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Eddis Blog

21.06.2013: Kurz vor dem Tanzbrunnen

Heute ist das Wetter ziemlich wechselhaft. Ob ich den Rasen noch gemäht kriege? zwinker Für morgen ist allerdings quasi Open-Air-Idealwetter angesagt: Trocken, beständig, über 20°C. Perfekt!

Ich freue mich schon sehr, zum ersten Mal mit Andrea im Tanzbrunnen zu stehen. Alles nochmal aus der Perspektive des Neulings zu sehen, war schon vor vier Jahren bei Nils' erstem Tanzbrunnen eine tolle Erfahrung.

Außerdem ist das gemeinsame Auftreten mit Gastmusikern etwas, das in mir immer eine besondere Vorfreude auslöst. Cat Ballou ist eine junge Kölner Erfolgsband, und ich bin sehr (positiv!) gespannt auf ihren Auftritt bei und mit uns.

Mit dem indischen Trio Maharaj durften wir schon in Delhi auftreten, diese drei Männer gehören mittlerweile fest zur Wise-Guys-"Familie". Das Wiedersehen und gemeinsame Proben gestern hatten für mich durchaus was von Familientreffen. Und sie sind einfach so schweinegut - das wird toll, das weiß ich ganz genau!

Bleibt noch "A.Hürth" - die morgen ihre CD bei uns präsentieren dürfen (die ist ja heute erschienen). Dass die zwei Hürther Homies bühnenfest sind, haben sie mittlerweile schon deutschlandweit und auch in Österreich und der Schweiz bei unseren Konzerten beweisen können. Mal sehen, wie sie dem Publikum im Tanzbrunnen schmecken zwinker

Euch und uns: Viel Spaß morgen!!

04.05.2013: Das gibt’s in keinem Russenfilm ...

... ist ein Spruch, den mein Freund Hansjakob für Situationen wie mein S-Bahn-Erlebnis gestern Morgen parat hat.

Bevor ich davon erzähle, möchte ich dringend loswerden, dass das Konzert vor 65.000 (oder waren es doch mehr? zwinker) Menschen im Hamburger Stadtpark gestern Abend wieder ein absolut begeisterndes Erlebnis war. Wirklich Wahnsinn, eine ganz tolle Erfahrung - wie auch die anderen Kirchentags-Events, z. B. das Offene Singen mit Dän oder meine Buchvorstellung an der Halle B6 heute. Danke an alle, die da waren, danke an das Team der Kindernothilfe und des Kirchentages, danke an alle Helfer. Wir wurden übrigens beim Konzert absolut liebevoll becatert und versorgt hinter der Bühne. Echt klasse, das trägt nämlich zum Wohlfühlfaktor ziemlich viel bei - und diese Zuschauermenge kann selbst den abgebrühtesten Wise Guy immer noch ganz schön nervös machen.

Was geschah also gestern Morgen? Ich hatte die Information erhalten, dass die Taxifahrt zu meiner Bibelarbeit etwa eine Viertelstunde dauern würde. Als ich also um 9:05 Uhr ins Taxi stieg, wähnte ich mich im Grünen Bereich und dachte: Ich werde pünktlich um 9:20 Uhr vor Ort sein - um 9:30 Uhr soll's losgehen, alles prima.

Pustekuchen! Der schnauzbärtige nördelnde Taxifahrer meinte, er würde für die Strecke nach Hamburg-Harburg sicher deutlich mehr als eine halbe Stunde brauchen. Aber er hatte schon eine Lösung parat: "Das geht zwar gegen mich", bot er selbstlos an, "aber fahren Sie besser mit der S-Bahn."

Gesagt, getan: Er setzte mich an der S-Bahn-Haltestelle Veddel ab, ich sprang hektisch mit meiner Gitarre aus dem Taxi und zog am S-Bahn-Automaten eine Fahrkarte. Während ich auf die S-Bahn Richtung Buxtehude wartete, ließ ich über Tine (aus unserem Büro) bei der Bibelarbeits-Hallenleitung Bescheid geben, dass meine Ankunft eventuell extrem pünktlich bis zu spät werden könnte.

In der S-Bahn traf ich einen alten Freund - aber gleich nach unserer herzlichen Begrüßung gab es eine Fahrscheinkontrolle. Ich wollte schon mein eben gezogenes Ticket zücken, da sah ich, wie mein Freund (und alle anderen S-Bahn-Passagiere) ihre Kirchentags-Fahrausweise herausholten. Da dachte ich: "Moment, so einen Fahrausweis habe ich doch auch! Habe ich doch erst vor zwei Wochen im Büro meinen Namen draufgeschrieben."

Nun muss man wissen, was passierte, als wir vor zwei Wochen während einer Besprechung von unserer Tine unsere noch auszufüllenden Fahrausweise und Mitwirkendenausweise für den Kirchentag ausgehändigt bekamen. Ich ließ mir die für Dän und mich geben - und füllte beide aus. "Jetzt bloß nichts verkehrt machen", dachte ich, ABER ... weil wir dabei bereits irgendwas anderes besprachen und ich mitbesprach, war es schon geschehen. Ich sah nieder und erkannte sofort, dass ich beide Fahrausweise mit dem Namen "Daniel Dickopf" und beide Mitwirkendenausweise mit dem Namen "Edzard Hüneke" versehen hatte. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, dachte ich, und strich einfach jeweils einen Namen durch und ersetzte ihn durch den anderen. Jetzt stimmte wieder alles, sah nur nicht so schön aus.

Ich händigte also dem schwarz uniformierten Hamburger Kontrolleur einen Fahrausweis aus, auf dem zwar mein Name stand, aber darüber der durchgestrichene Name von Dän. Der Schaffner bellte "Was ist denn das?" und zeigte auf den durchgestrichenen "Daniel Dickopf". Ich erklärte, ich hätte da zunächst leider den falschen Namen draufgeschrieben. "Das geht aber nicht", befand der Mensch und belehrte mich, der Fahrausweis sei gefälscht. Er dürfe mir den auch gar nicht zurückgeben, der würde jetzt eingezogen. Er bekam meinen Personalausweis, um meine Daten aufzunehmen.

Jetzt zog ich meinen besten Trumpf, wie ich dachte, nämlich die Fahrkarte, die ich eben noch in Hektik am Automaten gekauft hatte. Falsch gedacht, der Spürhund hatte jetzt Blut gerochen und war von seiner Beute nicht mehr abzubringen. Ich hätte ihm trotzdem einen gefälschten Fahrausweis gezeigt, er müsse jetzt meine Personalien aufnehmen, und dann nähmen die Dinge eben ihren Lauf. Ich wies das Schaffnerteam (seine Kollegen waren mittlerweile hinzugetreten und wirkten latent peinlich berührt) darauf hin, dass ich an der nächsten Haltestelle aussteigen müsse. Darauf ist man in so einem Fall vorbereitet, die Kontrolleure stiegen einfach mit aus.

Wir standen also um 9:30 Uhr auf dem Bahnsteig und der Uniformmensch tippte in sein kleines mobiles Datengerät. Sicher musste er die meisten Pixel von meinem Personalausweis abmalen. Er tippte jedenfalls langsam und gründlich.

Mein Freund versuchte den Kontrolleur darauf hinzuweisen, dass er den Falschen hätte - das interessierte ihn wenig -, dass ich außerdem Referent sei und gleich vor mehreren 100 Menschen sprechen müsse - oder genauer gesagt, jetzt schon dran sei - aber das Wort "Referent" war ihm wohl neu. Sein Datenterminal fragte Seite um Seite Daten ab, er tippte mit seinem kleinen Stift und am Ende wurde der kleine Zettel ausgedruckt, den ich in meinem vorigen Blogeintrag abfotografiert habe. Darauf wird mir ein offener Betrag von 40€ sowie "offensichtliche Betrugsabsicht" bescheinigt. Es steht außerdem drauf, dass ich ohne gültigen Fahrausweis angetroffen wurde. Dabei hatte ich doch zwei! Einer war richtig gültig und einer ein bisschen hässlich.

Sari hat mir, als ich ihm die Geschichte erzählte, schon zugesichert, gerne für mich zur Polizei zu gehen und gegen mich auszusagen. Freunde muss man haben ...
Die Bibelarbeit wurde trotz meiner mittlerweile manifesten Hektik sehr schön, glücklicherweise hatte ich eine Meditation eingebaut, mit deren Hilfe ich mich selbst beruhigte.

Die Krönung kam dann jedoch auf der Rückfahrt. Der neue Taxifahrer kriegte mit, wie ich meinem Vater am Telefon diese Geschichte erzählte - ich wollte sie unbedingt loswerden - und wies mich anschließend darauf hin, dass die Einschätzung des morgendlichen Taxifahrers nicht gestimmt hätte. Viel mehr als 20 Minuten hätte ich mit dem Taxi keinesfalls gebraucht (und wirklich: etwa so lange dauerte denn auch der Rückweg). Der Kollege habe nur keine Lust auf die Fahrt nach Harburg gehabt, weil er von dort höchstwahrscheinlich keinen Auftrag zurück bekommen hätte und auf dem Rückweg außerdem im Stau gestanden hätte. So erwies sich die S-Bahn-Fahrt im Nachhinein als auch noch unnötig.

Aber egal: "Anything for a strange life", wie Ford Prefect im "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" sagt. Anders gesagt: Ich freue mich, dass ich wieder eine Geschichte zum Erzählen habe ...

Noch ein schönes Rest-Wochenende, herzlich grüßt euer
Eddi

03.05.2013: Mist - als Betrüger aufgeflogen!

So ein Ärger - hier das Ergebnis meines "offensichtlichen Betrugsversuches" heute morgen in der Hamburger S-Bahn auf dem Weg zur Bibelarbeit (ich war sowieso schon verspätet) ...

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Wie es dazu kam, obwohl ich eigentlich sogar zwei gültige Fahrausweise in der Hand hatte und obwohl ich gar nicht hätte S-Bahn fahren brauchen, erzähle ich in den nächsten Tagen, wenn mehr Zeit ist zwinker Jetzt freue ich mich auf das Open-Air-Konzert (heute Abend, Stadtpark) und das Offene Singen (morgen mit Dän).

Liebe Grüße Eddi

P. S. Wer sich für die Bibelarbeit interessiert, findet das Manuskript über die Bonus-Seite auf jetztistdeinezeit.de.

02.05.2013: Buchvorstellung

Noch was: Am Samstag findet die vorerst letzte Buchvorstellung auf dem Kirchentagsgelände statt, hier das entsprechende Bildschirmfoto von jetztistdeinezeit.de.

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02.05.2013: Butterflies, Smoothies und der Kirchentag

Hallo ihr Lieben!

Sitze gerade im Zug mit Dän Richtung Hamburg, wir freuen uns schon auf den "Nachtschicht"-Gottesdienst heute Abend, an dem wir teilnehmen, auf unser Offenes Singen am Samstag, ich auf meine morgige Bibelarbeit um 9:30 Uhr - und vor allem sind wir natürlich sehr gespannt auf das große Open-Air, das morgen Abend im Stadtpark steigt.

Es gibt neue Rekorde, was die Butterflies-Charts angeht! Freiburg ist auf Nr. 1 gegangen und kurz danach Ravensburg mit über 100 Schmetterlingen. Die Butterflies-Charts werden in Kürze "geupdated".

Auf Tour halte ich mich ja gern mit grünen Smoothies fit ... im Frühling geht das besonders gut mit wilden Kräutern. Gerade wenn wir außerhalb übernachten, wächst das gesunde Grün überall um uns herum. Hier ein paar Fotos von meiner letzten Wildkräutersammeltour:

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Die Waldburg in Waldburg bei Ravensburg.

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Brennessel, Löwenzahn und der Gewöhnliche Gundermann - laut meinem Kräuterbestimmungsbuch - hier werden sie im Hotelwaschbecken gewaschen.

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Bio-Obst vom Demeter-Hofladen dazu - gesünder geht's kaum zwinker

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Und jetzt wisst ihr auch, warum mein Koffer so schwer ist: Der Vitamix ist schnell, stark - aber eben auch schwer. Das Ergebnis: Super-lecker!!!


Einen schönen Kirchentag, eine gute Zeit wünscht euch

euer Eddi

25.04.2013: Spaß im Tourbus

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25.04.2013: Ist ja ein Ding ...

Neulich beim Konzert in Berlin (Admiralspalast, 20. April) hatte ich nicht so genau auf die Auftrittsunterlagen geschaut, auf denen unter Anderem stets vermerkt ist, ob es einen Misereorstand im Foyer gibt oder nicht. Meistens gibt es ja doch einen, ich dachte also gar nicht weiter nach und warb mit voller Überzeugung dafür, dass sich die Zuschauer in der Pause am Misereorstand einen Flyer nehmen und Zwei-Euro-Spender werden sollten.

Glücklicherweise waren zwei geübte Misereor-Freiwillige im Saal, die mitdachten und schnell reagierten: Noch vor der Pause wurde ein Infostand improvisiert und die Beiden warben mit rasch fotokopierten Flyern für die Butterflies in Delhi. So konnten auch in Berlin neue Schmetterlinge geworben werden - sogar 38! Danke an alle Spenderinnen und Spender - und in diesem Fall an Anette und Susanne (aber auch sonst an alle Freiwilligen, die mit uns und euch zusammen für die Straßenkinder in Delhi arbeiten).

Die aktuellen Butterflies-Charts befinden sich übrigens ab sofort auf der Zwei-Euro-Seite von Misereor, die sehr schön gestaltet ist ... das hier ist der Link.

Frühsommerliche Grüße aus Hürth! Euer Eddi

21.03.2013: Grüße aus dem Flieger

Hallo zusammen!

Ich sitze gerade im Flieger von Delhi nach Hause. Das erste Mal, dass ich in 10.000m Höhe online gehe zwinker Ich hatte noch einige Tage an den offiziellen Teil unserer Delhi-Reise drangehängt, um ein wenig Varanasi kennenzulernen, ebenso wie Sari, der sogar noch länger bleibt als ich. Dort verbrachte ich viel Zeit mit den lieben Freunden von Maharaj. Hier sieht man Prabhash und mich nach dem Verzehr einer Varanasi-Spezialität, die Betelnüsse enthält und die Zunge rot färbt.

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Auch sonst war es wirklich toll, eine fantastische Reise. Andrea, Nils und Dän sind wohlbehalten wieder in Köln. Wir sind jetzt (bis auf Nils, der mit einem Husten kämpft) auf dem Weg nach Berlin - wünscht uns Glück für den Echo! - Liebe Grüße aus dem afghanischen Luftraum von

Eddi

18.03.2013: Als Lehrkoch in Delhi

Eli und ich lernten in der Straßenkinder-Lehrküche, wie man indisches, vegetarisches und überwiegend sogar veganes Essen zubereitet. Lecker... Fotos und mehr auf der 2-Euro-Seite. Viel Spaß!

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04.03.2013: Ungewöhnliches Konzert, bei dem ich mitmache

Bevor wir nächste Woche nach Indien fliegen - ich bin schon total aufgeregt zwinker - gibt es am Donnerstag Abend in Köln noch eine für mich sehr ungewöhnliche Veranstaltung. In der Antoniterkirche im Kölner Zentrum (Schildergasse 57, 50667 Köln, fußläufig vom Hbf) wird um 19 Uhr ein Orgelkonzert zur Wiedereinweihung der Peter-Orgel gegeben, die sehr aufwändig restauriert worden ist. An der Orgel wird der hervorragende örtliche Organist Johannes Quack sitzen, mit dem ich bereits üben durfte, sowie zwei ebenfalls hervorragende Kollegen: Bertold Seitzer, Thomas Wegst. Ein zeitgenössisches Stück (von Peter Planyavski) ist für drei Orgeln geschrieben. Ansonsten gibt es Musik u. a. von J. S. Bach und Felix Mendelssohn.

Was hat das mit mir zu tun? Zweierlei: Ich darf den Abend moderieren; und ich darf zwei Stücke mit Orgelbegleitung singen, die Johannes Quack eigens arrangiert hat - (eins davon ist von mir, eins ein etwa 70 Jahre alter amerikanischer Song). Vielleicht bin ich deshalb so aufgeregt! zwinker

Ich freue mich über reichlich Besucher. Der Eintritt ist frei, Spende erbeten. Do. 7.3. 19 Uhr Antoniterkirche Köln. Viel Spaß und liebe Grüße - euer

Eddi

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