundigen Studenten die Information zu Tage fördern, für ein spannendes Nachtleben fahre man besser nach Mannheim, was irgendwie bedrückend wirkte, hatte man doch die Aussage einer Mannheimer Studentin noch im Ohr, Mannheim sei fantastisch langweilig...egal!). Der Portier im Hotel versucht wie erwartet, den Eindruck zu erwecken, eine Zimmerreservierung unsererseits habe nicht stattgefunden und er habe vielleicht gar keine Zimmer mehr, ihm fehle da total der Überblick, es sei ja 'n Riesen-Hotel und überhaupt, eigentlich sei der Job ja eh' ziemlich kompliziert und er wäre im Grunde genommen viel lieber Realschulleiter. Er braucht rund vier Minuten, um die menschliche Größe zu erlangen, zuzugeben, dass Einzel- und Doppelzimmer nicht ein- und dasselbe sind, und händigt uns dann die Schlüssel aus. Falls wir später als 22:00 Uhr nach Hause kämen ("YE-HES!!! Das sagten wir bereits zweimal! Wir ham 'n Konzert!!"), sollten wir, und jetzt wird's richtig kompliziert, eine andere Tür benutzen als die "normale" Tür, er würde uns das aber jetzt alles genau zeigen.
Wir haben inzwischen eine unglaubliche Gelassenheit im Umgang mit Hotel-Portiers in der Spätschicht entwickelt, so dass wir kurz darauf zum Konzertsaal, dem "Audimax" der Uni Kaiserslautern, aufbrechen. Dort empfangen uns die netten Leute vom ASTA und führen uns schnurstracks in die Mensa:



Ferenc, Sari und Clemens werden auf ihren Tellern in wenigen Sekunden Pommes und Schollenfilet wiederfinden; die Scholle allerdings nicht mit Remouladen- sondern einer dunklen Champignonsoße. Es wird die erste "Jägerscholle" unseres Lebens.


Mit den Worten "ich tu' nur so!" versucht Eddi sich an seiner berühmten Tablett-Balance-Nummer, die schon 1983 in der elterlichen Küche nicht funktioniert hatte. Diesmal geht alles gut, weil er das Tablett vorher heimlich an seinen Zeigefinger geschraubt hatte.



Das abendliche Konzert im Audimax der Uni Kaiserslautern wird dann eine runde Geschichte. Besonders interessant ist unser Umkleideraum: Ein kreisrunder Mini-Hörsaal mit Overhead-Projektor und automatischen Jalousien. Wir nutzen die Konzertpause für ein kleines Privatseminar über chinesische Entspannungskunst, dessen Inhalt wir uns selbst ausgedacht haben - der Lerneffekt ist gleich Null.



Frühstück im "Hotel Zepp" am nächsten Morgen. Als einziger von uns hat Ferenc sich dazu aufgerafft, eine kleine Sightseeing-Tour durch Kaiserslautern zu machen; er war bei Karstadt. Eddi versucht, sein Frühstücksei zu pellen, ohne die Händer zur Hilfe zu nehmen. Der Versuch scheitert.


Die Reise geht weiter - nächste Station: Augsburg. Sari tippt gerade den Zielort ein. Das Navigationssystem hat sofort den totalen Durchblick. Unglaublich. Wir müssen für zwei Interviews zu zwei verschiedenen Augsburger Radiosendern. Clemens hat Ohrenschmerzen, weil er sein Handy verschluckt hat.


Eddi nutzt die weite Fahrt, um seine Haare in Fassung zu bringen. Weil ihm das selbst ein bisschen peinlich ist, tut er so, als telefoniere er mit seinem Handy. Kinderkram!


Angekommen bei "Radio Fantasy" in Augsburg. Wir sind wegen mehrerer Mega-Staus eine halbe Stunde zu spät gekommen. Eddi und Dän unterhalten sich angeregt darüber, ob wir nicht doch lieber mit dem Zug hätten fahren sollen. Wie man sieht, wissen wir es beide nicht.


Das Interview verläuft sehr angenehm, bis Sari plötzlich ungefragt verkündet, dass er auf der Bühne keine Unterwäsche trage. Eddi und Ferenc sind fassungslos. Clemens bleibt ruhig, denn er ahnt, dass Sari lügt.


Ohne Pause geht's zum zweiten Radiosender. Der Name "Radio Kö" lässt uns erschaudern. Sherlock Hüneke ermittelt und findet heraus, dass der Sender zum Glück mit dieser albernen Düsseldorfer Einkaufsstraße weder verwandt noch verschwägert ist. Wir beschließen, unsere Boykottentscheidung zu widerrufen.

Der Moderator bei "Kö" ist ein alter Seebär, der auf den Namen "Nautica" hört. Weltweit bekannt geworden sei er durch die Erfindung der "Jägerscholle" (Fisch mit Champignonsoße), einer kulinarischen Sensation, die mit ihrem Siegeszug sogar die Mensen der Universitäten erreicht habe. Wir tun so, als wüssten wir nicht, wovon er redet.


Bis hierhin war's ein anstrengender Tag. Wir entspannen uns auf dem Weg zum Konzertsaal der Uni Augsburg, in dem wir miteinander telefonieren. SMS zu schreiben, würde einfach zu viel Zeit kosten.

In der Augsburger Uni haben wir gleich mehrere gemütliche Umkleideräume. Jeder entspannt sich auf seine Weise. Sari liest den neuen Roman von Barbara Cartland...


...Clemens auch; er ist aber schon zwei Kapitel weiter....


...Eddi verfasst eine Weihnachtskarte für die Redaktion der Zeitschrift "Auto-Zubehör"...


...und Dän komponiert aus Langeweile eine Orgelfuge mit dem Arbeitstitel "legoland". Ferenc beschäftigt sich vermutlich mit seinem neuen Notebook, dass er in einer Discount-Supermarktkette gekauft hatte, deren Name hier keine Rolle spielt.
Übrigens finden wir per Umfrage heraus, dass von den 250 Konzertbesuchern in Augsburg ganze drei uns im Radio gehört hatten. Trotzdem wird es ein gelungener Abend.



Nach dem Konzert zeigt Eddi stolz seine linke Brustwarze. Warum er das tut, bleibt vollkommen schleierhaft.
Wir fahren noch am selben Abend weiter nach Eichstätt. Clemens und Sari übernachten bei der Familie von Clemens' Schwester, Eddi, Ferenc und Dän kehren im Gasthaus "Zur Trompete" ein. Die Formalitäten mit dem Nachtportier entsprechen haargenau unseren vorherigen Erlebnissen (Portier: "Wann wollns' denn moagen Frühstück hoam?"
Wir: "Wenn's geht um zehn!"
Portier (notiert): "Aha, neun Uhr dreißig!"
Am übernächsten Tag frühstücken wir schließlich um 12:15 Uhr.


In der katholischen Universität zu Eichstätt steht uns ebenfalls ein Umkleideraum zur Verfügung; optisch vielleicht ein wenig betonlastig. Es gibt dort zwar nichts zu essen, aber ca. sechzehn Kästen "Altmühl-Bier". Wir sind uns einig, dass das ein originelles Catering ist.
Während des Soundchecks versuchen wir uns, einmal in die Sichtweise eine Monitorbox hineinzuversetzen. Es entsteht die Kunstbilderserie
"Die WISE GUYS von ganz unten":








Natürlich machen wir trotzdem noch einen vernünftigen Soundcheck, zumal Igor uns in gewohnt schroffen Tonfall zu Disziplin und Ordnung aufruft. Ferenc erkennt, dass er von seinem In-Ear-Monitoring, seinem Knopf im Ohr, nur sehr wenig hört, wenn er es nicht einschaltet.



Die Wartezeit bis zum Konzert ist diesmal so langweilig, dass Dän versucht, seinen Horizont zu erweitern. "Kleine Tricks mit großer Wirkung", das klingt verlockend. Aber der Artikel steht definitiv in der falschen Zeitschrift.


Nette Gäste nach beim Afterglow in Eichstätt: Die Jungs von "LmaA" (so heißen sie wirklich) sind aus Zwickau angereist und singen a-cappella; unter anderem unser Lied "Wie kann es sein". Gute Einlage!

Später lassen wir den Abend in der Bar der "Trompete" ausklingen. Ferenc ist unzufrieden mit seinem Notebook. Es ist unhandlich und hat keine Tastatur.

Teil II



Am nächsten Tag haben Eddi, Ferenc und Dän Zeit, sich das malerische Städtchen Eichstätt einmal genauer anzusehen. Das Hauptproblem bei unserem Spaziergang ist das reichlich sperrige Navigationssystem, das wir uns in einem Reisebüro gekauft haben und jetzt mit uns rumschleppen müssen. Aber es hilft: Wir verlaufen uns nur ein einziges Mal (auf dem Parkplatz).


Eichstätt ist eine bayrische Stadt. Auf jeden Einwohner kommen statistisch gesehen 2,4 Kirchen.

Ganz besonders beeindruckt sind wir von diesem ebenso liebe- wie kunstvoll mit Alufolie geschmückten Weihnachtsbaum vor einem Eichstätter Sonnenstudio. Die können Weihnachten feiern, die Bayern! In einem der Folienstücke finden wir eine Wurstsemmel.

Malerisch: Die Altmühl und die Skyline von Eichstätt.


Malerisch: Dieser Sinnspruch eines unbekannten Eichstätter Jungkünstlers an einer Eichstätter Hauswand. Wir verstehen seine Botschaft und versuchen, sie zu beherzigen.


Ferenc und Eddi verstehen die Welt nicht mehr. Jahrelang hatten sie geglaubt, die CSU sei eher eine leicht konservative Partei. Das Beispiel der aktuellen Drogenpolitik im Freistaat Bayern, das wir einige Meter weiter entdecken, überrascht uns außerordentlich:

Für nur 1,-DM (1,09 niederländische Gulden) kann man sich am Automaten einen Joint holen. Das bayrische Gesundheitsministerium nennt dieses gewagte Projekt erstaunlich salopp "Tüte ziehen!". Ja, ist denn heut' scho' Weihnachten???!!


Die Tüte erzielt unterschiedliche Wirkungen: Eddi wird von einem Kreativ-Flash erfasst und bastelt sich einen Spazierstock...


...womit er schlecht beraten ist, denn Ferenc entfaltet plötzlich ein ungeahntes Agressionspotenzial.


Glücklicher Weise lässt die Wirkung rasch nach, und Ferenc ist bald wieder "normal".

Fortsetzung folgt!






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